Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Fassbind
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
De Gruyter Neuer Fortschritt in der Geistigkeit? A1072573643
Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Spiritual Turn hinterfragt M. Utsch die mit den Begrifflichkeiten „Religion“ und „Spiritualität“ verknüpften Wertungen. S. Peng-Keller erörtert die Geschichte des Begriffs „Spiritualität“ im Kontext der WHO. H. Will deutet den Traum Sophie Scholls in der Nacht vor ihrer Hinrichtung. J. Küchenhoff stellt das Gebet als urmenschliche Geste dar, die dabei helfe, sich zu öffnen. C. Rohde-Dachser konstatiert, dass sich in der Postmoderne die Suche nach einer Sinngebung des Todes als zählebig erweist. D. Barth untersucht, inwieweit innerhalb eines psychoanalytischen Prozesses von Transzendenz gesprochen werden kann. E. Frick skizziert die spirituellen Exerzitien des frühneuzeitlichen baskischen Mystikers Ignatius von Loyola als Hinführung zur Mystik (Mystagogie). S. Meck lenkt die Aufmerksamkeit auf die Begine Maguerite Porete und auf Meister Eckhart. T. Klemm gewährt Einblick in die daoistische Philosophie und Lebenspraxis. U. Anderssen-Reuster vergleicht die Zen-buddhistische mit der psychoanalytischen Praxis. H. Fassbinder klärt die Grundbegriffe im Dialog zwischen Buddhismus und Psychoanalyse. J. Glasenapp zeigt, dass die Verhaltenstherapie inzwischen „Spiritualität“ als Ressource anerkannt hat.
Zürich 1938. Die erfolglose Sängerin Willie liebt den begaben Musiker Robert, der häufig nach Deutschland reist, um gefährdeten Juden zu helfen. Der Krieg trennt sie. Willie macht nach zufälliger Entdeckung ihrer Schallplattenaufnahme der Schnulze "Lili Marleen" beim Radiosender Belgrad durch deutsche Frontsoldaten Karriere. Robert wird verhaftet und ausgetauscht. Willie besorgt Robert auf einer Tournee Informationen über Vernichtungslager. Die Gestapo verbietet weitere Auftritte. Nach dem Krieg ist Robert mit einer anderen Frau verheiratet. Auszeichnungen: Bambi 1981 an Hanna Schygulla als beste nationale Schauspielerin, Deutscher Filmpreis in Gold Nominierungen 1981: Beste darstellerische Leistung Weibliche Hauptrolle: Hanna Schygulla, Beste darstellerische Leistung Weibliche Nebenrolle: Karin Baal. Presse: - "Fassbinder erschafft die Welt der späten 30er und der 40er Jahre noch einmal mit den Mitteln des damaligen UFA Kinos. Das Pathos der NS Filme lebt hier auf und findet seinen Höhe und Umschlagpunkt in den Untergangsszenen. Der äußere Krieg an den Fronten im Osten und Westen und der innere gegen alle Gegner des Systems wird zur Götterdämmerung. Eine menschenverachtende, größenwahnsinnige Diktatur stürzt in den Wahnsinn und reißt die Unschuldigen, die Liebenden, mit sich." - (Sascha Westphal)
