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Rowohlt Gelächter im Dunkel / Verzweiflung / Camera obscura A1000362595
Mit «Gelächter im Dunkel» und «Verzweiflung», den beiden Romanen dieses Bandes, geht Nabokovs erste russische Phase zu Ende. Sie entstanden, kurz bevor er erzählerisch neu ansetzte: «Gelächter im Dunkel» 1931, «Verzweiflung» 1932. Beide spielen Ende der zwanziger Jahre in Berlin, aber nur der erste ganz unter Deutschen. Mit dem früheren Roman «König Dame Bube» zusammen sind sie Nabokovs kinohafteste Werke, und beide wurden sie viel später tatsächlich verfilmt, «Gelächter im Dunkel» von Tony Richardson und «Verzweiflung» von Rainer Werner Fassbinder. Nabokov hatte es sich zum Prinzip gemacht, niemandem einen Blick in seine Werkstatt zu gewähren. Als er seinen russischen Roman «Camera obscura» unter dem Titel «Gelächter im Dunkel» 1937 selbst ins Englische übersetzte, bearbeitete er ihn so stark, daß in gewisser Hinsicht ein neuer Roman entstand. Dieser Band enthält im Anhang auch die erste Übersetzung der Urfassung und erlaubt dem neugierigen Leser erstmals einen Vergleich beider Textfassungen – er gewährt ihm damit mittelbar doch einen Blick in Nabokovs Werkstatt.
»Die Reihe der Flipper, ihre leuchtenden Scheiben, sind das Band, das die Bruchstücke meines Lebens zusammenhält.« Funkelnde Flipperautomaten stehen im Mittelpunkt von Andreas Bernards autobiografischer Erzählung. Die Entdeckung der Geräte in der Kindheit. Die Streifzüge durch die Lokale des Viertels, in denen sich das Gespür für die Standorte der Maschinen ebenso herausprägt wie das innere Bild der Heimatstadt. Und das Flippern als Linderungsmittel gegen Einsamkeit und Langeweile und später als Vehikel einer ersten Liebe. Flipperautomaten standen zwischen den 1960er und 1990er Jahren in fast jeder Kneipe, jeder Bar, jedem Spielsalon. In den Filmen der Nouvelle Vague und des neuen deutschen Kinos von Wenders und Fassbinder, in den frühen Romanen von Modiano, Murakami und Rainald Goetz hatten sie ihren festen Platz. Ausgehend von den Spielautomaten erzählt Andreas Bernard die Geschichte einer Jugend und einer Stadt im Wandel. Denn im Aussterben der Flipper Ende der neunziger Jahre spiegeln sich weitaus größere Veränderungen, die etwa die Gestalt der Städte betreffen und das Ende der Industriearbeit in Deutschland. Ähnlich wie sein Vorgängerbuch »Wir gingen raus und spielten Fußball« ist »Der Trost der Flipper« gleichermaßen zeitgeschichtlicher Kommentar und literarische Erinnerung.
Frölich und Kaufmann Der Trost der Flipper 7179868
»Die Reihe der Flipper, ihre leuchtenden Scheiben, sind das Band, das die Bruchstücke meines Lebens zusammenhält.«Funkelnde Flipperautomaten stehen im Mittelpunkt von Andreas Bernards autobiografischer Erzählung. Die Entdeckung der Geräte in der Kindheit. Die Streifzüge durch die Lokale des Viertels, in denen sich das Gespür für die Standorte der Maschinen ebenso herausprägt wie das innere Bild der Heimatstadt. Und das Flippern als Linderungsmittel gegen Einsamkeit und Langeweile und später als Vehikel einer ersten Liebe.Flipperautomaten standen zwischen den 1960er und 1990er Jahren in fast jeder Kneipe, jeder Bar, jedem Spielsalon. In den Filmen der Nouvelle Vague und des neuen deutschen Kinos von Wenders und Fassbinder, in den frühen Romanen von Modiano, Murakami und Rainald Goetz hatten sie ihren festen Platz. Ausgehend von den Spielautomaten erzählt Andreas Bernard die Geschichte einer Jugend und einer Stadt im Wandel. Denn im Aussterben der Flipper Ende der neunziger Jahre spiegeln sich weitaus größere Veränderungen, die etwa die Gestalt der Städte betreffen und das Ende der Industriearbeit in Deutschland. Ähnlich wie sein Vorgängerbuch »Wir gingen raus und spielten Fußball« ist »Der Trost der Flipper« gleichermaßen zeitgeschichtlicher Kommentar und literarische Erinnerung.
