GRIN Vergleich der Bilanzierung von Rückstellungen nach IAS/IFRS und HGB A1022688203
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: -, Fachhochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Duisburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung mit Zielsetzung der beiden Rechnungslegungsvorschriften sowie Gang der Untersuchung: Das Handelsrecht verfolgt mit seinen Rechnungslegungsvorschriften das vorrangige Ziel, die Gläubiger des Bilanzierenden zu schützen. Sie sind nach dem HGB die bedeut-samsten Adressaten von Jahresabschlüssen. Die Rechnungslegungszwecke nach IAS/IFRS sind hingegen anlegerorientiert. Hier stellen Investoren die Hauptadressaten von Jahresabschlüssen dar. Im Gegensatz zum Handelsrecht sind vorrangig die Anleger zu schützen. Die Intention dieser Arbeit ist es, dem Leser hinsichtlich der zum Teil unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften einen vergleichenden Überblick zu verschaffen. Zur Realisierung dieses Ziels sieht die Gliederung des Hauptteiles vor, im zweiten Kapitel "Rückstellungen nach Handelsrecht" und im dritten Kapitel "Rückstellungen nach IAS/IFRS" hinsichtlich Ansatz und Bewertung ausführlich darzustellen. Das anschlie-ßende vierte Kapitel befasst sich mit der Darlegung der wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Rechnungslegungsstandards, bevor die Schlussbetrachtung diese Seminararbeit komplettiert. Um bereits frühzeitig im Hauptteil einen trennscharfen Vergleich zu ermöglichen, beginnen die weiteren Untergliederungspunkte des zweiten und dritten Kapitels jeweils mit Erklärungen der Begrifflichkeiten (Definitionen). Um darüber hinaus Stringenz und Übersichtlichkeit zu gewährleisten, folgen anschließend in der weiteren Untergliederung der Kapitel zwei und drei jeweils die Darstellungen der einzelnen Ansatz- und Bewertungsvorschriften. Das vergleichende und zusammenfassende Kapitel vier "Wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach HGB und IAS/IFRS" legt die Ergebnisse dieser Untersuchung dar.Angesichts des einzuhaltenden Umfanges dieser Seminararbeit sei bereits an dieser Stelle erwähnt, dass Pensionsrückstellungen, aufgrund der Vielzahl an Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der beiden Rechnungslegungssysteme, in dieser Seminararbeit nicht näher erläutert werden können.
GRIN Bilanzierung von börsennotierten Wertpapieren nach HGB A1030112277
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universität Hohenheim (Institut für Financial Management), Sprache: Deutsch, Abstract: Traditionell sind der formelle Gläubigerschutz sowie die damit verbundene vorsichtige und imparitätische Bewertung zentrale Elemente in der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Der deutsche Gesetzgeber schafft gesetzliche Rahmenbedingungen um die Interessen der Gläubiger zu schützen und nimmt dabei Abstriche bei der Informationsbereitstellung in Kauf. Die IFRS haben das Ziel ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zu vermitteln, um wirtschaftliche Entscheidungen Externer zu unterstützen. Das hat zur Folge, dass in der IFRS-Bilanzierung eine möglichst zeitnahe und realistische Bewertung vorzufinden ist um die benötigten Informationen bereitstellen zu können. Die Zielsetzung der handelsrechtlichen Rechnungslegung ist offensichtlich nicht deckungsgleich mit den Zielen der IFRS. Jedoch wollte die Bundesregierung mit dem BilMoG die handelsrechtliche Rechnungslegung weiterentwickeln und die Informationsfunktion eines HGB-Abschlusses stärken um eine maßvolle Annährung an die IFRS zu erreichen. Im Falle von börsennotierten Wertpapieren lassen sich über den Börsenkurs des Wertpapiers die Marktpreise und damit zeitnahe Werte relativ leicht ermitteln. Allerdings stehen diese Werte nicht unbedingt im Einklang mit den GoB der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit kritisch mit der Frage, wie börsennotierte Wertpapiere handelsrechtlich zu bilanzieren sind. Nachfolgend gilt ein Wertpapier als börsennotiert, wenn es eine Zulassung zum Handel an einer Börse hat, wobei der Ort des Börsenplatzes primär irrelevant ist ( 7 Abs. 3 RechKredV). Es soll schwerpunktmäßig untersucht werden, wie diese im Zugang zu bewerten sind und wie sich spätere Wertentwicklungen auf den Buchwert der Wertpapiere auswirken. Die Arbeit soll ein Bild darüber verschaffen, inwieweit ein Bilanzleser eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses Einblicke in die tatsächlichen Verhältnisse des Wertpapierportfolios des bilanzierenden Unternehmens erhält. Dabei soll auch die Aussagekraft und die Relevanz sowie die Berechtigung des Börsenkurses für die Bewertung diskutiert werden. Die vorliegende Arbeit beschränkt sich hierbei auf die Sichtweise des Wertpapierhalters und geht auf die Bilanzierung von Wertpapieren bei dem Emittenten nicht weiter ein.
