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EHV Academicpress Bilanzpolitik im Einzelabschluss nach HGB uns IAS/IFRS im Vergleich A1000973802
Die internationalen Bemühungen um eine Harmonisierung der Rechnungslegung berühren immer mehr auch die deutsche Rechnungslegung. Ab 2005 ist die Anwendung der IFRS für börsennotierte Konzerne Pflicht und für den Einzelabschluss kommt sie zumindest zu Informationszwecken in Betracht. Dem Einzelabschluss nach deutschem Bilanzrecht kommen vor allem die Funktionen der Bemessung von Ausschüttungen und Steuern zu. Ob auch der investorenorientierte IFRS-Abschluss dafür geeignet ist, wird derzeit viel diskutiert. Die Rechnungslegungssysteme folgen unterschiedlichen Philosophien. Das HGB stellt Kapitalerhaltung und Gläubigerschutz in den Vordergrund, was sich in der starken Betonung des Vorsichtsprinzips niederschlägt. Die IFRS dagegen orientieren sich vorrangig an den Informationsbedürfnissen der Investoren. Der periodengerechten Gewinnermittlung kommt eine dominante Bedeutung zu, während das Vorsichtsprinzip nachgeordnet ist. Allein aus den unterschiedlichen Grundphilosophien der Rechnungslegungssysteme sind auch für die Möglichkeiten der Bilanzpolitik Unterschiede zu erwarten sind. Das HGB bietet eine große Zahl von Gestaltungsspielräumen durch Wahlrechte und Ermessensspielräume. Sie erlauben zu einem großen Teil die Bildung stiller Reserven und sind wegen der umgekehrten Maßgeblichkeit auch steuerlich motiviert. Der IASB betont seine Bestrebungen für eine Reduzierung der Wahlrechte in IFRS-Abschlüssen und erweitert Offenlegungspflichten. Trotzdem wird von einer „verdeckten“ und neuen „gefährlicheren“ Form der Bilanzpolitik im Zuge der internationalen Bilanzierung gesprochen, die aus Sachverhaltsgestaltungen, Ermessensspielräumen, Wahlrechten und unbestimmten Rechtsbegriffen resultiert und sich dem Bilanzleser weitgehend entzieht. Doch worin genau bestehen die Unterschiede und Gefahren im Vergleich zum deutschen HGB? Die Aufgabe dieser Untersuchung ist die Gegenüberstellung der bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten nach HGB und IFRS und das Aufzeigen von damit verbundenen Gestaltungsspielräumen, aber auch Gefahren.
GRIN Kritischer Vergleich der bilanziellen Behandlung von Leasingverhältnissen nach HGB und IFRS A1017281490
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,5, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die wachsende Bedeutung von Leasinggeschäften wird es immer wichtiger, ihre bilanzielle Behandlung zu verstehen und ihre Auswirkungen richtig zu deuten, um eine Fehlinterpretation des durch den Jahresabschluss vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu verhindern. Die Anwendung der IFRS macht es notwendig, die bilanzielle Behandlung in beiden Rechnungslegungssystemen, HGB und IFRS, zu kennen und Unterschiede zu beachten. Dies gilt gleichermaßen für externe Abschlussadressaten im Rahmen einer Jahresabschlussanalyse wie für Unternehmen im Rahmen der Jahresabschlusserstellung. Ziel dieser Arbeit soll es sein, die bilanzielle Behandlung von Leasingverhältnissen in beiden Rechnungslegungssystemen darzustellen und insbesondere Unterschiede herauszuarbeiten. Auf Grundlage eines fundierten Verständnisses für die Thematik werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen und andere Gruppen aufgezeigt.