Frölich und Kaufmann 100 Movies of the 1970s. 1611585
Die 70er-Jahre - diese magische Ära zwischen den Swinging Sixties und den dekadenten 80ern, die Epoche der Schlaghosen, des Yachtrocks und des Afrolooks, das Zeitalter der Discomusik und der Plateauschuhe: Während in Vietnam die Napalmbomben explodierten und Europa im Kalten Krieg fröstelte, erholte sich Hollywood von seiner kommerziellen Krise, mit Erfolgen wie Star Wars, Der Weiße Hai, Der Exorzist und Der Pate. Dank Regisseuren wie Steven Spielberg und George Lucas brachte das amerikanische Kino ein neues Phänomen hervor: den Blockbuster. Sein Einfluss reichte bis über den Atlantik, wo in Frankreich der Nouvelle Vague gerade die Luft ausging, während in Deutschland der Neue Deutsche Film von Fassbinder, Wenders und Herzog seine besten Zeiten feierte. Die sexuelle Revolution kam auf die Leinwand (vorsichtig in den USA, freizügiger in Europa), vor allem in Bertoluccis skandalösem Der letzte Tango in Paris. Zugleich lagen nostalgische Filme hoch im Kurs (Der Clou, Die letzte Vorstellung), Katastrophenfilme, Filme über den Krieg in Vietnam(Apocalypse Now, Die durch die Hölle gehen), das kurzlebige Genre der Blaxploitation und die neuen Antihelden wie Robert De Niro, Al Pacino und Dustin Hoffman. (Text engl.)
SWR Mediaservices GmbH Marieluise Fleißer im Gespräch A1037726619
Nach einer Einleitung spricht Karl Schwedhelm mit Marieluise Fleißer über die Wiederaufführungen ihrer Stücke; Schreiben im Dialekt; bayerische Herkunft; Schulzeit im Internat in Regensburg; Kennenlernen des Schriftstellers Georg Britting, nach ihren erstenNovellen; studierte Theaterwissenschaft in München bei Artur Kutscher; der Schriftsteller Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht; erste Publikation 1923: "Die Dreizehnjährigen" (erster Titel "Meine Zwillingsschwester Olga"); Aufführung des Stückes "Fegefeuer" im Berliner Deutschen Theater in einer Sonntagsvormittagsvorstellung; Umzug 1927 nach Berlin, um in der Nähe von Bertolt Brecht zu sein; Brecht veranlasste die Aufführungen ihrer Stücke "Fegefeuer" und "Pioniere in Ingolstadt"; Leute aus dem Umfeld von Brecht: Carola Neher, Elisabeth Hauptmann, Helene Weigel, Lotte Lenya, Ödön von Horváth, Erich Engel; Rückkehr 1932 nach Ingolstadt, weil sie vom Schreiben nicht mehr leben konnte; keine politisch-ideologische Ausrichtung als Schriftstellerin; Ihr Verhältnis zu Ingolstadt; bekam den ersten Kunstpreis, den Ingolstadt verlieh; keine Vorbilder außer dem Einfluss von Feuchtwanger und Brecht; Bearbeitungen ihrer Bühnenwerke für das Fernsehen, so "Pioniere in Ingolstadt" durch Rainer Werner Faßbinder.
Klett-Cotta Der Trost der Flipper, Belletristik von Andreas Bernard
Die Reihe der Flipper, ihre leuchtenden Scheiben, sind das Band, das die Bruchstücke meines Lebens zusammenhält. Funkelnde Flipperautomaten stehen im Mittelpunkt von Andreas Bernards autobiografischer Erzählung. Die Entdeckung der Geräte in der Kindheit. Die Streifzüge durch die Lokale des Viertels, in denen sich das Gespür für die Standorte der Maschinen ebenso herausprägt wie das innere Bild der Heimatstadt. Und das Flippern als Linderungsmittel gegen Einsamkeit und Langeweile und später als Vehikel einer ersten Liebe. Flipperautomaten standen zwischen den 1960er und 1990er Jahren in fast jeder Kneipe, jeder Bar, jedem Spielsalon. In den Filmen der Nouvelle Vague und des neuen deutschen Kinos von Wenders und Fassbinder, in den frühen Romanen von Modiano, Murakami und Rainald Goetz hatten sie ihren festen Platz. Ausgehend von den Spielautomaten erzählt Andreas Bernard die Geschichte einer Jugend und einer Stadt im Wandel. Denn im Aussterben der Flipper Ende der neunziger Jahre spiegeln sich weitaus grössere Veränderungen, die etwa die Gestalt der Städte betreffen und das Ende der Industriearbeit in Deutschland. Ähnlich wie sein Vorgängerbuch „Wir gingen raus und spielten Fussball“ ist „Der Trost der Flipper“ gleichermassen zeitgeschichtlicher Kommentar und literarische Erinnerung.
