Stabil und bedienungsfreundlich, aber schwer!
Obwohl Manfrottos 058 größtenteils aus Aluminium besteht, ist es alles andere als kompakt und leicht (6,1 kg ohne Kopf), dafür aber stabil, standfest und weitestgehend frei von Vibrationen.
Es ist bis zu 2,17 m ausfahrbar. Der erste Auszug ist ohne Bücken schnellverstellbar, der zweite weist eine klassische Schraubklemmung auf. Die individuell verstellbaren Mittelstreben erlauben eine weitgehende Winkelveränderung der Stativbeine
Halbwegs transportabel ist es aber nur mit Trageriemen oder Tasche. Neu ist es ausgesprochen teuer, auch gebraucht häufig nicht ganz billig.
Stabil, standfest, schnell zu verstellen - aber schwer!
Manfrottos Stativ 058 aus Aluminium wird schon ewigen Zeiten nahezu unerändert produziert (ich besitze die Originalversion 058 ohne B) - dafür gibt es Gründe. Es ist stabil und auch wegen des Gewichts sehr standfest, ist für schwere Kameras und auch lange Brennweiten geeignet und Vibrationen sind so gut wie kein Thema, einen entsprechenden Stativkopf vorausgesetzt (beispielweise Manfrottos 029 oder 229).
Es ist bis zu 2,17 m ausfahrbar, die Höhe des Stativkopfes ist da noch nicht einmal berücksichtigt. Das sollte für die meisten Situationen ausreichen. Der Clou des Statives ist die Schnellverstellung des ersten Auszuges mittels eines Hebel für alle 3 Stativbeine zusammen in Höhe der Stativgrundplatte, alternativ mittels eines individuellen Hebels für jedes Bein. Damit kann das Stativ sehr schnell und bequem (ohne Bücken) ausgerichtet werden. Der zweite Auszug ist dagegen ganz klassisch in Schraubform gestaltet. Die Mittelstreben sind in ihrer Länge individuell verstellbar, so daß der Winkel der Stativbeine in weiten Grenzen verändert werden kann. Die massiv dimensionierte Mittelsäule wird über einen Zahntrieb verstellt und weist eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herunterrutschen auf, die beim Abwärtskurbeln zusätzlich gedrückt werden muß.
Soweit alles bestens!
There's no free lunch: die Kehrseite des Statives ist sein Gewicht von über 6 kg (ohne Kopf!) und sein alles andere als kompaktes Klappmaß. Transportabel ist es nur mit Trageriemen oder Tasche und selbst dann ist man froh, wenn man es nicht allzu lange schleppen muss. Kurz gesagt: für leichte Digitalkameras und kurze Brennweiten ist es etwas überdimensioniert. Und ach ja, bevor ich es vergesse: Die Preisgestaltung des aus dem Profibereich stammenden Statives ist dementsprechend - es wird aber häufiger gebraucht angeboten und dann sind durchaus bezahlbare Exemplare zu finden.
also wer es kennt liebt es....ja alles Perfekt weil es ist:SchwerStabilRobustHochNachteil:es ist auf Grund des Gewichts nicht zum wandern geeignet--> Dafür ist es aber auch nicht gedacht sondern als Studiostativ.
Ein Fels in der Brandung!
Wenn auf irgendein Stativ der Begriff "rock solid" anzuwenden ist, dann auf das Manfrotto Triaut 058 B. Das man sich dieses Attribut mit einem entsprechenden Eigengewicht erkauft, ist selbstverständlich.Der Schnellauszug bei Bedienung der Doppeltaste ist eine tolle Lösung, wenn man fix zum Schuss kommen möchte und dabei noch sehr komfortabel. Die damit zu erreichende Arbeitshöhe plus Kopf und Kamera ist auch für Leute über 1,85 m völlig ausreichend. Luft bietet hier die solide verarbeitete Mittelsäulenverstellung, die der Stabilität - anders als bei diversen anderen Stativen - keinen Abbruch tut. Für sehr groß gewachsene Personen oder spezielle Höhenanforderungen kann man durch die Drehverschlüsse im unteren Sektor die Länge dann sogar bis auf Deckenhöhe (2,50 m mit Kopf und Kamera inkl. Batteriegriff ;-) anpassen.Einstellmöglichkeiten, Komfort im Handling, das Eigengewicht und die extreme Höhenverstellbarkeit machen dieses Gerät für mich zur Nr. 1 unter den Stativen. Wer allerdings Mobilität und damit geringes Gewicht im Auge hat, für den bietet sich bei sehr hohem Benutzerkomfort das ebenfalls patentierte Neotec von Manfrotto an, welches allerdings in Sachen Verwindungssteifigkeit mangels Eigengewicht und fehlenden Querverstrebungen nicht mithalten kann, insbesondere, wenn die Mittelsäule ausgefahren wird.Zwei kleine Verbesserungsvorschläge: Der Tragegurt ist von der Weite des kleinen Teilgurtes sehr eng bemessen, so dass man ihn beim Anbringen und Abnehmen etwas umständlich über die Beinenden fädeln muss. Ein simple Klippverbindung würde hier Abhilfe schaffen. Ferner wäre für kalte Tage eine Schaumstoffummantelung im oberen Bereich zweier Stativbeine wünschenswert, wie man es selbst beim preisgünstigeren Manfrotto 055XPROB hat.
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