Zwischen Hand- und Großkommentar angesiedelt, zeichnet den Praktikerkommentar zum HGB auch in der Neuauflage wieder sein besonderer Blick für die in der Praxis relevanten Themen und Schwerpunkte aus. Neu in dieser Auflage: Mit umfassenden Kommentierungen des Gesetzes zur Modernisierung des Personengesellschaftsrecht (MoPeG), das zum 1.1.2024 in Kraft tritt. Zudem konzentriert sich der Kommentar auf alles, was im Alltag des allgemeinen Handelsrechts und Wirtschaftsrechts bedeutsam ist. Auf die Darstellung des sehr speziellen Bilanzrechts, Transportrechts und Seerechts wird daher zugunsten einer ausführlichen Erläuterung der wichtigsten Handelsverträge bewusst verzichtet. Behandelt werden : Factoring, Forschungs- und Entwicklungsverträge, Franchising, Leasing, Lizenzverträge, Qualitätssicherungsvereinbarungen, Vertragshändlerverträge, Plattformverträge und Zulieferverträge in der Industrie 4.0. Systematische Erläuterungen der rechtlichen Fragen bei grenzüberschreitenden Handelsverträgen sind dieser Darstellung in einem eigenen Teil zum internationalen Vertragsrecht hervorgehoben. Neu aufgenommen ist ein neuer Teil zu ESG/Nachhaltigkeit einschließlich Erläuterungen zum Lieferkettengesetz. Mit internen Verweisen und vielem mehr in einem Band! Übersichtlich und praktikabel.
GRIN Kapitalflussrechnung. Bedeutung und Regelungen nach HGB und IFRS
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,0, Hochschule Aschaffenburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens wird durch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dargestellt. Die Bilanz gibt das Vermögen eines Unternehmens wieder und die Gewinn- und Verlustrechnung hat die Aufgabe, über die Ertragslage innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Auskunft zu geben. Die Gewinn- und Verlustrechnung beispielsweise besteht aus vielen Faktoren wie z.B. aus Abschreibungen, die nicht den tatsächlichen Zahlungsfluss beeinflussen. Beide Instrumente geben nur begrenzt Auskunft über die Finanzlage des Unternehmens. Aus diesem Grund versucht man mit der Aufstellung einer Kapitalflussrechnung eine übersichtliche Beurteilung der Finanzlage zu ermöglichen. Die Kapitalflussrechnung ist nach IFRS Pflichtbestandteil eines Jahresabschlusses. Im Bereich der nationalen Bilanzierung hingegen ist die Erstellung einer Kapitalflussrechnung nach Handelsgesetzbuch (HGB) lediglich für den Konzernabschluss und den Einzelabschluss von kapitalmarktorientierten Unternehmen, die keinen Konzernabschluss erstellen müssen, als verbindlicher Bestandteil des Jahresabschlusses vorgesehen. Da im HGB eine Konkretisierung zu ihren Aufgaben, Inhalt und Auf-bau fehlt, ist die Anwendung der vom Deutschen Rechnungslegungsrat (DRSC) erarbeitete "Deutscher Rechnungslegungsstandard Nr.21" (DRS 21) einschlägig. Obwohl sich DRS 21 an die IFRS stützt, soll diese Arbeit den Leser neben den Ähnlichkeiten auch über die Unterschiede zwischen den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards informieren. Eine kurze Einführung in das Thema soll durch die Definition der Kapitalflussrechnung und durch eine kurze Erklärung der Aufgaben erleichtert werden. Nach der Bereitstellung der Informationen über die allgemeinen Grundlagen der Kapitalflussrechnung, wird in Kapitel 3 der Aufbau und die Darstellung der Kapitalflussrechnung nach DRS 21 und IAS 7 erklärt. Des Weiteren wird in Kapitel 4 die wesentlichen Unterschiede in der Kapitalflussrechnung nach DRS 21 und IAS 7 genannt. Abschließend wird anhand von Vor- und Nachteilen der Kapitalflussrechnung und einer kurzen Zusammenfassung des Themas die Arbeit abgerundet.