S. Fischer Publishing Theater in Deutschland 1967-1995, Belletristik von Günther Rühle, Stephan Dörschel, Hermann Beil
Lange erwartet: Der dritte Band von Günther Rühles grosser Theatergeschichte. Der dritte Band von Günther Rühles "Theater in Deutschland" ist kein historischer Rückblick, sondern die lebendige Schilderung eines Zeitgenossen. Es ist die Zeit der Skandale und Debatten, der Experimente und Neuanfänge, die Günther Rühle in seinem Lebenswerk vergegenwärtigt. Von Rainer Werner Fassbinder bis Peter Zadek, von Hannelore Hoger bis Martin Wuttke treten all die Künstlerinnen und Künstler auf, die diese grosse Theaterepoche geprägt haben. Es geht um die Aufbrüche und Veränderungen unserer Zeit, um die Wirkung und Strahlkraft des Theaters in beiden Teilen Deutschlands, bis heute. Auch wenn der Band nach dem Tod Günther Rühles Fragment geblieben ist: Er erzählt fulminant von der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft des Theaters. "Mehr als ein Vierteljahrhundert hat Günther Rühle das deutschsprachige Theatergeschehen begleitet und geprägt wie kein anderer." Deutschlandfunk Kultur. "In den Klassikern erkannte er das Zukünftige, im Zeitgenössischen das tatsächlich Neue. Sein waches Interesse für die spezifische Persönlichkeit von Künstlern verband sich ganz selbstverständlich mit einem genauen Blick für die grossen Zusammenhänge. Es war ihm eine Lust, im Detail die grosse Linie aufzuspüren." Hermann Beil, Theater heute.
Distanz Verlag Für alle!, Fachbücher von Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Wie kann Demokratie anders gestaltet werden? Braucht die Demokratie ein Update? Haben wir uns zu lange darauf verlassen, dass unsere Demokratie durch nichts zu erschüttern ist? Wie kann eine direktere Form demokratischer Mitbestimmung erprobt werden? Für alle! Demokratie gestalten beleuchtet den aktuellen gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Teilhabe, ebenso wie die traditionellen Formen der Demokratie. In dem Projekt geht es um das Mitmachen an der Macht, um die Gestaltung von Strukturen der Mitbestimmung. Der ausstellungsbegleitende und -erweiternde Reader zeigt neben Kunstwerken und Designobjekten viele Zeugnisse aus der politischen Kulturgeschichte, der Architektur sowie aus Film und Fotografie. Mit Beiträgen von Johanna Adam, Christine Ax, Claudia Chwalisz, Nikita Dhawan, Zakia Elvang, Jesko Fezer, Kaja Harter-Uibopuu, Amelie Klein, Peter C. Mohr, David Mulder van der Vegt, Hedwig Richter, Vera Sacchetti und Camila Vergara. Künstler*innen: Joseph Beuys, Marion Eichmann, Shepard Fairey, Rainer Werner Fassbinder, Valérie Favre, Guerrilla Girls, Hans Haacke, Jenny Holzer, Barbara Klemm, Andreas Rost, Lerato Shadi, Wolfgang Tillmans und weitere.
