Band 28 der jährlich vom Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. herausgegebenen Historisch-Politischen Mitteilungen beinhaltet die wissenschaftlichen Beiträge einer Tagung zur Rolle der Fraktion von CDU und Demokratischem Aufbruch in der ersten und einzigen frei gewählten Volkskammer der DDR im Jahr 1990 sowie weitere Beiträge mit historischen und aktuellen Bezügen. In Letzteren geht es um die antidemokratischen Potenziale und die Gewaltbereitschaft linksextremer Gruppen in der Bundesrepublik, das wiederholten Scheitern der von der AfD nominierten Kandidaten für das Amt eines Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages sowie die bleibende Bedeutung des jüdischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Außerdem wird in zwei Beiträgen basierend auf Unterlagen aus dem Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP) an die Europa-Begeisterung Jugendlicher in der frühen Nachkriegszeit erinnert. Ein weiterer Beitrag setzt sich mit der Rolle vor allem der Frankfurter CDU in den Auseinandersetzungen um das als antisemitisch kritisierte Theaterstück 'Der Müll, die Stadt und der Tod' von Rainer Werner Fassbinder auseinander. Zwei Beiträge widmen sich bereits verstorbenen CDU-Politikern. Ernst Eichelbaums Biografie wird in vier Epochen deutscher Geschichte zwischen Kaiserreich und Wiedervereinigung beleuchtet und Peter Molt, ein Studienfreund Helmut Kohls, schildert seine persönlichen Erinnerungen an den späteren Bundeskanzler und dessen politischen Aufstieg. Dr. Michael Borchard ist seit 2003 Leiter der Hauptabteilung »Politik und Beratung« der Konrad-Adenauer-Stiftung, innerhalb dessen er das Team Innenpolitik leitet.
Erinnerungen an Menschen und Orte, Geschichten von Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit - von Thomas Bernhard bis Anna Wimschneider. 20 sehr persönliche und faszinierende Porträts von: Thomas Bernhard, Rainer Werner Fassbinder, Cornelia Froboess, Erika Fuchs, Eva Christina Fuchs, Thomas Gottschalk, Werner Herzog, Patricia Highsmith, Wolfgang Koeppen, Brigitte Kronauer, Hermann Lenz, Udo Lindenberg, Eva Mattes, Milva, Johannes Mario Simmel, Friedrich Torberg, Franziska Walser, Martin Walser, Wim Wenders, Anna Wimschneider. »Es waren die Siebziger, Achtziger, ich war Zeitschriftenredakteurin, arbeitete später frei für Tageszeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Man hatte noch Zeit, seine Texte sorgfältig zu planen, ausgiebig zu recherchieren. Alle Persönlichkeiten, über die ich geschrieben habe, konnte ich aufsuchen, Stunden oder Tage mit ihnen verbringen …« Diese Begegnungen mit Autoren, Künstlern, Schauspielern und Filmemachern in den Jahren 1975 bis 1993 waren meist freundschaftlich, von Vertrauen geprägt – und sie entpuppen sich als wichtige Bestandteile von Asta Scheibs Autobiographie. Sie ist inzwischen selbst zu einer bekannten Schriftstellerin arriviert, so wie viele der damals von ihr Interviewten richtig berühmt geworden sind. Eingebunden in den Kontext der Umstände, unter denen sie ihr Material gesammelt hat, der Stimmung und der Gesten, hat Asta Scheib wunderbare Kurzgeschichten mit dem Bezug zum Heute daraus geformt. Sie erzählen von Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit ...
Der bildhübsche Kleinstadtjunge Jim kommt nach London, um in der großen Stadt sein Glück zu finden. Doch schon in der ersten Nacht wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von „The Raconteurs“, einer Gruppe von feingeistigen Männer-Escorts mit enzyklopädischem Wissen über die schönen Künste, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Jim schließt sich den Jungs an und steigt schnell vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Mit seinem Aussehen könnte er es sogar zum größten Stricher-Star bringen, den London je gesehen hat. Wenn er nur nicht unter dem Stendhal-Syndrom leiden würden, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableau vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt. Doch Jims Übersensibilität eröffnet ihm auch ganz neue Möglichkeiten... Regisseur Steve McLean siedelt seine selbstironische Ode an die Kunst der käuflichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart an, in dem Escorts als die einzig wahren Träger schwuler Kulturgeschichte gelten. Jims Coming-of-Age-Geschichte ist eng verwoben mit queeren Filmklassikern wie Pasolinis „Accatone“, Fassbinders „Querelle“ und Van Sants „My Own Private Idaho“. Wichtigste Bezugspersonen sind aber Caravaggio – der erste Maler, der es wagte, Bettler und Huren zu Heiligen zu machen – und Derek Jarman, der das Leben des Künstlers kühn verfilmte. In der Hauptrolle glänzt der britische Nachwuchsstar Harris Dickinson, der seit Eliza Hittmans preisgekröntem Jugenddrama „Beach Rats“ (2017) zu einem der aufregendsten Darsteller seiner Generation zählt.