GRIN Drohverlustrückstellungen nach Steuerrecht, HGB, IFRS und US-GAAP
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Rückstellungen sind in ihren Ausprägungen sehr einflussreiche Bilanzierungsinstrumente. Durch sie können nachträgliche Ausgaben vollständig erfasst, gebuchte Erträge nachträglich richtig gestellt oder ungewisse Verbindlichkeiten, beispielsweise für drohende Verluste, wirksam passiviert werden. Diese Arbeit hat das Ziel, insbesondere die Vorschriften der Bilanzierung von Rückstellungen drohender Verluste (nachfolgend auch "Drohverlustrückstellungen" genannt) nach Handelsrecht des HGB und den etablierten internationalen Bilanzierungsstandards IFRS/IAS und US-GAAP zu vergleichen. Dieser Vergleich gelingt nur bei ähnlicher Struktur der Bilanzierungsregeln. Als ermittelte Schnittmenge der drei Bilanzverfahren, lassen sich die Ansatzkriterien (die sogenannte "Bilanzierung dem Grunde nach"), welche die Passivierung von Verlusten zunächst begründen müssen und die darauf abgestellten Bewertungskriterien (welche die Bilanzierung einer Rückstellung "der Höhe nach" beschränken) gegenüberstellen. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden dadurch transparent dargestellt und zeigen die Ermessensspielräume auf, welche für Unternehmen im Sinne der Bilanzpolitik von Bedeutung sein könnten. Zur besseren Veranschaulichung werden jeweils auch die rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Aspekte, aus Unternehmersicht, an einem Praxisfall exemplarisch untersucht. Zugunsten der Übersichtlichkeit des anstehenden Vergleiches, erfolgt die Behandlung einer Rückstellung für drohende Verluste nach deutschem Steuerrecht separat.
GRIN Bilanzierung hybrider Finanzinstrumente nach HGB und IFRS
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,0, Hochschule Bremen (Fachbereich Wirtschaft), Veranstaltung: Bilanzlehre- und Politik, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unternehmen haben sich verstärkt einer Vielzahl von Herausforderungen zu stellen. Der Druck zunehmender Internationalisierung bis hin zur Globalisierung stellt das Unternehmen vor eine Vielzahl neuer Probleme. Neben dem zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck stehen deutsche Unternehmen verstärkt vor Finanzierungsproblemen. Rund 36% aller Betriebe in Deutschland sind mit einer Eigenkapitalquote unter 10% unterkapitalisiert. Lediglich rund 22% aller Unternehmen weisen eine solide Eigenkapitalbasis von über 30% aus1. Die klassische Finanzierungsform stellt die Fremdfinanzierung in Form von Bankkrediten dar2. Vor dem Hintergrund der Eigenkapitalvereinbarung für Banken (BASEL II) und der damit erschwerten Kreditaufnahme entsteht eine Finanzierungslücke3. Ein Trend zu alternativen Finanzierungsformen in Gestalt von so genanten hybriden Finanzinstrumenten zeichnet sich derzeit ab. Bei hybriden Finanzinstrumenten lassen sich unterschiedliche Ausgestaltungen finden, die entweder zu einem Eigen- oder Fremdkapitalausweis führen. Dabei entscheidende Ansatz-/ Abgrenzungskriterien für den Eigenkapitalausweis unterscheiden sich jedoch deutlich nach HGB und dem System der angelsächsischen Rechnungslegung. Dieser Aspekt ist gerade für Unternehmen bedeutsam, die auf ausländischen Märkten wie z.B. den US-Amerikanischen Börsen platziert sind und ihren Konzernabschluss nach US-GAAP aufstellen. Mindestens gleich Bedeutsam ist dieser Aspekt für Kapitalmarktorientierte Unternehmen. Diese haben seit 2005 ihren Konzernabschluss nach IFRS zu erstellen4. In den folgenden Kapiteln soll zunächst eine Einordnung und Erläuterung des Begriffs hybrider Finanzinstrumente erfolgen. Beispielhaft wird dies auf Grundlage der Genussrechte verdeutlicht. Es folgt jeweils getrennt für HGB und IFRS eine Klassifizierung des Eigenkapitalbegriffs mit anschließendem Anwendungsbeispiel auf Grundlage der für die in der deutschen Unternehmenspraxis häufig vorkommenden Genussrechte. Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die unterschiedliche Behandlung hybrider Finanzinstrumente nach HGB und der internationalen Rechnungslegung zu geben. Beispielhaft wird dies anhand der Rechnungslegung gemäß IFRS aufgezeigt. Im Fazit wird dieser Unterschied thematisiert und die Tragweite der Auswirkungen aufgezeigt. Aufgrund der Komplexität kann keine lückenlose Darstellung des Themas erfolgen.