Psychosozial Westberlin – ein sexuelles Porträt, Fachbücher von Heinz-Jürgen Voss
In Westberlin war immer mehr möglich – gerade in Sachen Geschlecht und Sexualität. Auch Sperrstunden und Sperrbezirke, wie in der BRD üblich, gab es hier nicht. Die interkulturell offene Stadt hatte nicht nur für Dienstreisende einen besonderen Reiz, sie war auch geprägt von alliierten Soldaten und von Gastarbeitern. Junge Männer, die vor der Bundeswehr flohen, suchten hier Zuflucht – genau wie Menschen, die eine ausgemergelte Grossstadt mit einer alternativen Kultur wollten. Die Autoren eröffnen Einblicke in den Charakter dieser besonderen Stadt, wobei sie auf das Geschlechtliche und Sexuelle fokussieren. Texte und künstlerische Arbeiten fügen sich zu einem Gesamtbild, in dem individuelle Lebensentscheidungen ebenso Raum finden wie trans*, lesbischer und schwuler Aktivismus. Mit Beiträgen von Gülşen Aktaş, Bilbo Calvez, Gérôme Castell, Jayne County, Danielle de Picciotto, Nora Eckert, Egmont Fassbinder, Carolyn Gammon, Cihangir Gümüştürkmen, Peter Hedenström, Manfred Herzer-Wigglesworth, İpek İpekçioğlu, Susann Kaiser, Manuela Kay, Wilfried Laule, Katharina Oguntoye, Jayrôme C. Robinet, Dieter Telge und Koray Yılmaz-Günay.
Eine Leiche im Morgengrauen: Der packende historische Kriminalroman "Die Tote am Fluss" von Erfolgsautorin Heidi Rehn jetzt als eBook bei dotbooks. Das Rheintal um 1840: Entsetzt stehen die Bürger der Kleinstadt Boppard am Ufer des Flusses. Gerade hat man im Wasser die Leiche von Lieselotte gefunden, der Tochter eines angesehenen Fassbinders - ermordet! Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die schockierende Neuigkeit. Erste Verdächtigungen werden laut ... und schnell bilden sich zwei Lager: die Evangelischen und die Katholischen, zwischen denen schon seit langer Zeit ein Konflikt brodelt. Wachtmeister Müller nimmt die Ermittlungen auf, während sich die Spannungen in der kleinen Stadt mehr und mehr zuspitzen, Misstrauen in offene Feindschaft umschlägt und die Stadt in ein blutrotes Chaos zu stürzen droht ... Wie schon in ihrem Bestseller "Das Haus der schönen Dinge" versteht es Heidi Rehn auch in ihrem historischen Kriminalroman, historische Fakten und spannende Fiktion mitreißend miteinander zu verbinden. Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Die Tote am Fluss" von Bestsellerautorin Heidi Rehn. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.
Frölich und Kaufmann Damaszener Mitteilungen. 2004. 1543989
Aus dem Inhalt: T. Biller; D. Burger: Qalat Yahmur, castrum rubrum. Ein Beitrag zum Burgenbau der Kreuzfahrerstaaten M. Dennert; S. Westphalen: Säulen aus Konstantinopel - ein Schiffsfund im antiken Hafen von Amrit C. Ertel: Zur Treppe des Tempels von as-Sanamain K.S. Freyberger: Das Heiligtum in Hössn Soleiman ( Baitokaike): Religion und Handel im syrischen Küstengebirge in hellenistischer und römischer Zeit M. Gschwind: Zum Stadtgebiet von Abila Lysaniae: Die Instandsetzung einer römischen Staatsstrasse und ein frühkaiserliches Gipfelheiligtum im südlichen Antilibanon H. von Hesberg; M.Treister; G. Schenke: Diademe mit Steineinlagen - Eine syrisch-orientalische Schmuckform? N.I. Khairy; L.A. Khalil: Byzantine Pottery Lamps from the Yajuz Cemetery, Jordan L. Korn: Resafa - Fundmünzen der Stadtgrabungen 1997 1999 D. Sack; H. Becker; M. Stephani; F. Chouker: Resafa-Umland - Archäologische Geländebegehungen, geophysikalische Untersuchungen und Digitale Geländemodelle zur Prospektion in Resafa-Rusafat Hisam. Bericht über die Kampagnen 1997 - 2001. Unter Mitwirkung von J. Faßbinder, C. Schweitzer und M. Gussone und weitere Beiträge.