Jüdischer Verlag Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland A1000947254
Der Fassbinder-Skandal Mitte der achtziger Jahre und die Walser-Debatte Ende der neunziger Jahre waren Zäsuren in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte. Beide Auseinandersetzungen sind aufs engste mit Ignatz Bubis verbunden – er steht darin auch für das Sichtbarwerden der deutschen Juden in der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland setzte Ignatz Bubis sich dafür ein, daß sich die jüdische Gemeinschaft auch nach der Shoah dauerhaft auf ein Leben in Deutschland einlassen sollte. Zugleich trat er allen Tendenzen, einen Schlußstrich unter die NS-Vergangenheit zu ziehen, entschieden entgegen, zuletzt in der Kontroverse um die Rede von Martin Walser anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1998. Ignatz Bubis hat wie keine andere jüdische Persönlichkeit das öffentliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt. Der Band Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland führt die entscheidenden Stationen seines Wirkens vor Augen – eine politische Biographie, in der das fragile Verhältnis von Juden und Nichtjuden nach 1945 in seinen Möglichkeiten und Aporien exemplarisch Gestalt annahm. Ignatz Bubis, 1927 in Breslau geboren, überlebte die Shoah, seine Familie wurde ermordet. Von 1956 bis 1999 lebte er in Frankfurt am Main, von 1992 bis 1999 war er Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er starb am 13. August 1999 und wurde, wie er es zuletzt verfügt hatte, in Israel beerdigt. Die Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main ist vom 16. Mai bis zum 11. November 2007 zu sehen.
Die erste und bislang einzige Biografie der Entertainerin und großen Schauspielerin - mit exklusivem Bildteil Geboren mitten im Zweiten Weltkrieg, ist Cornelia Froboess wohl diejenige Künstlerin, in deren Leben und Wirken sich die Geschichte der Bundesrepublik wie nirgends sonst spiegelt. Mit gerade einmal acht Jahren schickten ihre Eltern sie auf die großen Bühnen des Landes, von wo sich Conny mit "Pack die Badehose ein" in die Herzen der wiederaufbauenden Deutschen berlinerte. Sie war der erste Kinderstar der jungen Republik und trat später als gerade Erwachsene für die BRD beim Eurovision Songcontest an. Das Lied "Zwei kleine Italiener" gewann zwar nicht den Wettbewerb, wurde aber international zum Erfolg und verkaufte sich europaweit über eine Million mal. Connys Karriere als Entertainerin hätte immer so weiter gehen können, zusammen mit Peter Kraus tanzte und sang sie sich durchs westdeutsche Unterhaltungsfernsehen. Doch eines Tages entschied sie sich für eine radikale Kehrtwende . Ab den 1980er Jahren etablierte sich Cornelia Froboess als Charakterdarstellerin . Sie ließ sich von Rainer Werner Fassbinder, August Everding und Dieter Dorn inszenieren, heiratete den österreichischen Theaterregisseur Hellmuth Matiasek und zählte viele Jahre zum Ensemble der Münchner Kammerspiele . Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande und wurde zuletzt für ihr Lebenswerk mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet. Für dieses Buch hat Cornelia Froboess dem Musikhistoriker Matthias Henke Zugang zu ihrem Privatarchiv gewährt und in vertrauten Gesprächen ihre Erinnerung wieder aufleben lassen.