Dieser Bildband ist etwas ganz Besonderes: Isolde Ohlbaum veröffentlicht hier zum ersten Mal Fotografien, die sie ab Mitte der 1970er Jahre in München und Umgebung gemacht hat. Auch München war damals in dieser Aufbruchstimmung gefangen, die das ganze Land erfasst hatte. Eine junge Generation hatte den Mief der 1950er und 1960er Jahre abgeschüttelt, die politischen Verhältnisse zum Tanzen gebracht. Neue soziale Bewegungen ? vor allem die Frauenbewegung ? waren entstanden, und die Kulturszene nutzte die eroberte Freiheit zu eindrucksvollen Experimenten, die alles auf den Kopf stellen sollten. Isolde Ohlbaum erzählt uns diese Zeit und diese Geschichten mit wunderbaren Bildern. So begegnen wir vielen, die meist inmitten oder gerade am Anfang ihrer Karriere in Politik, Kultur oder Sport standen: U.a. David Bowie, Senta Berger, Uschi Glas, Frank Zappa, Rod Stewart, Peter Frankenfeld, Hanna Schygulla, die Bennents, Karel Gott, Willy Brandt, R.W. Fassbinder, Abi Ofarim, Jean Marais, Patrice Chereau, Meret Oppenheim und natürlich Schrifstellerinnen und Schriftstellern wie z.B. Thomas Brasch, Yaak Karsunke, Elias Canetti, Max Frisch, Allen Ginsberg.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Iphigenie A1000661272
Christine Herman untersucht die Transformationen des taurischen Iphigeniemythos im 20. Jahrhundert. Dabei hat sie den deutschsprachigen Literaturraum im Blick. Als zentraler Prätext steht Goethes Drama Iphigenie auf Tauris, das die Autorin als ‘Wendetext’ versteht, im Hintergrund der Studie. Mit Goethes Bearbeitung wird Iphigenie zur Ikone der Humanität. Im Dialog mit Goethe und der Zeitgeschichte untersucht die Autorin vier zentrale Mythostransformationen. Diese stehen ihrerseits an Wendepunkten deutscher Zeitgeschichte: Gerhart Hauptmanns Iphigenie in Delphi (1941) und Iphigenie in Aulis (1944), Rainer Werner Fassbindes Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe (1968), Jochen Bergs Im Taurerland (1977) und Volker Brauns Iphigenie in Freiheit (1992). In diesen Texten gelingt die Herbeiführung einer friedlichen Wende nicht mehr aus dem idealen Menschsein Iphigenies heraus. Die Transformationen des Mythos werden so zu Manifesten der Humanitätsskepsis. Ein Paradigmenwechsel wird greifbar, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der literarischen Rezeption von Goethes Iphigenie auf Tauris vollzogen hatte. Herman erarbeitet dieses Ergebnis mit Hilfe forcierter Interdisziplinarität, indem sie zeitgeschichtliche Faktoren als interkontextuelle Referenzpunkte stark macht.
Dieser Bildband ist etwas ganz Besonderes: Isolde Ohlbaum veröffentlicht hier zum ersten Mal Fotografien, die sie ab Mitte der 1970er Jahre in München und Umgebung gemacht hat. Auch München war damals in dieser Aufbruchstimmung gefangen, die das ganze Land erfasst hatte. Eine junge Generation hatte den Mief der 1950er und 1960er Jahre abgeschüttelt, die politischen Verhältnisse zum Tanzen gebracht. Neue soziale Bewegungen ? vor allem die Frauenbewegung ? waren entstanden, und die Kulturszene nutzte die eroberte Freiheit zu eindrucksvollen Experimenten, die alles auf den Kopf stellen sollten. Isolde Ohlbaum erzählt uns diese Zeit und diese Geschichten mit wunderbaren Bildern. So begegnen wir vielen, die meist inmitten oder gerade am Anfang ihrer Karriere in Politik, Kultur oder Sport standen: U.a. David Bowie, Senta Berger, Uschi Glas, Frank Zappa, Rod Stewart, Peter Frankenfeld, Hanna Schygulla, die Bennents, Karel Gott, Willy Brandt, R.W. Fassbinder, Abi Ofarim, Jean Marais, Patrice Chereau, Meret Oppenheim und natürlich Schrifstellerinnen und Schriftstellern wie z.B. Thomas Brasch, Yaak Karsunke, Elias Canetti, Max Frisch, Allen Ginsberg.