Frölich und Kaufmann Das Grab des göttlichen Tauchers. 730394
Claude Lanzmann wurde berühmt als Regisseur des epochemachenden Films «Shoah». Zugleich hat er zeitlebens als Publizist gearbeitet. Dieses Buch versammelt Reportagen, Erzählungen, Porträts und kämpferische Artikel, die er seit 1947 unter anderem für die von Jean-Paul Sartre gegründete Zeitschrift «Le temps Modernes» geschrieben hat. Mal kritisiert er harsch, mal ist er voller Begeisterung; polemische Texte und politische Interventionen stehen neben einfühlsamen Nahaufnahmen und gesellschaftlichen Tiefenbohrungen. Immer sind sie unkonventionell, eigensinnig und frei. Er porträtiert Serge Gainsbourg, Richard Burton und Jean-Paul Belmondo, schreibt über den Dalai-Lama und Israel, über «Schindlers Liste» und Rainer Werner Fassbinder. Wie der Taucher auf dem berühmten Fresko im süditalienischen Paestum, das einen Mann zeigt, der kopfüber von einer Säule springt, hat Claude Lanzmann sich in jedes Abenteuer gestürzt. Alle wichtigen Entscheidungen seines Lebens, so schreibt er, waren wie Kopfsprünge ins Ungewisse. Einmal mehr erweist er sich nun als unverzichtbarer und mutiger Zeitgenosse und Chronist des zwanzigsten Jahrhunderts.
»Die Reihe der Flipper, ihre leuchtenden Scheiben, sind das Band, das die Bruchstücke meines Lebens zusammenhält.« Funkelnde Flipperautomaten stehen im Mittelpunkt von Andreas Bernards autobiografischer Erzählung. Die Entdeckung der Geräte in der Kindheit. Die Streifzüge durch die Lokale des Viertels, in denen sich das Gespür für die Standorte der Maschinen ebenso herausprägt wie das innere Bild der Heimatstadt. Und das Flippern als Linderungsmittel gegen Einsamkeit und Langeweile und später als Vehikel einer ersten Liebe. Flipperautomaten standen zwischen den 1960er und 1990er Jahren in fast jeder Kneipe, jeder Bar, jedem Spielsalon. In den Filmen der Nouvelle Vague und des neuen deutschen Kinos von Wenders und Fassbinder, in den frühen Romanen von Modiano, Murakami und Rainald Goetz hatten sie ihren festen Platz. Ausgehend von den Spielautomaten erzählt Andreas Bernard die Geschichte einer Jugend und einer Stadt im Wandel. Denn im Aussterben der Flipper Ende der neunziger Jahre spiegeln sich weitaus größere Veränderungen, die etwa die Gestalt der Städte betreffen und das Ende der Industriearbeit in Deutschland. Ähnlich wie sein Vorgängerbuch »Wir gingen raus und spielten Fußball« ist »Der Trost der Flipper« gleichermaßen zeitgeschichtlicher Kommentar und literarische Erinnerung.
Ein gebrochenes Herz, ein unerwartetes Wiedersehen und die schönste Liebeserklärung der Weltliteratur Die unscheinbare, aber kluge Anne Elliot hat den Fehler ihres Lebens begangen: Vor acht Jahren ließ sie sich von ihrer selbstsüchtigen Familie dazu überreden, den Heiratsantrag des bürgerlichen und mittellosen Frederick Wentworth auszuschlagen. Überwunden hat sie den Verlust ihrer großen Liebe jedoch nie. Als sie unverhofft dem inzwischen wohlhabenden und geachteten Captain Wentworth wieder gegenübersteht, sind ihre Gefühle stärker als je zuvor. Doch Wentworth scheint sich eher für die lebenslustige junge Nachbarin Louisa Musgrove zu interessieren. Ungemein aufrichtig und mit feiner Ironie erzählt Jane Austens letzter vollendeter Roman von bangem Warten und der Qual der Zweifels – um schließlich in einer der originellsten Liebeserklärungen der Weltliteratur zu gipfeln. Eva Mattes arbeitete mit Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder und Peter Zadek und wurde für ihre Film- und Theaterarbeit mit zahlreichen Preisen geehrt. Ihre Jane-Austen-Lesungen werden hoch gelobt. Mit Überredung verwirklicht sie zusammen mit Argon die Aufnahme des letzten vollendeten Romans der britischen Autorin.