Als Franz Biberkopf aus dem Gefängnis entlassen wird, schwört er, ein anständiges Leben zu führen. Er verdingt sich als Straßenverkäufer auf dem Berliner Alexanderplatz. Dann lernt er den Bandenchef Reinhold kennen und gerät auf die schiefe Bahn. Nach einem missglückten Einbruch verliert Franz einen Arm, aber nicht seinen Willen, für ein ehrliches Leben zu kämpfen. Er verliebt sich in die Prostituierte Mieze. Doch schon bald erscheinen die Phantome seiner Vergangenheit. Teil 1: Die Strafe beginnt Teil 2: Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will Teil 3: Ein Hammer auf den Kopf kann die Seele verletzen Teil 4: Eine Handvoll Menschen in der Tiefe der Stille Teil 5: Ein Schnitter mit der Gewalt vom lieben Gott Teil 6: Eine Liebe, das kostet immer viel Teil 7: Meke: Einen Schwur kann man amputieren Teil 8: Die Sonne wärmt die Haut, die sie manchmal verbrennt Teil 9: Von den Ewigkeiten zwischen den Vielen und den Wenigen Teil 10: Einsamkeit reißt auch in Mauern Risse des Irrsinns Teil 11: Wissen ist Macht und Morgenstund hat Gold im Mund Teil 12: Die Schlange in der Seele der Schlange Teil 13: Das Äußere und das Innere und das Geheimnis der Angst vor dem Geheimnis Teil 14: Mein Traum vom Traum des Franz Biberkopf von Alfred Döblin - Ein Epilog Rainer Werner Fassbinders Fernsehverfilmung des Romans "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin, erzählt in 14 Teilen die Geschichte des Berliner Ex-Gefängnisinsassen Franz Biberkopf.
Die erste und bislang einzige Biografie der Entertainerin und großen Schauspielerin Cornelia Froboess – mit exklusivem Bildteil Geboren mitten im Zweiten Weltkrieg, ist Cornelia Froboess wohl diejenige Künstlerin, in deren Leben und Wirken sich die Geschichte der Bundesrepublik ein einzigartiger Weise widerspiegelt. Mit gerade einmal acht Jahren schickten ihre Eltern sie auf die großen Bühnen des Landes, von wo sich die Kleine Cornelia mit "Pack die Badehose ein" in die Herzen der mit dem Wiederaufbau beschäftigten Deutschen berlinerte. Sie war der erste Kinderstar der jungen Republik und trat später als gerade Erwachsene für die BRD beim Eurovision Songcontest an. Das Lied "Zwei kleine Italiener" gewann zwar nicht den Wettbewerb, wurde aber international zum Erfolg und verkaufte sich europaweit über eine Million mal. Connys Karriere als Entertainerin hätte immer so weiter gehen können, zusammen mit Peter Kraus tanzte und sang sie sich durchs westdeutsche Unterhaltungsfernsehen. Doch eines Tages entschied sie sich für eine radikale Kehrtwende . Ab den 1980er Jahren etablierte sich Cornelia Froboess als Charakterdarstellerin . Sie ließ sich von Rainer Werner Fassbinder, August Everding und Dieter Dorn inszenieren, heiratete den österreichischen Theaterregisseur Hellmuth Matiasek und zählte viele Jahre zum Ensemble der Münchner Kammerspiele . Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande und wurde zuletzt für ihr Lebenswerk mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet. Für diese Biografie hat Cornelia Froboess dem Musikhistoriker Matthias Henke Zugang zu ihrem Privatarchiv gewährt und in vertrauten Gesprächen ihre Erinnerung wieder aufleben lassen.
Jüdischer Verlag Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland
Der Fassbinder-Skandal Mitte der achtziger Jahre und die Walser-Debatte Ende der neunziger Jahre waren Zäsuren in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte. Beide Auseinandersetzungen sind aufs engste mit Ignatz Bubis verbunden – er steht darin auch für das Sichtbarwerden der deutschen Juden in der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland setzte Ignatz Bubis sich dafür ein, daß sich die jüdische Gemeinschaft auch nach der Shoah dauerhaft auf ein Leben in Deutschland einlassen sollte. Zugleich trat er allen Tendenzen, einen Schlußstrich unter die NS-Vergangenheit zu ziehen, entschieden entgegen, zuletzt in der Kontroverse um die Rede von Martin Walser anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1998. Ignatz Bubis hat wie keine andere jüdische Persönlichkeit das öffentliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt. Der Band Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland führt die entscheidenden Stationen seines Wirkens vor Augen – eine politische Biographie, in der das fragile Verhältnis von Juden und Nichtjuden nach 1945 in seinen Möglichkeiten und Aporien exemplarisch Gestalt annahm. Ignatz Bubis, 1927 in Breslau geboren, überlebte die Shoah, seine Familie wurde ermordet. Von 1956 bis 1999 lebte er in Frankfurt am Main, von 1992 bis 1999 war er Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er starb am 13. August 1999 und wurde, wie er es zuletzt verfügt hatte, in Israel beerdigt. Die Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main ist vom 16. Mai bis zum 11. November 2007 zu sehen.