GRIN Bilanzielle Behandlung von Mietkaufgeschäften nach HGB und IAS/IFRS
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,0, Universität Trier (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftsprüfung und Controlling), Veranstaltung: Seminar in allgemeiner und spezieller BWL: Rechnungslegung und Steuerung bei Leasinggesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zurechnung von Vermögensgegenständen zu den Vertragsparteien einer Austauschbeziehung ist maßgebend für die buchungstechnische Behandlung. Dabei ist es für beide Seiten von Bedeutung, in welchem Zeitraum ein Geschäftsvorfall erfolgswirksam oder erfolgsneutral zu erfassen ist und inwiefern sich das Vertragsobjekt somit u. a. auf die Steuerbemessungsgrundlage, die Liquidität des Unternehmens oder die Aufnahme von Krediten auswirkt. Aus diesem Grund sind verschiedene Arten von Vertragsverhältnissen von regulärer Miete bis zum direkten Kauf entstanden, die sich alle in ihrer Handhabung unterscheiden. Ein besonderes Vertragsverhältnis stellt das sog. Mietkaufgeschäft dar, dessen eigentliches Ziel es ist, dem Mietkäufer die Möglichkeit zu geben, mit aufwandswirksamen Mietzahlung gleichzeitig den späteren Kaufpreis zu mindern, während der Mietverkäufer weiterhin die Abschreibungen hinsichtlich des Vertragsobjekts gewinnmindernd geltend macht. Zwischen Miet- und Ratenkaufvertrag positioniert, kann die Gestaltung dieses Vertrags jedoch unterschiedliche Bilanzierungsnotwendigkeiten erforderlich machen.
GRIN Auswirkungen der Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IFRS
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Hochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht nur die Produktmärkte, sondern auch die Kapitalmärkte unterliegen der immer weiter voranschreitenden Globalisierung, wie die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise mit ihren Folgen und Auswirkungen nachdrücklich bewiesen hat. Der zunehmende Wettbewerb auf den internationalen Kapitalmärkten um die knappe Ressource Kapital hat einen Einfluss auf die Rechnungslegung in Europa und macht eine Internationalisierung der Rechnungslegungs-grundsätze erforderlich, um durch einheitliche Regelungen mehr Transparenz, Verständlichkeit und Akzeptanz bei internationalen Investoren zu schaffen. Diesem Erfordernis kam die EU mit der sogenannten IAS-Verordnung (Verordnung zur Anwendung internationaler Rechnungslegungsnormen; Nr. 1606/2002) nach, die durch die Regelung in 315a Abs. 1 HGB in deutsches Recht übernommen wurde. Demnach sind alle kapitalmarktorientierten Unternehmen verpflichtet, ihren Konzernabschluss seit 1. Januar 2005 nach IFRS aufzustellen (vgl. Buchholz 2007, S. 1). Für Unternehmen, die nach anderen international anerkannten Normen wie zum Beispiel den US-GAAP bilanzierten, galt für Geschäftsjahre bis zum 31. Dezember 2006 noch eine befreiende Wirkung (vgl. Weichel 2008, S. 2). Daneben wurde auch nicht-kapitalmarktorientierten Konzernen in 315a Abs. 3 die Möglichkeit zur freiwilligen Anwendung der IFRS eingeräumt, sodass diese internationalen Standards in großem Maße an Bedeutung gewonnen haben. Um die notwendige Transparenz und internationale Vergleichbarkeit zu schaffen, war ein Umdenken in der deutschen Bilanzierung erforderlich und es erfolgte ein Paradigmenwechsel, der erhebliche Unterschiede zwischen der deutschen und internationalen Rechnungslegung zur Folge hatte. Diese Differenzen wirken sich bei der Umstellung auf den Jahresabschluss und die darin dargestellte Performance eines Konzerns aus. Ziel dieser Arbeit ist es, diese Auswirkungen und damit verbunden das Ausmaß des Performance-Unterschieds durch die Umstellung von HGB auf IFRS anhand des Jahresabschlusses der BMW Group darzustellen.
Erich Schmidt Verlag Immobilienbewertung nach HGB und IFRS
Die bilanzielle Bewertung von Immobilien stellt besondere Anforderungen an das betriebliche Rechnungswesen. Praktiker stehen bei der Bilanzierung von Immobilien vor hohen Hürden, handelt es sich doch bei Immobilien häufig um höchst individuelle Güter, die gleichzeitig absolut hohe Werte verkörpern. Innerhalb des Sachanlagevermögens gilt ihnen die Aufmerksamkeit der Unternehmen und – in der Folge – auch der Rechnungslegung. Denn Immobilien binden in erheblichem Maße Ressourcen der Unternehmen. Zu nennen sind hier die Bestrebungen zur Ausgliederung des Immobilieneigentums, die wachsende Bedeutung von Immobilienaktiengesellschaften sowie die Förderung neuer, immobilienspezifischer Anlageformen – die sog. Real Estate Investment Trusts (REITs). Dr. Daniel Ranker setzt sich in diesem Buch dezidiert mit den aus der bilanziellen Bewertung der Immobilien des Anlagevermögens resultierenden vielfältigen und komplexen Fragestellungen auseinander. Er geht dabei anwendungsnah und vertiefend auf folgende Punkte ein: - die Bewertungskonzeptionen von HGB und (endorsed) IFRS - die Ausgestaltung der für die Bilanzierung einschlägigen Bewertungsmaßstäbe - die Ermittlung der bilanziellen Werte - die Überprüfung der Werthaltigkeit von Immobilien - die Bedeutung von WertV, IVS und ähnlicher Verlautbarungen - Sonderprobleme bei Abbruch, Wiederherstellungsverpflichtung, Aufteilung eines Gesamtkaufpreises - die Möglichkeiten der Implementierung einer, für beide Rechnungslegungswelten gleichlaufenden und damit parallelen Bewertung. In diesem Werk wird grundlegend die bilanzielle Bewertung der Güter des Sachanlagevermögens und hier insb. der Immobilien im HGB und in den IFRS (IAS 16 und IAS 40) thematisiert und für die Anwendung in der Praxis erschlossen. Wesentliche Sonderprobleme werden – sowohl für Bilanzierer, als auch für Anleger – anwendungsnah und umfassend aufgearbeitet. Das Buch ist somit Der Leitfaden für eine praxisgerechte Immobilienbewertung.