Rowohlt Gelächter im Dunkel / Verzweiflung / Camera obscura A1000362595
Mit «Gelächter im Dunkel» und «Verzweiflung», den beiden Romanen dieses Bandes, geht Nabokovs erste russische Phase zu Ende. Sie entstanden, kurz bevor er erzählerisch neu ansetzte: «Gelächter im Dunkel» 1931, «Verzweiflung» 1932. Beide spielen Ende der zwanziger Jahre in Berlin, aber nur der erste ganz unter Deutschen. Mit dem früheren Roman «König Dame Bube» zusammen sind sie Nabokovs kinohafteste Werke, und beide wurden sie viel später tatsächlich verfilmt, «Gelächter im Dunkel» von Tony Richardson und «Verzweiflung» von Rainer Werner Fassbinder. Nabokov hatte es sich zum Prinzip gemacht, niemandem einen Blick in seine Werkstatt zu gewähren. Als er seinen russischen Roman «Camera obscura» unter dem Titel «Gelächter im Dunkel» 1937 selbst ins Englische übersetzte, bearbeitete er ihn so stark, daß in gewisser Hinsicht ein neuer Roman entstand. Dieser Band enthält im Anhang auch die erste Übersetzung der Urfassung und erlaubt dem neugierigen Leser erstmals einen Vergleich beider Textfassungen – er gewährt ihm damit mittelbar doch einen Blick in Nabokovs Werkstatt.
Zürich 1938. Die erfolglose Sängerin Willie liebt den begaben Musiker Robert, der häufig nach Deutschland reist, um gefährdeten Juden zu helfen. Der Krieg trennt sie. Willie macht nach zufälliger Entdeckung ihrer Schallplattenaufnahme der Schnulze "Lili Marleen" beim Radiosender Belgrad durch deutsche Frontsoldaten Karriere. Robert wird verhaftet und ausgetauscht. Willie besorgt Robert auf einer Tournee Informationen über Vernichtungslager. Die Gestapo verbietet weitere Auftritte. Nach dem Krieg ist Robert mit einer anderen Frau verheiratet. Auszeichnungen: Bambi 1981 an Hanna Schygulla als beste nationale Schauspielerin, Deutscher Filmpreis in Gold Nominierungen 1981: Beste darstellerische Leistung Weibliche Hauptrolle: Hanna Schygulla, Beste darstellerische Leistung Weibliche Nebenrolle: Karin Baal. Presse: - "Fassbinder erschafft die Welt der späten 30er und der 40er Jahre noch einmal mit den Mitteln des damaligen UFA Kinos. Das Pathos der NS Filme lebt hier auf und findet seinen Höhe und Umschlagpunkt in den Untergangsszenen. Der äußere Krieg an den Fronten im Osten und Westen und der innere gegen alle Gegner des Systems wird zur Götterdämmerung. Eine menschenverachtende, größenwahnsinnige Diktatur stürzt in den Wahnsinn und reißt die Unschuldigen, die Liebenden, mit sich." - (Sascha Westphal)
Zürich 1938. Die erfolglose Sängerin Willie liebt den begaben Musiker Robert, der häufig nach Deutschland reist, um gefährdeten Juden zu helfen. Der Krieg trennt sie. Willie macht nach zufälliger Entdeckung ihrer Schallplattenaufnahme der Schnulze "Lili Marleen" beim Radiosender Belgrad durch deutsche Frontsoldaten Karriere. Robert wird verhaftet und ausgetauscht. Willie besorgt Robert auf einer Tournee Informationen über Vernichtungslager. Die Gestapo verbietet weitere Auftritte. Nach dem Krieg ist Robert mit einer anderen Frau verheiratet. Auszeichnungen: Bambi 1981 an Hanna Schygulla als beste nationale Schauspielerin, Deutscher Filmpreis in Gold Nominierungen 1981: Beste darstellerische Leistung Weibliche Hauptrolle: Hanna Schygulla, Beste darstellerische Leistung Weibliche Nebenrolle: Karin Baal. Presse: - "Fassbinder erschafft die Welt der späten 30er und der 40er Jahre noch einmal mit den Mitteln des damaligen UFA Kinos. Das Pathos der NS Filme lebt hier auf und findet seinen Höhe und Umschlagpunkt in den Untergangsszenen. Der äußere Krieg an den Fronten im Osten und Westen und der innere gegen alle Gegner des Systems wird zur Götterdämmerung. Eine menschenverachtende, größenwahnsinnige Diktatur stürzt in den Wahnsinn und reißt die Unschuldigen, die Liebenden, mit sich." - (Sascha Westphal)