Fischer Taschenbuch Verlag Kitsch und Tod A1000978139
„Bei Kriegsende war der Nazismus die fluchbeladene Seite der abendländischen Zivilisation, der Inbegriff des Bösen.“ Doch die Aufmerksamkeit verlagerte sich dann schrittweise „vom Grauen und Schmerz ... zu wollüstiger Beklemmung und hinreißenden Bildern“. Dies konstatierte der berühmte Historiker Saul Friedländer und untersuchte den Nazismus als politisch-ästhetisches Phänomen unserer Zeit. „Der Widerschein des Nazismus“; wie man ihn in den 70er Jahren zum Beispiel in den Filmen von Visconti, Fassbinder und Syberberg oder in den Büchern von Speer, Fest u.a. wahrnahm, hatte seinerzeit einen tiefgreifenden Diskurs über den Nazismus in Gang gebracht. In ihren Filmen und Büchern haben die Autoren damals eine neue Sensibilität für die Magie der Hitler-Bewegung entwickelt, die bis dahin fast in allen politischen Analysen gefehlt hatte. Die ästhetische Faszination durch Kitsch und Tod unterzieht Friedländer einer kritischen Analyse und kommt zu dem Fazit, dass dieses Phänomen nicht mit den Mitteln der Ästhetik bewältigt werden könne – es sei denn, man wollte einer geistig-moralischen Verwirrung Vorschub leisten. Für die vorliegende Taschenbuchausgabe des Buches, das erstmals in Deutschland 1984 herausgekommen ist, hat Saul Friedländer 1999 ein Vorwort mit neuen Überlegungen zu seinem Thema verfasst.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Iphigenie
Christine Herman untersucht die Transformationen des taurischen Iphigeniemythos im 20. Jahrhundert. Dabei hat sie den deutschsprachigen Literaturraum im Blick. Als zentraler Prätext steht Goethes Drama Iphigenie auf Tauris, das die Autorin als ‘Wendetext’ versteht, im Hintergrund der Studie. Mit Goethes Bearbeitung wird Iphigenie zur Ikone der Humanität. Im Dialog mit Goethe und der Zeitgeschichte untersucht die Autorin vier zentrale Mythostransformationen. Diese stehen ihrerseits an Wendepunkten deutscher Zeitgeschichte: Gerhart Hauptmanns Iphigenie in Delphi (1941) und Iphigenie in Aulis (1944), Rainer Werner Fassbindes Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe (1968), Jochen Bergs Im Taurerland (1977) und Volker Brauns Iphigenie in Freiheit (1992). In diesen Texten gelingt die Herbeiführung einer friedlichen Wende nicht mehr aus dem idealen Menschsein Iphigenies heraus. Die Transformationen des Mythos werden so zu Manifesten der Humanitätsskepsis. Ein Paradigmenwechsel wird greifbar, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der literarischen Rezeption von Goethes Iphigenie auf Tauris vollzogen hatte. Herman erarbeitet dieses Ergebnis mit Hilfe forcierter Interdisziplinarität, indem sie zeitgeschichtliche Faktoren als interkontextuelle Referenzpunkte stark macht.
In einer nicht allzu fernen Zukunft wird jedes Produkt, bevor es in Serienproduktion geht, ausgiebig auf seine Marktakzeptanz hin getestet. Die Firma TEAG konstruiert zu diesem Zweck einen gigantischen Computer, der eine nahezu perfekte elektronische Simulation der wirklichen Welt ermöglicht, mit all ihren komplizierten Interaktionen. Bevölkert wird sie von mehreren tausend individuell entwickelten elektronischen Kunden, die in der Illusion existieren, sich in der richtigen Welt zu bewegen. Douglas Hall, Direktor der TEAG, kommt eines Tages auf den Gedanken, daß auch seine Wirklichkeit nichts anderes sein könnte als eine Simulation. Er beginnt, seine direkte Umwelt in Frage zu stellen und sucht nach unwiderlegbaren Beweisen für die reale Existenz seiner selbst. Je intensiver er seine Suche betreibt, um so merkwürdigere Erfahrungen macht er. Manche davon drohen, ihn in den Wahnsinn zu treiben. Der Autor: Daniel F. Galouye (*1920, †1976) war ein US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Mit "Simulacron-3" (1964) schuf er einen Meilenstein des Science Fiction-Genres, der zweimal verfilmt wurde: 1973 von Rainer Werner Fassbinder unter dem Titel "Welt am Draht" und 1999 von Roland Emmerich unter dem Titel "The 13th Floor".