Als Franz Biberkopf aus dem Gefängnis entlassen wird, schwört er, ein anständiges Leben zu führen. Er verdingt sich als Straßenverkäufer auf dem Berliner Alexanderplatz. Dann lernt er den Bandenchef Reinhold kennen und gerät auf die schiefe Bahn. Nach einem missglückten Einbruch verliert Franz einen Arm, aber nicht seinen Willen, für ein ehrliches Leben zu kämpfen. Er verliebt sich in die Prostituierte Mieze. Doch schon bald erscheinen die Phantome seiner Vergangenheit. Teil 1: Die Strafe beginnt Teil 2: Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will Teil 3: Ein Hammer auf den Kopf kann die Seele verletzen Teil 4: Eine Handvoll Menschen in der Tiefe der Stille Teil 5: Ein Schnitter mit der Gewalt vom lieben Gott Teil 6: Eine Liebe, das kostet immer viel Teil 7: Meke: Einen Schwur kann man amputieren Teil 8: Die Sonne wärmt die Haut, die sie manchmal verbrennt Teil 9: Von den Ewigkeiten zwischen den Vielen und den Wenigen Teil 10: Einsamkeit reißt auch in Mauern Risse des Irrsinns Teil 11: Wissen ist Macht und Morgenstund hat Gold im Mund Teil 12: Die Schlange in der Seele der Schlange Teil 13: Das Äußere und das Innere und das Geheimnis der Angst vor dem Geheimnis Teil 14: Mein Traum vom Traum des Franz Biberkopf von Alfred Döblin - Ein Epilog Rainer Werner Fassbinders Fernsehverfilmung des Romans "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin, erzählt in 14 Teilen die Geschichte des Berliner Ex-Gefängnisinsassen Franz Biberkopf.
Im intensiven malerischen Werk des großen Schauspielers Armin Mueller-Stahl bildet sich seit rund fünf Jahren eine neue Werkgruppe heraus. In dieser Serie von Arbeiten auf Papier und Leinwand thematisiert der hoch begabte Künstler die Rollen und Figuren seiner Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Selbst in … eröffnet ein neues Kapitel bildnerischer Produktion und lädt zugleich zu einer Folge von vielfältigen Bezügen zu seiner schauspielerischen Laufbahn ein. Als einer der beliebtesten Schauspieler der DDR verließ er diese 1980, drehte in Westdeutschland mit Rainer Werner Fassbinder ( Lola ) und erlebte ab 1989 auch in Hollywood große Erfolge, genannt seien Arbeiten mit Barry Levinson ( Avalon ), Jim Jarmusch ( Night on Earth ), Steven Soderbergh ( Kafka ) oder Volker Schlöndorff ( Der Unhold ). ARMIN MUELLER-STAHL (*1930), zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern überhaupt. Nach einer Ausbildung zum Musiker (Geige) begann er seine Schauspielkarriere in Ostberlin. Mit zahlreichen Theater- und Filmrollen (unter anderem in Königskinder , Nackt unter Wölfen und Jakob der Lügner ) gehörte er zu den beliebtesten Schauspielern der DDR. Als Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erhielt er ab 1976 keine Engagements mehr, verließ 1980 die DDR und setzte seine Karriere nicht nur in Westdeutschland, sondern auch international erfolgreich fort. In der Rolle Thomas Manns in Heinrich Breloers Familiensaga Die Manns – Ein Jahrhundertroman kehrte er 2001 auf deutsche Bildschirme zurück und erhielt für seine darstellerische Leistung den Grimme-Preis.