Zürich 1938. Die erfolglose Sängerin Willie liebt den begaben Musiker Robert, der häufig nach Deutschland reist, um gefährdeten Juden zu helfen. Der Krieg trennt sie. Willie macht nach zufälliger Entdeckung ihrer Schallplattenaufnahme der Schnulze "Lili Marleen" beim Radiosender Belgrad durch deutsche Frontsoldaten Karriere. Robert wird verhaftet und ausgetauscht. Willie besorgt Robert auf einer Tournee Informationen über Vernichtungslager. Die Gestapo verbietet weitere Auftritte. Nach dem Krieg ist Robert mit einer anderen Frau verheiratet. Auszeichnungen: Bambi 1981 an Hanna Schygulla als beste nationale Schauspielerin, Deutscher Filmpreis in Gold Nominierungen 1981: Beste darstellerische Leistung Weibliche Hauptrolle: Hanna Schygulla, Beste darstellerische Leistung Weibliche Nebenrolle: Karin Baal. Presse: - "Fassbinder erschafft die Welt der späten 30er und der 40er Jahre noch einmal mit den Mitteln des damaligen UFA Kinos. Das Pathos der NS Filme lebt hier auf und findet seinen Höhe und Umschlagpunkt in den Untergangsszenen. Der äußere Krieg an den Fronten im Osten und Westen und der innere gegen alle Gegner des Systems wird zur Götterdämmerung. Eine menschenverachtende, größenwahnsinnige Diktatur stürzt in den Wahnsinn und reißt die Unschuldigen, die Liebenden, mit sich." - (Sascha Westphal)
Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Spiritual Turn hinterfragt M. Utsch die mit den Begrifflichkeiten „Religion“ und „Spiritualität“ verknüpften Wertungen. S. Peng-Keller erörtert die Geschichte des Begriffs „Spiritualität“ im Kontext der WHO. H. Will deutet den Traum Sophie Scholls in der Nacht vor ihrer Hinrichtung. J. Küchenhoff stellt das Gebet als urmenschliche Geste dar, die dabei helfe, sich zu öffnen. C. Rohde-Dachser konstatiert, dass sich in der Postmoderne die Suche nach einer Sinngebung des Todes als zählebig erweist. D. Barth untersucht, inwieweit innerhalb eines psychoanalytischen Prozesses von Transzendenz gesprochen werden kann. E. Frick skizziert die spirituellen Exerzitien des frühneuzeitlichen baskischen Mystikers Ignatius von Loyola als Hinführung zur Mystik (Mystagogie). S. Meck lenkt die Aufmerksamkeit auf die Begine Maguerite Porete und auf Meister Eckhart. T. Klemm gewährt Einblick in die daoistische Philosophie und Lebenspraxis. U. Anderssen-Reuster vergleicht die Zen-buddhistische mit der psychoanalytischen Praxis. H. Fassbinder klärt die Grundbegriffe im Dialog zwischen Buddhismus und Psychoanalyse. J. Glasenapp zeigt, dass die Verhaltenstherapie inzwischen „Spiritualität“ als Ressource anerkannt hat.
Zürich 1938. Die erfolglose Sängerin Willie liebt den begaben Musiker Robert, der häufig nach Deutschland reist, um gefährdeten Juden zu helfen. Der Krieg trennt sie. Willie macht nach zufälliger Entdeckung ihrer Schallplattenaufnahme der Schnulze "Lili Marleen" beim Radiosender Belgrad durch deutsche Frontsoldaten Karriere. Robert wird verhaftet und ausgetauscht. Willie besorgt Robert auf einer Tournee Informationen über Vernichtungslager. Die Gestapo verbietet weitere Auftritte. Nach dem Krieg ist Robert mit einer anderen Frau verheiratet. Auszeichnungen: Bambi 1981 an Hanna Schygulla als beste nationale Schauspielerin, Deutscher Filmpreis in Gold Nominierungen 1981: Beste darstellerische Leistung Weibliche Hauptrolle: Hanna Schygulla, Beste darstellerische Leistung Weibliche Nebenrolle: Karin Baal. Presse: - "Fassbinder erschafft die Welt der späten 30er und der 40er Jahre noch einmal mit den Mitteln des damaligen UFA Kinos. Das Pathos der NS Filme lebt hier auf und findet seinen Höhe und Umschlagpunkt in den Untergangsszenen. Der äußere Krieg an den Fronten im Osten und Westen und der innere gegen alle Gegner des Systems wird zur Götterdämmerung. Eine menschenverachtende, größenwahnsinnige Diktatur stürzt in den Wahnsinn und reißt die Unschuldigen, die Liebenden, mit sich." - (Sascha Westphal)