„Bei Kriegsende war der Nazismus die fluchbeladene Seite der abendländischen Zivilisation, der Inbegriff des Bösen.“ Doch die Aufmerksamkeit verlagerte sich dann schrittweise „vom Grauen und Schmerz ... zu wollüstiger Beklemmung und hinreißenden Bildern“. Dies konstatierte der berühmte Historiker Saul Friedländer und untersuchte den Nazismus als politisch-ästhetisches Phänomen unserer Zeit. „Der Widerschein des Nazismus“; wie man ihn in den 70er Jahren zum Beispiel in den Filmen von Visconti, Fassbinder und Syberberg oder in den Büchern von Speer, Fest u.a. wahrnahm, hatte seinerzeit einen tiefgreifenden Diskurs über den Nazismus in Gang gebracht. In ihren Filmen und Büchern haben die Autoren damals eine neue Sensibilität für die Magie der Hitler-Bewegung entwickelt, die bis dahin fast in allen politischen Analysen gefehlt hatte. Die ästhetische Faszination durch Kitsch und Tod unterzieht Friedländer einer kritischen Analyse und kommt zu dem Fazit, dass dieses Phänomen nicht mit den Mitteln der Ästhetik bewältigt werden könne – es sei denn, man wollte einer geistig-moralischen Verwirrung Vorschub leisten. Für die vorliegende Taschenbuchausgabe des Buches, das erstmals in Deutschland 1984 herausgekommen ist, hat Saul Friedländer 1999 ein Vorwort mit neuen Überlegungen zu seinem Thema verfasst.
Einige der größten Filmemacher der Welt geben Auskunft über das, was ihr Werk einzigartig macht, was Ihre Intentionen sind, und was sie denjenigen mitteilen wollen, die davon träumen ebenfalls erfolgreiche Filme zu machen. Henry Carroll stellt in "BIG SHOTS! Filmemacher über Film" 50 bedeutende Filmregisseure der letzten 100 Jahre vor, die Filmgeschichte geschrieben haben. Dieses Buch feiert die vielen Multitalente des letzten Jahrhunderts und des bisherigen aktuellen. Diese Personen haben Montagen geschaffen, Geschichten erzählt, Bilder komponiert – und doch bleiben ihre Methoden, ihre Stilmittel und ihre Arbeitsweisen einzigartig. Die Vielseitigkeit des Mediums Film führt dazu, dass sich selten zwei Filmemacher über seine Bestimmung einig sind. Er kann als Werkzeug für eine Vielzahl von Funktionen verwendet werden, und es gibt heute Filmemacher, die danach streben, diese Liste von Funktionen zu erweitern und zu diversifizieren. In diesem Buch vertreten: Jean Cocteau, Stanley Kubrick, Ingmar Bergman David Lynch, Rainer Werner Fassbinder, Alfred Hitchcock, Sofia Soppola, Martin Scorsese Isabel Sandoval, John Ford, Chantal Akerman, Jean-Luc Godard, Mia Hansen-Løve, Steven Spielberg, John Carpenter, James Cameron u.v.a
A New York Review Books Original Winner of the 2009 Bernard Shaw Prize for Translation Fair Play is the type of love story that is rarely told, a revelatory depiction of contentment, hard-won and exhilarating. Mari is a writer and Jonna is an artist, and they live at opposite ends of a big apartment building, their studios connected by a long attic passageway. They have argued, worked, and laughed together for decades. Yet they've never really stopped taking each other by surprise. Fair Play shows us Mari and Jona's intertwined lives as they watch Fassbinder films and Westerns, critique each other's work, spend time on a solitary island (recognizable to readers of Jansson's The Summer Book), travel through the American Southwest, and turn life into nothing less than art.