GRIN Zweckgesellschaften und strukturierte Unternehmen im Konzernabschluss nach HGB und IFRS A1016695297
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,5, Technische Universität Ilmenau, Sprache: Deutsch, Abstract: Zweckgesellschaften stehen aktuell im Mittelpunkt einer Vielzahl von Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften. Nicht zuletzt die Finanzmarktkrise hat auch die Frage nach einer zweckadäquaten Darstellung von Zweckgesellschaften im Konzernabschluss wieder aufgeworfen. Sowohl der nationale Gesetzgeber als auch der internationale Standardsetter versuchen mit neuen Normen, die bilanzpolitisch nutzbaren Spielräume im Zusammenhang mit Zweckgesellschaften einzudämmen. Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, diese Normen vor dem Hintergrund der theoretischen Anforderungen an den Konzernabschluss zu würdigen. Dazu werden aus den Informationsinteressen der verschiedenen Anspruchsgruppen und den Zwecken des Konzernabschlusses Anforderungen an eine theoretisch fundierte Konsolidierung von Zweckgesellschaften hergeleitet. Unter Beachtung der Besonderheiten von Zweckgesellschaften werden diese für die Wertung der derzeit gültigen Normen und der geplanten Änderungen der IFRS herangezogen. Im Ergebnis wird festgestellt, dass weder die aktuellen noch die geplanten Normen zur Einbeziehung von Zweckgesellschaften den theoretischen Anforderungen genügen. Es wird abschließend für eine restriktivere Einbeziehung von Zweckgesellschaften bei Ausweitung der Anhangberichterstattung plädiert. Special purpose entities (SPE) are currently in the focus of a number of amendments of accounting regulation. Not least the financial crisis raised the question of a presentation of these entities in the consolidated financial statements that is adequate to the purpose of these statements. The national legislator as well as the international standardsetter attempt to contain accounting policy associated with SPE by adopting new standards. The task of this thesis is to assess these standards against the background of the function of consolidated financial statements. For this purpose theoretical sound requirements will be derived from the different stakeholders¿ interests and the function of consolidated financial statements. Considering the features of SPE these requirements will be used to assess currently effective standards and the planned amendments within the IFRS. As a result it will be detected that neither the current nor the planned standard for the consolidation of SPE fulfill the theoretical requirements. In conclusion it is suggested to consolidate SPE more restrictive and to extend the disclosure requirements.
GRIN Der Jahresabschluß von Daimler-Benz in der Form 20-F im Vergleich zum Jahresabschluß nach HGB A1033185526
Diplomarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Justus-Liebig-Universität Gießen (Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: BWL VII, Internationale Unternehmungen, Prof. Dr. Ehrenfried Pausenberger, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisV AbbildungsverzeichnisVIII A.Problemstellung1 B.Grundlegung2 I.Gläubigerschutz versus Kapitalmarktmarktinformation2 1.Rechtsgrundlagen der Rechnungslegungsvorschriften in Deutschland und den USA2 2.Vergleichende Darstellung zentraler deutscher und US-amerikanischer Rechnungslegungsgrundsätze4 II.Anforderungen der SEC an die Rechnungslegung ausländischer Emittenten - Funktion und Inanspruchnahmemöglichkeiten des Form 20-F6 C.Das Listing von Daimler-Benz an der New York Stock Exchange8 I.Der Daimler-Benz Konzern im Überblick8 II.Listingmotive von Daimler-Benz9 III.Der Weg zum Listing10 IV.Das Verhandlungsergebnis von Daimler-Benz mit der SEC11 1.Darstellung11 2.Bewertung des Verhandlungsergebnisses durch Daimler-Benz12 3.Kritik der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft am Verhandlungsergebnis13 D.Berichterstattungserfordernisse im Annual Report on Form 20-F und im Geschäftsbericht von Daimler-Benz im Vergleich14 I.