Dva Bilder im Kopf, Sachbücher von Michael Ballhaus, Claudius Seidl
Autor: Michael Ballhaus Michael Ballhaus, geboren 1935, ist einer der berühmtesten Vertreter seines Fachs. In Deutschland werden Künstler wie er immer noch leicht despektierlich „Kameramänner“ genannt, obwohl sie eigentlich „Bildregisseure“ heissen müssten. Ballhaus stand vierzig Jahre hinter der Kamera und hat achtzig Kinofilme gedreht, davon allein fünfzehn mit Rainer Werner Fassbinder. Später hat er die Visionen von Martin Scorsese, Mike Nichols, Francis Ford Coppola, Peter Lilienthal, Wolfgang Petersen und Robert Redford in Kinobilder umgesetzt. Autor: Claudius Seidl Claudius Seidl wurde 1959 in Würzburg geboren. Er verbrachte die Kindheit in Bamberg, die Jugend in Bamberg und München. Er studierte in München Theater, Kommunikation, Politik und, als Gegengift, Volkswirtschaftslehre. Und im Münchner Filmmuseum bei Enno Patalas: Filmgeschichte. Seit 1983 verfasste er Filmkritiken, erst für die Süddeutsche Zeitung, dann auch für die Zeit und Tempo. Von 1990 bis 1996 war Claudius Seidl Kulturredakteur beim SPIEGEL, die meiste Zeit davon als Ressortchef. Von 1996 bis 2001 war er stellvertretender Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung. Seit 2001 ist Seidl Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a.: „Der deutsche Film der fünfziger Jahre“, „Billy Wilder“, „Das wilde Leben“ (zusammen mit Uschi Obermaier), „Gnadenlos glücklich“ (zusammen mit Andrea Parr), „Männer essen Fleisch, Frauen essen Gemüse“, „Hier spricht Berlin – Geschichten aus einer barbarischen Stadt“, „Schöne junge Welt“ und zuletzt „Bilder im Kopf. Die Geschichte meines Lebens“ (zusammen mit Michael Ballhaus).
Die erste und bislang einzige Biografie der Entertainerin und großen Schauspielerin Cornelia Froboess – mit exklusivem Bildteil Geboren mitten im Zweiten Weltkrieg, ist Cornelia Froboess wohl diejenige Künstlerin, in deren Leben und Wirken sich die Geschichte der Bundesrepublik ein einzigartiger Weise widerspiegelt. Mit gerade einmal acht Jahren schickten ihre Eltern sie auf die großen Bühnen des Landes, von wo sich die Kleine Cornelia mit "Pack die Badehose ein" in die Herzen der mit dem Wiederaufbau beschäftigten Deutschen berlinerte. Sie war der erste Kinderstar der jungen Republik und trat später als gerade Erwachsene für die BRD beim Eurovision Songcontest an. Das Lied "Zwei kleine Italiener" gewann zwar nicht den Wettbewerb, wurde aber international zum Erfolg und verkaufte sich europaweit über eine Million mal. Connys Karriere als Entertainerin hätte immer so weiter gehen können, zusammen mit Peter Kraus tanzte und sang sie sich durchs westdeutsche Unterhaltungsfernsehen. Doch eines Tages entschied sie sich für eine radikale Kehrtwende . Ab den 1980er Jahren etablierte sich Cornelia Froboess als Charakterdarstellerin . Sie ließ sich von Rainer Werner Fassbinder, August Everding und Dieter Dorn inszenieren, heiratete den österreichischen Theaterregisseur Hellmuth Matiasek und zählte viele Jahre zum Ensemble der Münchner Kammerspiele . Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande und wurde zuletzt für ihr Lebenswerk mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet. Für diese Biografie hat Cornelia Froboess dem Musikhistoriker Matthias Henke Zugang zu ihrem Privatarchiv gewährt und in vertrauten Gesprächen ihre Erinnerung wieder aufleben lassen.