BoD – Books on Demand Jeff Parc zwischen Realität und Fantasie A1058967030
Von Retro bis heute In "Die Zärtlichkeit der Wölfe", einer R.W. Fassbinder Filmproduktion, spielte ich (als Jeff Roden) den Angestellten (Hans Grans) des Serienkillers Fritz Haarmann aus Hannover. Dieser Vampirthriller erreichte schnell 'Kultstatus' und lief über 1 Jahr in 2 Kinos in Paris. Im "Der Fall Boran", einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem rachsüchtigen Kommissar und dem Gangster Philip Boran (den ich unter meinem Pseudonym Bernard Rud spielte), der inzwischen das Metier wechselte - und zum vom Volk geliebten Filmstar avancierte. Das junge Publikum auf dem auch international gut besuchten Filmfest in Hof feierte im Besonderen den 'Helden' Philip Boran ... In der Episode "Die vernetzte Isolation" versuchen 20 Schauspieler, alle in weiße, lange Gewänder gehüllt, auf ihrer Film-Reise durch 10 europäische Städte herauszufinden, ob das Volk überhaupt einen Nutzen aus all den Social Media Plattformen ziehen kann. Vielleicht ist ja auch alles nichts als heiße Luft, die die Plattformbetreiber in Milliarden von Euros umwandeln? In Rom drehte ich mit dem Weltstar Curd Jürgens "Der zweite Frühling", den das Magazin "Der Spiegel" wie folgt betitelte: "Der beste schlechte Film der Saison" - das hat schon Größe." Weitere selbsterlebte, bezaubernde Episoden komplettieren mein Buch ...
BoD – Books on Demand Jeff Parc zwischen Realität und Fantasie
Von Retro bis heute In "Die Zärtlichkeit der Wölfe", einer R.W. Fassbinder Filmproduktion, spielte ich (als Jeff Roden) den Angestellten (Hans Grans) des Serienkillers Fritz Haarmann aus Hannover. Dieser Vampirthriller erreichte schnell 'Kultstatus' und lief über 1 Jahr in 2 Kinos in Paris. Im "Der Fall Boran", einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem rachsüchtigen Kommissar und dem Gangster Philip Boran (den ich unter meinem Pseudonym Bernard Rud spielte), der inzwischen das Metier wechselte - und zum vom Volk geliebten Filmstar avancierte. Das junge Publikum auf dem auch international gut besuchten Filmfest in Hof feierte im Besonderen den 'Helden' Philip Boran ... In der Episode "Die vernetzte Isolation" versuchen 20 Schauspieler, alle in weiße, lange Gewänder gehüllt, auf ihrer Film-Reise durch 10 europäische Städte herauszufinden, ob das Volk überhaupt einen Nutzen aus all den Social Media Plattformen ziehen kann. Vielleicht ist ja auch alles nichts als heiße Luft, die die Plattformbetreiber in Milliarden von Euros umwandeln? In Rom drehte ich mit dem Weltstar Curd Jürgens "Der zweite Frühling", den das Magazin "Der Spiegel" wie folgt betitelte: "Der beste schlechte Film der Saison" - das hat schon Größe." Weitere selbsterlebte, bezaubernde Episoden komplettieren mein Buch ...
ibidem Im weiten Feld der Zeit, Fachbücher von Marius Kuhn
70 Jahre deutscher Filmgeschichte umspannen die fünf bislang produzierten Verfilmungen von Theodor Fontanes Roman Effi Briest (1895). Die einzelnen Filme stammen aus deutlich unterschiedlichen historischen Perioden: Gustaf Gründgens Der Schritt vom Wege (1939) aus der NS-Zeit, Rosen im Herbst (1955) von Rudolf Jugert aus der bundesdeutschen Adenauer-Ära, Wolfgang Luderers Effi Briest (1969) aus der DDR, Rainer Werner Fassbinders Fontane - Effi Briest (1974) aus der Bundesrepublik nach 1968 und Effi Briest (2009) von Hermine Huntgeburth aus dem gegenwärtigen Deutschland. Im Sinne von Gérard Genettes Theorie der Hypertextualität versteht Marius Kuhn die Verfilmungen als Transformationen, als Adaptionen von Fontanes Roman im jeweiligen (film-)historischen Kontext ihrer Entstehungszeit. Welche Momente der literarischen Vorlage (oder auch vorgängiger Verfilmungen) werden in das konkrete kulturelle, geistige und ästhetische Gefüge aufgenommen, und welche Differenzen oder ganz neuen Aspekte spielen eine Rolle? Kuhn bietet eine fundierte Analyse der einzelnen Verfilmungen mit Blick auf das historische und filmische Zeitgefüge sowie deren Schnittpunkt der Historizität des Medialen. Die Untersuchung der Genrezugehörigkeit der Filme lässt dabei auch die Entwicklung des Melodrams in der deutschen Filmgeschichte in neuem Licht erscheinen.