Überblick.14 II.Allgemeine Berichterstattungserfordernisse15 III.Spezielle Berichterstattungserfordernisse19 1.Bestandteile des US-amerikanischen und deutschen Konzernabschlusses19 a)Consolidated Statement of Income / Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung19 b)Consolidated Balance Sheet /Konzernbilanz21 c)Consolidated Statement of Cash Flows23 d)Consolidated Statement of Changes in Stockholders Equity25 e)Notes to Consolidated Financial Statements / Konzernanhang26 2.Der Konzernlagebericht als ergänzendes Informationsinstrument28 IV.Die Bedeutung des Konzernabschlusses in den USA und in Deutschland28 E.Die Überleitung von Konzern- Jahresergebnis und Eigenkapital auf US-GAAP als Kernbestandteil des Form 20-F30 I.Anpassung ausgewählter Positionen aufgrund von Inkompatibilitäten zwischen HGB und US-GAAP30 1. Appropriated Retained Earnings (zweckgebundene Rücklagen: Rückstellungen und Bewertungsmaßnahmen)30 2.Langfristige Fertigung32 3.Goodwill und Unternehmenszugänge33 4.Pensionsrückstellungen35 5.Währungsumrechnung37 6.Währungssicherungsgeschäfte38 7.Wertpapiere39 8.Latente Steuern40 II.Zwischenergebnis42 III.Gründe für die starken Abweichungen zwischen HGB- und US-GAAP Jahresergebnis von Daimler-Benz - dargestellt am Beispiel 199344 F.Diskussion und Ausblick47 I.Das Listing von Daimler-Benz als Präzedenzfall47 1.Konsequenzen für deutsche Konzerne47 2.Konsequenzen für die deutsche Rechnungslegung48 II.Die weitere Harmonisierung der Rechnungslegung49 III.Neueste Entwicklungen im Recht befreiender Konzernabschlüsse: der Entwurf eines Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetzes51 1.Darstellung51 2.Voraussichtliche Reaktion deutscher Konzerne52 AnhangIX LiteraturverzeichnisXIII Bei Interesse senden wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich die Einleitung und einige Seiten der Studie als Textprobe zu. Bitte fordern Sie die Unterlagen unter [email protected], per Fax unter 040-655 99 222 oder telefonisch unter 040-655 99 20 an.
GRIN Latente Steuern auf Verlustvorträge. Vergleich der Rechnungslegung nach IFRS und HGB A1042908300
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Hochschule Ludwigshafen am Rhein, Sprache: Deutsch, Abstract: Besonders in mittelständischen Unternehmen, die ihre Rechnungslegung auf IFRS umstellen, liegen die erforderlichen Fachkenntnisse nur bei wenigen Mitarbeitern vor. Erschwerend kommt hinzu, dass die DPR den Ansatz und die Bewertung von latenten Steueransprüchen (IAS 12) als einen Prüfungsschwerpunkt für das Jahr 2015 festgelegt hat. Die DPR-Experten raten zu einer aussagefähigen Darstellung. "Dies gilt insbesondere für die Dokumentation der Werthaltigkeit der aktivierten Steuerlatenzen auf Verlustvorträge und der Dokumentation der überzeugenden Hinweise bei Vorliegen einer Verlusthistorie." Wird im Rahmen der Prüfung ein Fehler festgestellt und ein möglicher Verdacht einer Straftat bestätigt sich, so kann gemäß 331 HGB eine unrichtige Darstellung der Verhältnisse mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden. Kenntnisse der Rechnungslegungsvorschriften sind jedoch nicht nur für die Erstellung, sondern auch für die Analyse des Abschlusses von Bedeutung. So sind beispielsweise Verlustvorträge, auf die keine latenten Ansprüche gebildet wurden ein Indiz dafür, dass das bilanzierende Unternehmen selbst nicht damit rechnet, dass in Zukunft ausreichend Gewinne erwirtschaftet werden. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit zunächst die Bilanzierungsvorschriften für latente Steuern auf Verlustvorträge gemäß HGB und IFRS darzustellen. Im zweiten Schritt sollen die Unterschiede konkret benannt werden
Nomos Das Ordnungsgeldverfahren wegen Verletzung von Jahresabschlusspublizitätspflichten gemäß § 335 HGB A1032900325
Die Arbeit befasst sich mit der drohenden Sanktion eines Ordnungsgeldes gemäß 335 HGB im Falle von Verstößen gegen handelsrechtliche Jahresabschlusspublizitätspflichten im Sinne der 325, 325a HGB. Ein besonderer Fokus wird auf die umfassende verfassungsrechtliche Beurteilung sowohl der Offenlegungspflichten als auch des nunmehr durch das EHUG ausgestalteten Sanktionsmechanismus gelegt. Berücksichtigt werden die europarechtlichen Bezüge. Zentrales Anliegen ist es, die Rechtsnatur des Ordnungsgeldes strafrechtsdogmatisch zu konturieren und die Voraussetzungen zur Verhängung von Ordnungsgeldern zu untersuchen. Betrachtet werden überdies spezifische Problemaspekte aus dem Strafprozess- und Insolvenzrecht.