Im intensiven malerischen Werk des großen Schauspielers Armin Mueller-Stahl bildet sich seit rund fünf Jahren eine neue Werkgruppe heraus. In dieser Serie von Arbeiten auf Papier und Leinwand thematisiert der hoch begabte Künstler die Rollen und Figuren seiner Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Selbst in … eröffnet ein neues Kapitel bildnerischer Produktion und lädt zugleich zu einer Folge von vielfältigen Bezügen zu seiner schauspielerischen Laufbahn ein. Als einer der beliebtesten Schauspieler der DDR verließ er diese 1980, drehte in Westdeutschland mit Rainer Werner Fassbinder ( Lola ) und erlebte ab 1989 auch in Hollywood große Erfolge, genannt seien Arbeiten mit Barry Levinson ( Avalon ), Jim Jarmusch ( Night on Earth ), Steven Soderbergh ( Kafka ) oder Volker Schlöndorff ( Der Unhold ). ARMIN MUELLER-STAHL (*1930), zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern überhaupt. Nach einer Ausbildung zum Musiker (Geige) begann er seine Schauspielkarriere in Ostberlin. Mit zahlreichen Theater- und Filmrollen (unter anderem in Königskinder , Nackt unter Wölfen und Jakob der Lügner ) gehörte er zu den beliebtesten Schauspielern der DDR. Als Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erhielt er ab 1976 keine Engagements mehr, verließ 1980 die DDR und setzte seine Karriere nicht nur in Westdeutschland, sondern auch international erfolgreich fort. In der Rolle Thomas Manns in Heinrich Breloers Familiensaga Die Manns – Ein Jahrhundertroman kehrte er 2001 auf deutsche Bildschirme zurück und erhielt für seine darstellerische Leistung den Grimme-Preis.
Der bildhübsche Kleinstadtjunge Jim kommt nach London, um in der großen Stadt sein Glück zu finden. Doch schon in der ersten Nacht wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von „The Raconteurs“, einer Gruppe von feingeistigen Männer-Escorts mit enzyklopädischem Wissen über die schönen Künste, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Jim schließt sich den Jungs an und steigt schnell vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Mit seinem Aussehen könnte er es sogar zum größten Stricher-Star bringen, den London je gesehen hat. Wenn er nur nicht unter dem Stendhal-Syndrom leiden würden, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableau vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt. Doch Jims Übersensibilität eröffnet ihm auch ganz neue Möglichkeiten... Regisseur Steve McLean siedelt seine selbstironische Ode an die Kunst der käuflichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart an, in dem Escorts als die einzig wahren Träger schwuler Kulturgeschichte gelten. Jims Coming-of-Age-Geschichte ist eng verwoben mit queeren Filmklassikern wie Pasolinis „Accatone“, Fassbinders „Querelle“ und Van Sants „My Own Private Idaho“. Wichtigste Bezugspersonen sind aber Caravaggio – der erste Maler, der es wagte, Bettler und Huren zu Heiligen zu machen – und Derek Jarman, der das Leben des Künstlers kühn verfilmte. In der Hauptrolle glänzt der britische Nachwuchsstar Harris Dickinson, der seit Eliza Hittmans preisgekröntem Jugenddrama „Beach Rats“ (2017) zu einem der aufregendsten Darsteller seiner Generation zählt.
Als Franz Biberkopf aus dem Gefängnis entlassen wird, schwört er, ein anständiges Leben zu führen. Er verdingt sich als Straßenverkäufer auf dem Berliner Alexanderplatz. Dann lernt er den Bandenchef Reinhold kennen und gerät auf die schiefe Bahn. Nach einem missglückten Einbruch verliert Franz einen Arm, aber nicht seinen Willen, für ein ehrliches Leben zu kämpfen. Er verliebt sich in die Prostituierte Mieze. Doch schon bald erscheinen die Phantome seiner Vergangenheit. Teil 1: Die Strafe beginnt Teil 2: Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will Teil 3: Ein Hammer auf den Kopf kann die Seele verletzen Teil 4: Eine Handvoll Menschen in der Tiefe der Stille Teil 5: Ein Schnitter mit der Gewalt vom lieben Gott Teil 6: Eine Liebe, das kostet immer viel Teil 7: Meke: Einen Schwur kann man amputieren Teil 8: Die Sonne wärmt die Haut, die sie manchmal verbrennt Teil 9: Von den Ewigkeiten zwischen den Vielen und den Wenigen Teil 10: Einsamkeit reißt auch in Mauern Risse des Irrsinns Teil 11: Wissen ist Macht und Morgenstund hat Gold im Mund Teil 12: Die Schlange in der Seele der Schlange Teil 13: Das Äußere und das Innere und das Geheimnis der Angst vor dem Geheimnis Teil 14: Mein Traum vom Traum des Franz Biberkopf von Alfred Döblin - Ein Epilog Rainer Werner Fassbinders Fernsehverfilmung des Romans "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin, erzählt in 14 Teilen die Geschichte des Berliner Ex-Gefängnisinsassen Franz Biberkopf.