In den 60er und 70er Jahren hat Martin Sperr das Genre des Volksstücks revolutioniert und einen neuen, frischen, kritischen Ton hineingetragen. Später bezeichnete ihn Marieluise Fleißer deshalb, neben Fassbinder und Kroetz, als einen ihrer »drei Söhne«. Berühmt wurde Sperr gleich mit seinem Bühnenerstling: den 1966 uraufgeführten und zwei Jahre später verfilmten Jagdszenen aus Niederbayern. Sie bildeten den Auftakt zu der vielbeachteten BAYRISCHEN TRILOGIE, mit der der Autor die deutsche Nachkriegsgesellschaft porträtierte – vom Dorf (Jagdszenen aus Niederbayern) über die Kleinstadt (Landshuter Erzählungen) bis in die Metropole (Münchner Freiheit). Martin Sperrs Texte zeichnen sich durch ihre sprachliche Kraft, ihren »pointiert gesetzten Dialekt« (Tagesspiegel) aus. Er war von Hause aus Schauspieler, kein Theoretiker. »Ich habe nie ein Buch über Dramentheorie gelesen«, bemerkte er einmal. »Theorien zum Theater und zur Welt als solcher« lautet denn auch der augenzwinkernde Titel einer Notizkladde, die sich in seinem Nachlass fand: launige Aperçus über die Vorzüge des Theaterspielens in Bierzelten, über die Gemeinsamkeiten von Helden und Hustensaft, feine Beobachtungen zum Theaterbetrieb, zur Sprache, zur Rolle von Publikum und Schauspielern, oder auch Gedanken zur Umsetzung seiner Stücke. Erstmals veröffentlicht, runden diese Trouvaillen die im Verlag der Autoren erscheinende Neuausgabe der BAYRISCHEN TRILOGIE ab.
Wie kann Demokratie anders gestaltet werden? Braucht die Demokratie ein Update? Haben wir uns zu lange darauf verlassen, dass unsere Demokratie durch nichts zu erschüttern ist? Wie kann eine direktere Form demokratischer Mitbestimmung erprobt werden? Für alle! Demokratie gestalten beleuchtet den aktuellen gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Teilhabe, ebenso wie die traditionellen Formen der Demokratie. In dem Projekt geht es um das Mitmachen an der Macht, um die Gestaltung von Strukturen der Mitbestimmung. Der ausstellungsbegleitende und -erweiternde Reader zeigt neben Kunstwerken und Designobjekten viele Zeugnisse aus der politischen Kulturgeschichte, der Architektur sowie aus Film und Fotografie. Mit Beiträgen von Johanna Adam, Christine Ax, Claudia Chwalisz, Nikita Dhawan, Zakia Elvang, Jesko Fezer, Kaja Harter-Uibopuu, Amelie Klein, Peter C. Mohr, David Mulder van der Vegt, Hedwig Richter, Vera Sacchetti und Camila Vergara. Künstler*innen: Joseph Beuys, Marion Eichmann, Shepard Fairey, Rainer Werner Fassbinder, Valérie Favre, Guerrilla Girls, Hans Haacke, Jenny Holzer, Barbara Klemm, Andreas Rost, Lerato Shadi, Wolfgang Tillmans und weitere. How Can Democracy Be Re-Designed? Does democracy need an update? Have we been lulled into complacency by the belief that our democracy is rock-solid? How can we put a more direct form of democratic engagement to the test? All in! Re-Designing Democracy sheds light on the current widespread desire for broader participation in decision-making as well as on the traditional forms of democracy. The project is about public involvement in the exercise of authority and about designing structures in which power is shared. The reader accompanying and expanding on the exhibition presents works of art and design objects as well as a wealth of material evidence from the cultural history of politics, from architecture, film, and photography. With Essays by Johanna Adam, Christine Ax, Claudia Chwalisz, Nikita Dhawan, Zakia Elvang, Jesko Fezer, Kaja Harter-Uibopuu, Amelie Klein, Peter C. Mohr, David Mulder van der Vegt, Hedwig Richter, Vera Sacchetti and Camila Vergara. Artists: Joseph Beuys, Marion Eichmann, Shepard Fairey, Rainer Werner Fassbinder, Valérie Favre, Guerrilla Girls, Hans Haacke, Jenny Holzer, Barbara Klemm, Andreas Rost, Lerato Shadi, Wolfgang Tillmans and more.