VDM Woschnagg, B: Immobilienbewertung nach HGB und IFRS in Kapit A1008593156
Das vorliegende Werk beschäftigt sich mit der Bewertung von Immobilien in Kapitalgesellschaften (GmbHs, AGs, etc.) nach den unterschiedlichen Normen des österreichischen Handelsgesetzbuches (HGB) und der International Financial Reporting Standards (IFRS), sowie den speziellen nationalen Bewertungsvorschriften für Immobilien nach dem Liegenschaftsbewertungsgesetz (LBG) und der ÖNORM B 1802. Es soll dargestellt werden, welche nationalen Bewertungsverfahren für die Bewertung von Immobilien nach den nationalen bzw. internationalen Rechnungslegungsvorschriften zur Anwendung kommen können, um den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen bestmöglich zu entsprechen.
GRIN Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen nach HGB und IFRS A1039594717
Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Private Fachhochschule Göttingen (Fernstudium), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen und steigender Konkurrenz beteiligen sich Unternehmen an diversen anderen nationalen und internationalen Unternehmen, um sich gegen Wettbewerber behaupten zu können. Diese Beteiligungen sind i.d.R. für den dauerhaften Geschäftsbetrieb gedacht und können unterschiedlichen Charakter haben. Neben Tochterunternehmen, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann, und Gemeinschaftsunternehmen beziehungsweise gemeinschaftliche Tätigkeiten, bei denen i.d.R. mit einem Geschäftspartner die Anteile am Beteiligungsunternehmen zu gleichen Teilen gehalten werden, kann eine Beteiligung als assoziiertes Unternehmen eingestuft werden. Auf diese Beteiligung kann lediglich ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden. Für diese Beteiligungskategorie existieren ebenso zahlreiche Bilanzierungsgesetze und -richtlinien, wie für die Bilanzierung von Tochterunternehmen. Lange Zeit war die Rechnungslegung in Deutschland nur vom nationalen Handels- und Steuerrecht geprägt. Durch die internationalen Verflechtungen beziehungsweise der Teilnahme an einem organisierten Markt sind Unternehmen jedoch verpflichtet ihre Einzelabschlüsse bzw. ihre Konzernabschlüsse nach den international anerkannten IFRS aufzustellen. Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von assoziierten Unternehmen zu geben. Dieses geschieht mit dem Vergleich der zwei in Deutschland angewendeten Rechnungslegungsnormen HGB und IFRS. Obwohl die Bundesregierung mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2009 und dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) 2015 das Handelsgesetzbuch (HGB) an die internationalen International Financial Reporting Standards (IFRS) annähern wollte, existieren dennoch weiterhin Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungsnormen.