VDM Ebert, I: Der neue Büromietvertrag nach HGB A1017862967
"Es kann dem Vermieter nicht gut gehen, wenn der Mieter leidet" - aber wann erfährt der Vermieter vom Leiden des Mieters? - diese Frage nach dem rechtlichen Verhältnis zwischen Büro-Vermieter und Büro-Mieter ist Ausgang für die Untersuchung der aktuell üblichen Büro-Mietverträge gem. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Eine tiefgreifende Analyse brachte zu tage, dass es keinen systematischen und verbrieften Informationsfluss zwischen den beiden Vertragsparteien gibt. Eine Alternative dazu bietet ein Mietvertrag, der nach den Grundzügen der Stillen Beteiligung gem. HGB (Handelsgesetzbuch) konzipiert ist.
GRIN Latente Steuern nach IAS/IFRS und HGB A1007503512
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1.1, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhalt der Arbeit ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Bilanzierungs- und Bewertungskonzepten latenter Steuern nach HGB und IFRS. Der Autor diskutiert zunächst die rechtlichen Grundlagen zur Bilanzierung von Steuerlatenzen im Einzel- und Konzernabschluss nach beiden Normgefügen. Dabei als strittig identifizierte Abgrenzungssachverhalte werden nachfolgend an Beispielen erörtert und Lösungswege herausgearbeitet, wobei steuerliche Verlustvorträge sowie der anzuwendende Steuersatz den Schwerpunkt der Untersuchung darstellen. Zu der Frage, inwieweit eine Angleichung der HGB-Bilanzierung zu latenten Steuern an die internationalen Standards als vertretbar erscheint bzw. eine höhere Aussagequalität der Steuerabgrenzung nach IFRS anzuzweifeln ist, wird ferner kritisch Stellung bezogen. Im letzten Teil der Arbeit werden die wissenschaftlich gewonnenen Ergebnisse um einen Blick in die Bilanzierungspraxis zu latenten Steuern erweitert. Als Datengrundlage dienen hierbei die DAX-30 Konzernabschlüsse des Geschäftsjahres 2005. Einer Analyse der verschiedenen Entstehungsursachen latenter Steuern folgend werden abschließend die Konsequenzen einer Steuersatzänderung für deren notwendige Neubewertung simuliert. Seinen Berechnungen legt der Verfasser dabei den im Zuge der Unternehmensteuerreform von der deutschen Gesetzgebung gekürzten Ertragsteuersatz für Kapitalgesellschaften zu Grunde. Welch praktisch relevanter Bedeutungsgehalt im Zuge dieser Neuberechnung latenten Steuern innewohnt, legen die gefundenen Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage einiger Unternehmen nahe.In ihrer Rechnungslegung zum Geschäftsjahresende 2007 haben zahlreiche deutsche Konzerne erst in jüngster Vergangenheit die hohe Brisanz der Thematik latenter Steuern nach IFRS in entsprechender Weise erfahren.