70 Jahre deutscher Filmgeschichte umspannen die fünf bislang produzierten Verfilmungen von Theodor Fontanes Roman Effi Briest (1895). Die einzelnen Filme stammen aus deutlich unterschiedlichen historischen Perioden: Gustaf Gründgens Der Schritt vom Wege (1939) aus der NS-Zeit, Rosen im Herbst (1955) von Rudolf Jugert aus der bundesdeutschen Adenauer-Ära, Wolfgang Luderers Effi Briest (1969) aus der DDR, Rainer Werner Fassbinders Fontane – Effi Briest (1974) aus der Bundesrepublik nach 1968 und Effi Briest (2009) von Hermine Huntgeburth aus dem gegenwärtigen Deutschland. Im Sinne von Gérard Genettes Theorie der Hypertextualität versteht Marius Kuhn die Verfilmungen als Transformationen, als Adaptionen von Fontanes Roman im jeweiligen (film-)historischen Kontext ihrer Entstehungszeit. Welche Momente der literarischen Vorlage (oder auch vorgängiger Verfilmungen) werden in das konkrete kulturelle, geistige und ästhetische Gefüge aufgenommen, und welche Differenzen oder ganz neuen Aspekte spielen eine Rolle? Kuhn bietet eine fundierte Analyse der einzelnen Verfilmungen mit Blick auf das historische und filmische Zeitgefüge sowie deren Schnittpunkt der Historizität des Medialen. Die Untersuchung der Genrezugehörigkeit der Filme lässt dabei auch die Entwicklung des Melodrams in der deutschen Filmgeschichte in neuem Licht erscheinen.
Midas Verlag BIG SHOTS! Filmemacher über Film, Sachbücher von Henry Carroll
Einige der grössten Filmemacher der Welt geben Auskunft über das, was ihr Werk einzigartig macht, was ihre Intentionen sind und was sie denjenigen mitteilen wollen, die davon träumen, ebenfalls erfolgreiche Filme zu machen. Henry Carroll stellt in "Big Shots! Filmemacher über Film" 50 bedeutende Filmregisseure der letzten 100 Jahre vor, die Filmgeschichte geschrieben haben. Dieses Buch feiert die vielen Multitalente des letzten Jahrhunderts und des bisherigen aktuellen. Diese Personen haben Montagen geschaffen, Geschichten erzählt, Bilder komponiert – und doch bleiben ihre Methoden, ihre Stilmittel und ihre Arbeitsweisen einzigartig. Die Vielseitigkeit des Mediums Film führt dazu, dass sich selten zwei Filmemacher über seine Bestimmung einig sind. Er kann als Werkzeug für eine Vielzahl von Funktionen verwendet werden, und es gibt heute Filmemacher, die danach streben, diese Liste von Funktionen zu erweitern und zu diversifizieren. In diesem Buch vertreten: Jean Cocteau, Stanley Kubrick, Ingmar Bergman, David Lynch, Rainer Werner Fassbinder, Alfred Hitchcock, Sofia Coppola, Martin Scorsese, Isabel Sandoval, John Ford, Chantal Akerman, Jean-Luc Godard, Mia Hansen-Løve, Steven Spielberg, John Carpenter, James Cameron u.v.a.