GRIN Überleitung eines HGB-Abschlusses in einen IAS-Abschluss am Beispiel eines Fleisch- und Wurstwarenproduzenten A1005682004
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,3, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (Rechnungswesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Die International Accounting Standards sind derzeit in aller Munde, da diese ab dem 01.01.2005 verpflichtend von allen börsennotierten Konzernen anzuwenden sind. Weil die Anwendung für den Einzelabschluss bislang nicht vorgesehen ist, schenken mittelständische Unternehmen diesem Thema bisher keine große Aufmerksamkeit. Dennoch gehen mit der Bilanzierung nach IAS Vorteile einher, aufgrund deren es sich auch für mittelständische Unternehmen lohnt, über eine Anwendung der IAS nachzudenken. Für mittelständische Unternehmen wie die hier untersuchte Bauernhof GmbH könnte sich die Notwendigkeit zur IAS-Bilanzierung bspw. in bezug auf die Beschaffung von Fremdkapital ergeben. Im Rahmen von Basel II werden Banken zukünftig verstärkt aussagefähige Unternehmensinformationen verlangen, welche durch einen IAS-Abschluss besser vermittelt werden können als durch einen HGB-Abschluss . Eine bessere Eigenkapitalquote kann zusätzlich die Folge der IAS-Bilanzierung sein, welche das Rating nach Basel II verbessern würde. Ferner kann die Anwendung der IAS auch für das Unternehmen selbst aufgrund des höheren Informationsgehaltes positiv zur internen Unternehmenssteuerung beitragen. Nicht zuletzt eröffnet sich durch die Anwendung der IAS auch für den Mittelstand die Möglichkeit, international Kapital nachzufragen. Allerdings handelt es sich bei den IAS um sehr komplexe Rechnungslegungsstandards, die hohe Abschlusserstellungskosten verursachen. Da der IAS-Abschluss als Ausschüttungs- und Steuerbemessungsgrundlage nicht geeignet ist , müssten selbst bei zukünftiger pflichtmäßiger Anwendung der IAS zusätzliche Bilanzen für diese Zwecke erstellt werden. Hinzu kommt, dass die Bauernhof GmbH nicht über eigene IAS-Experten verfügt und somit auf externe Beratungsleistungen zurückgreifen müsste . Außer Acht gelassen darf bei der Entscheidung für oder gegen eine IAS-Bilanzierung ebenso nicht, dass die damit einhergehende Transparenz auch Konkurrenz, Gesellschaftern und Personal zu Gute kommt .
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GRIN Die Besonderheiten der Prüfung der Vorräte ausgehend von der Bilanzierung nach dem HGB
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Universität Hamburg, Veranstaltung: Seminar Ausgewählte Aspekte der Wirtschaftsprüfung, Sprache: Deutsch, Abstract: Werkstoffe und Produkte, die in einem Unternehmen für den Produktions- und Absatzprozess bestimmt sind, bilden häufig einen wesentlichen Teil der Bilanzsumme. Insbesondere ist das bei Industrie- und Handelsunternehmen der Fall. Nach 240 Abs. 1 und 2 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres ein Inventar aufzustellen. Diese Verpflichtung gilt auch nach 140 und 141 AO für das Steuerrecht. Inventar ist ein nach Vermögen und Schulden getrenntes Verzeichnis, die alle Vermögensgegenstände und Schulden eines Kaufmannes nach Art, Menge und Wert einzeln erfasst. Die Erfassung der Vorratsbestände bildet ihrerseits eine wichtige Grundlage für die Erstellung der Bilanz gemäß 266 Abs. 2 HGB und dient als ein Instrument zum Schutz der Gläubiger und Gesellschafter. Um ein Inventar erstellen zu können, ist es zuerst notwendig, zum Bilanzstichtag eine Inventur vorzunehmen, das heißt eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Vorratsinventur ist ein komplexer, arbeitsaufwendiger und mit hoher Fehleranfälligkeit verbundener Prozess, denn die Erfassung der Vorräte erfolgt oft ohne körperliche Bestandsaufnahme, z.B. unter Anwendung von Inventurvereinfachungen. Darüber hinaus kann die Bewertung der Vorräte aufgrund der Vielfalt der Produkte, Mehrzahl der Zu- und Abgänge und ständiger Veränderung des Fertigungsgrades (bei den unfertigen Erzeugnissen) innerhalb einer Geschäftsperiode gewisse Schwierigkeiten vorbereiten. Insbesondere ist es zu beachten, dass ein fehlerhafter Ausweis der Vorräte eine unmittelbare Wirkung auf das Jahresergebnis zur Folge hat. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Prüfung der Vorräte und den spezifischen Problemen, die sich während der Prüfung ergeben, wobei von der Bilanzierung nach HGB ausgegangen wird.