GRIN Die Rechnungslegung der Forderungen nach HGB und IFRS im Vergleich A1007984814
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,0, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Die traditionelle Rechnungslegung auf der Basis der GoB und dem HGB wird von den großen Unternehmen in Deutschland wie auch international nicht mehr mit dem Ansehen betrachtet wie es einmal war. Dies ist besonders auf die starken steuerlichen Einflüsse bezüglich der Handelsbilanz und auch auf den hohen Gläubigerschutz zurückzuführen. Wer sich als Unternehmer weltweit behaupten will, muss sich zwangsläufig mit der Rechnungslegung nach IAS beschäftigen. Auch mit Schaffung des neuen 295a HGB, der als Öffnungsklausel die internationale Rechnungslegung unterstützt, werden deutsche börsennotierte Unternehmen vom HGBKonzernabschluß befreit. Nach Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19.07.2002, betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards, sind börsennotierte Unternehmen verpflichtet, ihre Konzernabschlüsse ab 2005 nach IFRS vorzulegen. Die IAS werden künftig für mehr Transparenz bei der Rechnungslegung in der Europäischen Union sorgen, und damit auch in Deutschland einen hohen Stellenwert haben. Um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, wird in dieser Seminararbeit die Rechnungslegung der Forderungen nach HGB und IAS näher erläutert und gegenübergestellt. Anschließend wird ein Resümee gezogen und ein Ausblick auf mögliche künftige Entwicklungen in der Rechnungslegung gegeben.
GRIN Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS und HGB A1042891663
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Bilanzierung von Leasing beziehungsweise Leasingverhältnissen nach IFRS und HGB aufzuzeigen und die Unterschiede deutlich zu machen. Die Arbeit widmet einen Hauptpunkt den IFRS und einen dem HGB. Jeder Teil gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen. Im Anschluss erfolgt eine Klassifizierung der Leasingverhältnisse, um die Zurechnung des Leasingobjekts, welche für die Bilanzierung maßgeblich ist, zu klären. Abschließend wird die Bilanzierung beim Leasinggeber oder Leasingnehmer im Detail betrachtet. Hiernach erfolgt ein Vergleich der Ansätze nach IFRS und HGB. Mit dem Fazit schließt die Arbeit ab. Diese Arbeit beschäftigt sich nicht mit speziellen Leasingthemen wie dem Sale-and-Leaseback oder dem Immobilienleasing. Im Vordergrund steht hier ein einfaches Leasingverhältnis, welches beispielsweise beim Leasen einer Produktionsanlage entsteht.
GRIN Die Konzernkapitalflussrechnung nach HGB, IFRS und US-GAAP A1005316903
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,00, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (ehem. Hochschule für Wirtschaft und Politik), Veranstaltung: Konzernbilanzen, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren hat die Bedeutung des internationalen Kapitalmarktes enorm zugenommen. Immer mehr Unternehmen weltweit streben nach einer für sie wichtigen Beteiligung am internationalen Finanzmarkt. Aber nicht nur die Internationalisierung des Kapitalmarktes, sondern auch die Weiterentwicklung der Globalisierung hat dazu beigetragen, dass die Bedeutung der externen Rechnungslegung immer mehr an Gewicht gewinnt1 und dementsprechend die Konzernabschlüsse bei den börsennotierten Unternehmen nach US-GAAP oder IFRS augestellt werden müssen. Die offen gelegten Konzernabschlüsse liefern nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für außenstehende Personen (Eigen-, Fremdkapitalgeber, Arbeitnehmer, Lieferanten, Staat) wichtige wirtschaftliche Informationen über die Finanzlage des Unternehmens. Aus diesen Informationen können mögliche Kapitalgeber ihre Entscheidungen leichter treffen. Die verschiedenen Normensysteme sind auf die unterschiedlichen historischen Entwicklungen der Länder zurückzuführen. National aufgestellte Konzernabschlüsse finden schwer die weltweite Akzeptanz, weil diese Abschlüsse erst mit den jeweiligen nationalen Rechnungslegungsvorschriftskenntnissen nachvollziehbar sind. Daher besteht die Notwendigkeit zur Aufstellung international vergleichbarer Rechnungslegungen, weil die Kapitalgeber erst dann in der Lage sein werden, die Informationen entsprechend zu gewichten, um entsprechendes Kapital für das Unternehmen bereit zu stellen oder nicht. Die wichtigsten Rechnungslegungen sind Handelsgesetzbuch (HGB), Accounting Standards (IAS) und Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP). Für die Darstellung der Kapitalflussrechnungen werden dementsprechend die Standards DRS 2, IAS 7 und SFAS 95 in Betracht gezogen. Die Finanzlage des Unternehmens wird mit der Kapitalflussrechnung dargestellt. Die hohe Aussagekraft der Kapitalflussrechnung über die Liquiditätslage des Unternehmens hat dazu beigetragen, dass immer mehr Unternehmen freiwillig bereit sind, ihre Kapitalflussrechnung in einen Jahresabschluss einzubeziehen und zu veröffentlichen.