Fitzcarraldo Editions The Undercurrents A1062164811
The Undercurrents: A Story of Berlin is a dazzling work of biography, memoir and cultural criticism told from a precise vantage point: a stately nineteenth-century house on Berlin's Landwehr Canal, a site at the centre of great historical changes, but also smaller domestic ones. When her marriage breaks down, Kirsty Bell - a British-American writer, in her mid-forties, adrift - becomes fixated on the history of her building and of her adoptive city. Taking the view from her apartment window as her starting point, she turns to the lives of the house's various inhabitants, to accounts penned by Walter Benjamin, Rosa Luxemburg and Gabriele Tergit, and to the female protagonists in the works of Theodor Fontane, Irmgard Keun and Rainer Werner Fassbinder. A new cultural topography of Berlin emerges, one which taps into energetic undercurrents to recover untold or forgotten stories beneath the city's familiar narratives. Humane, thought-provoking and moving, The Undercurrents is a hybrid literary portrait of a place that makes the case for radical close readings: of ourselves, our cities and our histories.
Autorin: Birgit Weyhe Birgit Weyhe wurde 1969 in München geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Uganda und Kenia und studierte Literatur und Geschichte in Konstanz und Hamburg. Nach ihrem Studium der Illustration arbeitet sie seitdem als Illustratorin und Comic-Künstlerin in Hamburg. Ihre Graphic Novels wurden in Deutschland, Frankreich und Japan für Preise nominiert. "Madgermanes" erhielt 2015 den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung und 2016 den Max und Moritz Preis für den besten deutschen Comic. 2022 wurde sie mit dem renommierten Lessing-Stipendium Hamburgs ausgezeichnet und als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin geehrt. "Rude Girl" wurde für den Hamburger Buchpreis des Jahres nominiert und war 2023 der erste Comic, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. Übersetzung von: Priscilla Layne Priscilla Layne wurde 1981 in Evanston, Illinois geboren und verbrachte ihre Kindheit und frühe Jugend in Chicago. Sie studierte vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Chicago und promovierte in Germanistik an der University of California in Berkeley. Derzeit ist sie Professorin für Germanistik und ausserordentliche Professorin für Studien der afrikanischen Diaspora an der University of North Carolina in Chapel Hill. Ihr Buch "White Rebels in Black: German Appropriation of Black Popular Culture" wurde 2018 vom University of Michigan Press veröffentlicht. Sie hat auch Essays über die türkisch-deutsche Kultur, Übersetzung, Punk und Film veröffentlicht. Kürzlich übersetzte sie Olivia Wenzels Debütroman "1000 Coils of Fear" aus dem Deutschen ins Englische. Derzeit arbeitet sie an einem Manuskript über afro-deutschen Afrofuturismus und einem kritischen Leitfaden zu Rainer Maria Fassbinders Film "Die Ehe der Maria Braun.".
Fitzcarraldo Editions The Undercurrents A1062164811
The Undercurrents: A Story of Berlin is a dazzling work of biography, memoir and cultural criticism told from a precise vantage point: a stately nineteenth-century house on Berlin's Landwehr Canal, a site at the centre of great historical changes, but also smaller domestic ones. When her marriage breaks down, Kirsty Bell - a British-American writer, in her mid-forties, adrift - becomes fixated on the history of her building and of her adoptive city. Taking the view from her apartment window as her starting point, she turns to the lives of the house's various inhabitants, to accounts penned by Walter Benjamin, Rosa Luxemburg and Gabriele Tergit, and to the female protagonists in the works of Theodor Fontane, Irmgard Keun and Rainer Werner Fassbinder. A new cultural topography of Berlin emerges, one which taps into energetic undercurrents to recover untold or forgotten stories beneath the city's familiar narratives. Humane, thought-provoking and moving, The Undercurrents is a hybrid literary portrait of a place that makes the case for radical close readings: of ourselves, our cities and our histories.