Josef Eul Verlag Latente Steuern im Einzel- und Konzernabschluss nach HGB
Die Vorschriften zur Bilanzierung latenter Steuern im handelsrechtlichen Jahresabschluss ( 274, 306 HGB) wurden durch das im Jahre 2009 verabschiedete Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) völlig neu gefasst. Mit der Reform ging ein Konzeptionswechsel einher: Das Timing-Konzept wurde aufgegeben und durch das international gebräuchlichere Temporary-Konzept ersetzt. Ausgangspunkt der Berücksichtigung latenter Steuern sind mithin nicht mehr Ergebnisdifferenzen zwischen handels- und steuerrechtlicher Gewinnermittlung, sondern Bilanzdifferenzen zwischen den in Handels- und Steuerbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenständen und Schulden. Durch diesen Konzeptionswechsel stellen sich viele Einzelfragen der Bilanzierung latenter Steuern völlig neu. Überdies wurde im Zuge des BilMoG eine Vielzahl weiterer Vorschriften geändert, die zu einem verstärkten Auseinanderfallen von Handels- und Steuerbilanz führen (z. B. die Aufgabe der umgekehrten Maßgeblichkeit). Die Bilanzierung latenter Steuern hat somit insbesondere im Einzelabschluss einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. In seiner Arbeit stellt der Autor die neugefassten Vorschriften zur Bilanzierung latenter Steuern nach HGB kritisch dar, identifiziert Regelungslücken sowie Unzulänglichkeiten der Neuregelung und unterbreitet Lösungsvorschläge. Dabei werden auch sehr spezielle Themengebiete wie z. B. Unternehmenserwerbe, Ergänzungsbilanzen oder Ergebnisübernahmen im Konzern aufgegriffen. Die Ausführungen werden durch eine Vielzahl von Zahlenbeispielen ergänzt. Als Beurteilungsmaßstab für seine Untersuchung wählt der Autor die Zwecke des Jahresabschlusses, in deren Gefüge der Gesetzgeber nach eigener Aussage mit dem BilMoG durch eine stärkere Betonung der Informationsfunktion eingegriffen hat. Am Ende der Arbeit unterbreitet er einen Reformvorschlag, der sich an den Zwecken des Jahresabschlusses post BilMoG orientiert.
GRIN Bilanzierung von Pensionsrückstellungen nach HGB, IFRS und US-GAAP und ihre Ausgliederung aus der Bilanz
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Die betriebliche Altersversorgung ist neben der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Eigenvorsorge eine der drei Säulen der Altersversorgung in Deutschland. Sie hat sich von einer reinen Grundversorgung am Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Absicherung des Lebensstandards gewandelt. Mit der Verabschiedung des Altersvermögensgesetzes in 2001, der steuerlichen Förderung der betrieblichen Altersversorgung und dem neuen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung haben sich die Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersversorgung verbessert. Laut einer Infratest-Studie über die Situation und Entwicklung der betrieblichen Altersversorgung in Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst stieg der Anteil der Beschäftigten mit einer betrieblichen Altersversorgung von 38 % (2001) auf 43 % (2003). Im Unternehmen hat die betriebliche Altersversorgung aufgrund ihres sozialen Charakters eine große Bedeutung. Die betriebliche Altersversorgung motiviert die Mitarbeiter, deckt ihre Sicherheitsbedürfnisse ab und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen. Für die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers kann sie ebenso eine Rolle spielen. Da aufgrund der demografischen Entwicklung mit einer größer werdenden Versorgungslücke zwischen den letzten Bezügen und der zu erwartenden gesetzlichen Rente zu rechnen ist, kommt der betrieblichen Altersversorgung eine wachsende Bedeutung zu. Viele Unternehmen sehen jedoch vom Ausbau oder von der Einführung einer betrieblichen Altersversorgung angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage ab, da Pensionsverpflichtungen oft einen erheblichen Posten