In den 60er und 70er Jahren hat Martin Sperr das Genre des Volksstücks revolutioniert und einen neuen, frischen, kritischen Ton hineingetragen. Später bezeichnete ihn Marieluise Fleißer deshalb, neben Fassbinder und Kroetz, als einen ihrer »drei Söhne«. Berühmt wurde Sperr gleich mit seinem Bühnenerstling: den 1966 uraufgeführten und zwei Jahre später verfilmten Jagdszenen aus Niederbayern. Sie bildeten den Auftakt zu der vielbeachteten BAYRISCHEN TRILOGIE, mit der der Autor die deutsche Nachkriegsgesellschaft porträtierte – vom Dorf (Jagdszenen aus Niederbayern) über die Kleinstadt (Landshuter Erzählungen) bis in die Metropole (Münchner Freiheit). Martin Sperrs Texte zeichnen sich durch ihre sprachliche Kraft, ihren »pointiert gesetzten Dialekt« (Tagesspiegel) aus. Er war von Hause aus Schauspieler, kein Theoretiker. »Ich habe nie ein Buch über Dramentheorie gelesen«, bemerkte er einmal. »Theorien zum Theater und zur Welt als solcher« lautet denn auch der augenzwinkernde Titel einer Notizkladde, die sich in seinem Nachlass fand: launige Aperçus über die Vorzüge des Theaterspielens in Bierzelten, über die Gemeinsamkeiten von Helden und Hustensaft, feine Beobachtungen zum Theaterbetrieb, zur Sprache, zur Rolle von Publikum und Schauspielern, oder auch Gedanken zur Umsetzung seiner Stücke. Erstmals veröffentlicht, runden diese Trouvaillen die im Verlag der Autoren erscheinende Neuausgabe der BAYRISCHEN TRILOGIE ab.
Wie kann Demokratie anders gestaltet werden? Braucht die Demokratie ein Update? Haben wir uns zu lange darauf verlassen, dass unsere Demokratie durch nichts zu erschüttern ist? Wie kann eine direktere Form demokratischer Mitbestimmung erprobt werden? Für alle! Demokratie gestalten beleuchtet den aktuellen gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Teilhabe, ebenso wie die traditionellen Formen der Demokratie. In dem Projekt geht es um das Mitmachen an der Macht, um die Gestaltung von Strukturen der Mitbestimmung. Der ausstellungsbegleitende und -erweiternde Reader zeigt neben Kunstwerken und Designobjekten viele Zeugnisse aus der politischen Kulturgeschichte, der Architektur sowie aus Film und Fotografie. Mit Beiträgen von Johanna Adam, Christine Ax, Claudia Chwalisz, Nikita Dhawan, Zakia Elvang, Jesko Fezer, Kaja Harter-Uibopuu, Amelie Klein, Peter C. Mohr, David Mulder van der Vegt, Hedwig Richter, Vera Sacchetti und Camila Vergara. Künstler*innen: Joseph Beuys, Marion Eichmann, Shepard Fairey, Rainer Werner Fassbinder, Valérie Favre, Guerrilla Girls, Hans Haacke, Jenny Holzer, Barbara Klemm, Andreas Rost, Lerato Shadi, Wolfgang Tillmans und weitere. How Can Democracy Be Re-Designed? Does democracy need an update? Have we been lulled into complacency by the belief that our democracy is rock-solid? How can we put a more direct form of democratic engagement to the test? All in! Re-Designing Democracy sheds light on the current widespread desire for broader participation in decision-making as well as on the traditional forms of democracy. The project is about public involvement in the exercise of authority and about designing structures in which power is shared. The reader accompanying and expanding on the exhibition presents works of art and design objects as well as a wealth of material evidence from the cultural history of politics, from architecture, film, and photography. With Essays by Johanna Adam, Christine Ax, Claudia Chwalisz, Nikita Dhawan, Zakia Elvang, Jesko Fezer, Kaja Harter-Uibopuu, Amelie Klein, Peter C. Mohr, David Mulder van der Vegt, Hedwig Richter, Vera Sacchetti and Camila Vergara. Artists: Joseph Beuys, Marion Eichmann, Shepard Fairey, Rainer Werner Fassbinder, Valérie Favre, Guerrilla Girls, Hans Haacke, Jenny Holzer, Barbara Klemm, Andreas Rost, Lerato Shadi, Wolfgang Tillmans and more.