GRIN Leasinggeschäfte im Jahresabschluß nach HGB und nach IAS A1033310167
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Leasingverhältnisse decken eine Spanne von miet- bis zu ratenkaufähnlichen Verträgen ab. Durch die Vielfalt möglicher Vertragsausgestaltungen (Kaufoptionen, Andienungsrechten, Verlängerungsoptionen, Rückgewährvereinbarungen etc.) muß eine der beiden Grundformen erst herausgearbeitet werden. Für das Handelsrecht ergeben sich, daran anknüpfend, besondere Probleme bei der Zurechnung des Leasingobjektes zum Vermögen des Leasingnehmers bzw. Leasinggebers. Die Zurechnungskriterien der Handelsbilanz sind umstritten. Die Praxis orientiert sich stark an den steuerlichen Leasingerlassen. Diese sind jedoch nur für die Finanzverwaltungen verbindlich. In der deutschen Handelsbilanz ist die Zurechnung unabhängig von einer ggf. abweichenden Wertung des Steuerrechtes zu beurteilen. Die Behandlung von Leasingverhältnissen in der deutschen Handelsbilanz wurde in der Literatur größtenteils zwischen 1970 und 1980 geführt. In die Diskussion zurückgekehrt ist die Bilanzierung von Leasingverhältnissen als Teilproblem der Rechnungslegungsharmonisierung, da national unterschiedliche Bilanzierungsregeln die Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse erschweren. Auf Themengebiete wie Hersteller-Leasing, Fortfaitierungs-Leasing sowie auf Anhangangaben, Konzernabschlußbesonderheiten, Probleme bei vorzeitiger Kündigung und die Diskussion ob Leasinggegenstände im Anlagevermögen oder im Umlaufvermögen auszuweisen sind, gehe ich zugunsten einer vertiefenden Betrachtung der Grundlagen nicht ein. Für Spezialleasing und Immobilien-Leasing können die allgemeinen Grundsätze Anwendung finden, was bei diesen besonderen Vertragstypen i. d. R. zu einer vorgezeichneten Zurechnung führt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisI 1.Problemstellung1 2.Rechnungslegungskontext von HGB und IAS1 2.1Rechnungslegungsziele und Bilanzkonzeptionen1 2.2Bilanzierungsgrundlagen 2 3.Die Zurechnungsproblematik bei Leasingobjekten4 3.1Zurechnung nach deutschem Handelsrecht4 3.2Zurechnung nach IAS6 4.Die Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach HGB und IAS8 4.1Bilanzierung bei Zuordnung zum Leasingnehmer (Finanzierungsleasing / finance lease)8 4.2Bilanzierung bei Zuordnung zum Leasinggeber (Operate Leasing / operating lease)9 4.3Bilanzierung von Sale-Lease-Back-Verträgen10 5.Entwicklungstendenzen der Leasingbilanzierung11 6.Thesenförmige Zusammenfassung13 Literaturverzeichnis14
GRIN Darstellung der Anwendung von IAS2 im Vergleich zum HGB A1034453933
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,7, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Die IAS vertreten das öffentliche Interesse. Sie sind gut verständliche und ausführbare globale Rechnungslegungsstandards von hoher Qualität. Diese Standards können weltweit Teilnehmern am Kapitalmarkt und anderen Nutzern bei wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen helfen. Dies zeigt, dass die IAS in der Welt für viele Unternehmen, insbesondere für kapitalorientierte Unternehmen wichtig sind. Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem IAS 2. Sie behandelt die Zielsetzung, Definition und den Anwendungsbereich des IAS 2. Deshalb ist das Ziel dieser Arbeit, die folgenden Fragen zu beantworten: Was regelt der IAS 2? Wie werden Vorräte bilanziert? Wie werden die Vorräte bewertet? Welche Methoden werden genutzt? Welche Ziele möchte IAS 2 erreichen? In Deutschland müssen jedes Unternehmen und jeder einzelne Kaufmann sich nach Handelsgesetzbuch (HGB) richten. Obwohl die IAS weltweite Standards sind, hat das HGB in Deutschland eine hohe Position. Die Vorräte orientieren sich auch am HGB. Durch diese Seminararbeit sollen die folgenden Fragen beantwortet werden. Wie werden die Vorräte nach HGB bewertet? Was muss man beachten, wenn man die Vorräte bewertet? Ein Vergleich zwischen IAS und HGB ist sinnvoll für ein Unternehmen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem IAS 2 im Vergleich zum HGB. Am wichtigsten ist, die folgenden Fragen zu lösen: Welche Unterschiede bestehen zwischen IAS 2 und HGB? Wie werden die Vorräte in IAS 2 und im HGB bewertet? Welche Bedeutung hat der Vergleich von HGB und IAS 2?