auf der Passivseite der Bilanz einnehmen und zur Überschuldung des Unternehmens führen können. Wie Pressemitteilungen im Januar 2004 zu entnehmen war, kürzten bzw. kündigten Unternehmen wie die Gerling-Konzern Versicherungs-Beteiligungs-AG und die Commerzbank AG ihre künftigen Betriebsrenten, da sie zu hohe Belastungen für die Unternehmen darstellen. In Deutschland ist die Direktzusage die dominierende Form der betrieblichen Altersversorgung, die als Pensionsrückstellung in der Bilanz passiviert wird. International wird der externen Durchführung der Altersversorgung über Pensionsfonds der Vorzug gegeben, die das Ausmaß des Bilanzausweises erheblich reduzieren bzw. auf Anhangsangaben reduzieren kann. Im internationalen Vergleich ist eine Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge über Rückstellungen unüblich. Der bilanzielle Ausweis von Pensionsrückstellungen stellt vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierung aus Unternehmenssicht ein Hindernis dar. Unternehmen mit passivierten Pensionsrückstellungen werden von ausländischen Rating-Agenturen hinsichtlich ihrer Bonität bzw. Kreditwürdigkeit häufig unterbewertet, da ungedeckte Verpflichtungen unterstellt werden. Das Rating gewinnt zukünftig im Hinblick auf die neuen Eigenkapitalvorschriften für Banken (Basel II) an Bedeutung, da es die Grundlage für die Beurteilung der Bonität des Schuldners bildet. Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, suchen nach Lösungsansätzen, um die aus Direktzusagen resultierenden Pensionsrückstellungen aus der Bilanz auszulagern. Durch eine Auslagerung versprechen sie sich eine Verbesserung ihres Ratings und somit eine Verbesserung ihrer Chancen auf dem Kapitalmarkt. Daher ist bei international agierenden Unternehmen eine Tendenz zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen festzustellen. Beispielsweise reduzierte sich im Zeitraum von 1999 bis 2001 die Quote der DAX30-Unternehmen, die ihre Pensionsverpflichtungen komplett über Rückstellungen finanzierten, von 38 % auf 24 %. Durch die EU-Verordnung Nr. 1606/2002 über die Anwendun...
GRIN Bilanzierung von Pensionsrückstellungen nach internationalen Rechnungslegungsnormen (HGB, IAS und US-GAAP)
Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Regensburg (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Durch die fortschreitende Globalisierung der Märkte und die zunehmende Wettbewerbsintensivierung kann der Kapitalbedarf von börsennotierten Unternehmen teilweise nicht mehr von den heimischen Kapitalmärkten gedeckt werden. Die Kapitalbeschaffung an ausländischen Börsen erfordert jedoch bestimmte Anforderungen an die Berichterstattung der Unternehmen. Teilweise wird ein Jahresabschluß entsprechend den am Börsenplatz anerkannten Rechnungslegungsstandards verlangt. Die Daimler-Benz AG war das erste deutsche Unternehmen, das im Jahre 1993 eine Bilanzierung nach US-GAAP vornahm und dadurch die Voraussetzung für die Börsenzulassung an der New York Stock Exchange (NYSE) schuf. Mit der Umstellung der Rechnungslegung auf internationale Standards wurde eine Entwicklung eingeleitet, die inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden hat. Auch andere Unternehmen gehen mittlerweile diesen Weg oder hoffen, dasselbe Ziel langfristig über die Bilanzierung nach International Accounting Standards (IAS) zu erreichen. Von den 30 im deutschen Aktienindex (DAX) enthaltenen Unternehmen bilanzieren mittlerweile nur mehr vier Gesellschaften ausschließlich nach dem deutschen HGB und planen derzeit keine Umstellung auf internationale Rechnungslegungsstandards. Die Mehrheit der großen, börsennotierten Unternehmen hat sich jedoch für eine internationale Rechnungslegung nach US-GAAP oder IAS entschieden. Als Ursache für diesen Wandel ist neben der angestrebten Börsenzulassung an internationalen Kapitalmärkten, wobei in diesem Zusammenhang vor