Kiepenheuer & Witsch GmbH Die heissen Jahre, Sachbücher von Peter Zadek
Ein ungezähmtes, leidenschaftliches Buch über das Theater – Peter Zadeks Erinnerungen an die 70er Jahre. Die lange erwartete Fortsetzung von Peter Zadeks erstem Erinnerungsbuch "My Way", die turbulenten 70er Jahre in Bochum und Hamburg, die historischen Shakespeare-Inszenierungen, ein heftiges Theaterjahrzehnt. Im Mai 2006 feiert der grosse deutsche Theaterregisseur Peter Zadek seinen 80. Geburtstag. Bis zum heutigen Tag sind seine Inszenierungen Herausforderungen für das Publikum und Meilensteine der zeitgenössischen Kultur. Die Grundlage für seinen heutigen Ruhm hat Peter Zadek endgültig in den 70er Jahren gelegt, in seiner legendären Zeit als Intendant des Bochumer Schauspielhauses. Die hinreissende Revue "Kleiner Mann, was nun?" (nach Hans Fallada) war 1972 der Startschuss für eine Serie von magischen Theaterereignissen, vor allem grossen Shakespeareinszenierungen von "Der Kaufmann von Venedig" bis "Hamlet". Aus ganz Deutschland fuhr man nach Bochum, um Ulrich Wildgruber, Hermann Lause oder Eva Mattes zu sehen. Es folgen die grossen Inszenierungen am Hamburger Schauspielhaus bei Ivan Nagel, zum Beispiel mit Ulrich Wildgrubers historischem Othello oder Ibsens "Wildente". Peter Zadek setzt so sein erstes Erinnerungsbuch "My Way" fort, wieder ein heftiges Lesevergnügen, wieder ein sehr unordentliches Buch, lebendig wegen seiner direkten, mündlichen Erzählform, voller Witz, Sarkasmus, Zärtlichkeit und Überraschungen: die explosive Zusammenarbeit mit R. W. Fassbinder, der junge Schauspieler Herbert Grönemeyer, das turbulente Privatleben, die Arbeit als Filmregisseur. So entsteht das Bild einer Zeit, in der das Theater der Bundesrepublik eine unglaubliche Energie hatte, und man folgt Peter Zadek in seine Werkstatt, wo sich seine unverwechselbare Phantasie auf verschlungenen Wegen entfaltet und wo mit wunderbaren Schauspielern seine denkwürdigen Inszenierungen entstehen.
Suhrkamp Briefwechsel 1925–1974, Belletristik von Marieluise Fleißer
Ein Ausbruch aus der trügerischen Idylle der Kleinstadt Ingolstadt in das Boheme- und Theaterleben Berlins und zurück: Das Lebensdrama Marieluise Fleissers spielt sich an wenigen, aber prägenden Orten und in intensiven Briefkontakten ab. Ihre Korrespondenz mit Bertolt Brecht, Joseph Breitbach, Rainer Werner Fassbinder, Lion Feuchtwanger, Richard Friedenthal, Therese Giehse, Elisabeth Hauptmann, Herbert Jhering, Erich Kästner, Wolfgang Koeppen, Robert Musil, Kurt Pinthus, Martin Sperr, Helene Weigel und vielen mehr zeigt, wie eng und auf wie zwiespältige Weise Leben und Werk dieser Autorin zusammenhängen. Marieluise Fleisser sucht zur Entwicklung ihres eigenen Schreibens früh die Nähe von Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, gewinnt Anschluss an die linke Avantgarde ihrer Zeit, ist durchweg von Exzentrikern und Aussenseitern fasziniert und immer auf der Suche nach dem glücklichen Zustand des Schreibenkönnens: „Ich will schreiben, ich will endlich wieder schreiben können.“ Fleissers Beziehungen zu Männern sind leidenschaftlich und kippen doch unausweichlich in ein für sie fatales Ungleichgewicht um: Brecht verhilft ihrem Fegefeuer in Ingolstadt zu Erfolg und stürzt die 27-Jährige dann in einen Theater-Skandal. „Brechtsche Früchte schmecken bitter“, schreibt sie 1934. Der rechtsnational orientierte, erfolglose Schriftsteller und Egozentriker Hellmut Draws-Tychsen entfremdet Fleisser ihrem kreativen Milieu, beraubt sie ihrer künstlerischen und finanziellen Freiheit und vereinnahmt sie ganz. Georg Hetzelem rückt ihr, wie seine Zeichnungen und ihre Briefe erzählen, erotisch nahe, inspiriert sie zu Versen, entscheidet sich aber schliesslich für eine andere Frau. Auf sein Drängen heiratet Marieluise Fleisser schliesslich jenen Jugendfreund Josef Haindl, dessen wild wuchernde Liebesbriefe ein Kernstück dieser Sammlung bilden. Ein „der Not abgerungener Schritt“ mit lähmenden, ja quälenden Folgen. Doch: „Ein schmerzfreies Leben gibt es nicht“, resümiert Fleisser 1964.