GRIN Nutzeneffekte aus der Umstellung von HGB auf IFRS A1005556323
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,8, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit zeigt einen Abgleich zwischen den theoretischen Nutzeneffekten aus einer Umstellung von HGB auf IFRS und denen, die in der Praxis tatsächlich eintreten. Dazu werden anfänglich die Nutzeneffekte aus Sicht von Eigenkapitalgebern vorgestellt sowie die elementarsten Bilanzierungsunterschiede zwischen den beiden Normensystemen dargelegt. Um die Umstellungsauswirkungen besser zu verdeutlichen, durchlaufen Praxisbeispiele sowie die Ergebnisse von bereits durchgeführten Studien diesen Ausführungen. Anschließend stellt ein selbst kreierter Beispielsachverhalt die notwendigen Bilanzierungsmaßnahmen und die hiermit verbundenen Buchungssätze, die im Rahmen einer Implementierung von IFRS vorgenommen werden müssen, dar. Darüber hinaus wird eine Bilanzanalyse vorgenommen, die die Veränderungen des Jahresabschlusses detailliert präsentiert. Da bekanntlich das Umsetzungspotenzial in der Praxis von den in der Literatur aufgezeigten Effekten abweicht, wurde eine empirische Analyse vorgenommen. Hiermit wurde der Versuch unternommen, die tatsächlichen qualitativen sowie quantitativen Nutzeneffekte zu bestimmen und zu bemessen. Dazu wurden die Jahresabschlüsse und die Börsenkurse von zehn kapitalmarktorientierten Unternehmen in die eigene Analyse einbezogen. Im ersten Schritt wurden die Wertansätze der Bilanzpositionen nach HGB und IFRS verglichen und hiermit verbunden, die Veränderungen von Kennzahlen dargestellt. Anschließend erfolgte eine Bestimmung über die Veränderungen der ausgewiesenen Eigenkapitalwerte nach HGB und IFRS sowie der korrespondierenden Periodenergebnisse. Weiterführend wurden die für die Veränderungen verantwortlichen Umstellungseffekte herauskristallisiert. Im letzten Schritt wurde der Fokus auf den Kapitalmarkt gerichtet. Dazu wurden die Veränderungen der bereinigten Aktienkurse (z.B. durch den Jahresüberschuss, EBIT, Branchenindex sowie DAX) über eine Periode von fünf Jahren beobachtet. Die Beobachtungen starteten bei jedem einbezogenen Unternehmen zwei Jahre vor der Implementierung von IFRS und liefen bis ein Jahr nach der Umstellung. Nachdem die Aktienkursveränderungen dargelegt und analysiert wurden, erfolgte eine Untersuchung über den Einfluss der Wahl des Umstellungszeitpunktes auf IFRS und hiermit verbundenen die Quantifizierung der qualitativen Umstellungseffekte. Diese Arbeit schließt mit einer ausführlichen Darlegung der ermittelten Resultate und gibt einen Ausblick über weiterführende korrespondierende Analysen.
GRIN Bilanzierung von Arbeitszeitkonten nach HGB und IFRS A1008592405
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Lehrstuhl für Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung), Sprache: Deutsch, Abstract: Arbeitszeitmodelle in Form von Arbeitszeitkonten setzen sich inzwischen als wichtiges innovatives Instrument einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung in der betrieblichen Praxis zunehmend durch. Angesichts des künftigen Auslaufens der staatlichen Förderung von Altersteilzeitarbeit und der stufenweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wächst die Zahl der Unternehmen, die ihren Arbeitnehmern den Nutzen von Arbeitszeitkonten anbieten, kontinuierlich. Dabei beschränkt sich die bisherige Diskussion über Arbeitszeitkonten auf eher arbeitsrechtliche und tarifvertragliche Fragestellungen und vernachlässigt gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Arbeitszeitkonten wird im Folgenden kritisch hinterfragt, ob an der derzeitigen handelsrechtlichen Regelung zur Bilanzierung von Arbeitszeitkonten festgehalten werden kann und die bestehende Problematik solcher Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsnormen korrekt gelöst wird oder stattdessen neue Probleme entstehen. Letztlich werden sämtliche Auswirkungen von Arbeitszeitkonten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (VFE-Lage) des Unternehmens dargestellt und kritisch hinterfragt. Da die IFRS durch die Übernahme der "IAS-Verordnung" im Rahmen des Bilanzrechtsreformgesetzes ein integraler Bestandteil der Rechnungslegung für eine Vielzahl deutscher Unternehmen geworden ist, wird dies im Weiteren sowohl nach HGB als auch nach den IFRS diskutiert. Dabei wird nicht auf prinzipiell denkbare negative Konten infolge von Arbeitszeitdefiziten des Arbeitnehmers eingegangen. Die Bilanzierung solcher Sachverhalte spielt aufgrund der mangelnden Akzeptanz des Arbeitgebers in der Praxis kaum eine Rolle.
GRIN Das BilMoG - Internationalisierung des HGB A1013607768
Projektarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bachelorprojekt zum Thema BilMoG. Änderungen vom HGB zum Referentenentwurf und Regierungsentwurf. Mögliche Auswirkungen der Änderungen auf kleine und mittelständische Unternehmen und die möglichen Vor- oder Nachteile dieser.