allem die NYSE bedeutend ist, in erster Linie die mittels der internationalen Rechnungslegung ermöglichte bessere Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen zu nennen. Sowohl die Unternehmen selbst, als auch Kapitalgeber und potentielle Investoren haben ein wesentliches Interesse daran, daß ihnen weltweit vergleichbare und zudem weitaus detailliertere Jahresabschlußinformationen zur Verfügung gestellt werden. Dieser zunehmenden Bedeutung der internationalen Rechnungslegung können sich heutzutage international tätige Unternehmen nicht mehr verschließen und versuchen durch die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards die sich bietenden Vorteile zu nutzen. Um dieser allgemeinen Entwicklung Rechnung zu tragen, wurden auch von Seiten des Gesetzgebers Harmonisierungsbestrebungen hinsichtlich der Rechnungslegungsnormen eingeleitet. Gemäß dem neu geschaffenen 292a HGB dürfen börsennotierte Aktiengesellschaften einen befreienden Konzernabschluß nach IAS oder US-GAAP erstellen, der den HGB-Konzernabschluß ersetzt. Mit diesem Schritt hat auch die deutsche Gesetzgebung die wachsende Bedeutung der internationalen Rechnungslegungsstandards gewürdigt, in deren Mittelpunkt vor allem die US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) und die International Accounting Standards (IAS) stehen. Die vorliegende Arbeit soll dem mit dem deutschen Handelsrecht vertrauten Leser einen Einblick in die Bilanzierung nach internationalen Rechnungslegungsnormen geben. Um diesem umfangreichen Themenkomplex eine gewisse Detailtiefe verleihen zu können, erfolgte eine Fokussierung auf die unter der Bilanzposition "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesenen Pensionsrückstellungen, deren Bedeutung in den deutschen Bilanzen mit den Jahren kontinuierlich zunimmt. Mittlerweile betragen die Pensionsverpflichtungen bei vielen Unternehmen bereits annähernd 15 % der Bilanzsumme und übertreffen oftmals bereits den Wert des bilanziellen Eigenkapitals. Durch ihre fundamentale Bedeutung und die umfangreichen Interpretationsmöglichkeiten sind die Pensionsrückstellungen, die teilweise bereits den größten oder zweitgrößten Passivposten...
Bachelor + Master Publishing Latente Steuern nach IFRS und HGB: Bilanzierung und Bewertung
Mit der Tendenz zur Internationalisierung der Märkte und des Handels geht der Trend zur Internationalisierung der Rechnungslegung einher. Davon betroffen sind neben den Großkonzernen auch mittelständische und kleine Unternehmen verschiedener Rechtsformen. Deutlich wird dies auch durch die Annäherungen der deutschen Rechnungslegung nach HGB an die IFRS, die sich z. B. 1985 durch das Bilanzrichtlinien-Gesetz (BiRiLiG), einem wesentlichen Meilenstein der deutschen Rechnungslegung, und nicht zuletzt auch durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergeben haben. Die Modernisierung der Rechnungslegung hat vielschichtige Auswirkungen auf die Bilanzierung im Allgemeinen, aber auch im Speziellen auf die Behandlung latenter Steuern. In diesem Fachbuch sollen der Ansatz und die Bewertung latenter Steuern sowohl nach HGB als auch nach IFRS analysiert werden. Dazu erfolgt ein vergleichender Blick einerseits auf die Behandlung latenter Steuern nach IFRS und andererseits gemäß HGB vor und nach dem BilMoG. Abgerundet wird dieses Fachbuch durch verschiedene Darstellungen und Beispielrechnungen.
Bachelor + Master Publishing Latente Steuern: Nach HGB (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) und IFRS
Die vorliegende Studie dient als Leitfaden für die Bilanzierung von latenten Steuern. Es wird gezeigt, wo potenziell latente Steuern entstehen können und welche Änderungen sich für die Bilanzierung latenter Steuern nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergeben. Des Weiteren werden diese den Regelungen der internationalen Rechnungslegungsstandards gegenüber gestellt.