1,0 von 5 Sternen
Einfach schlechte Aufnahme und 3 Meter weiter nehmt es gar nichts
Einfach schlecht
5,0 von 5 Sternen
Für die schnelle Aufnahme zwischendurch
Ich nutze das Gerät für legale Livemitschnitte klassischer Konzerte, an denen ich selber mitwirke, vornehmlich Kammermusik. Verglichen mit teuren Studiomikrofonen (Neumann KM130, KM143 etc.) fällt dieser kleine Recorder zwar etwas ab, die Aufnahmen sind aber dennoch so gut, vorausgesetzt man platziert ihn akustisch korrekt, dass man sie sich anhören kann, ohne dass man Details oder Frequenzbereiche vermisst. Die Mikrofone bilden sehr neutral ab, sind allerdings nicht diffusfeldentzerrt, so dass ein weiter Abstand in halliger Umgebung unweigerlich zu Klangbrei führt. Probeaufnahmen sind hier unbedingt geboten. Sehr angenehm ist die außerordentlich geringe Größe, sowie die Möglichkeit der Fernsteuerung per Handy/Bluetooth. Achtung: Mit meinem Galaxy S9+ ließ sich der Recorder partout nicht koppeln, bis ich zufällig gps eingeschaltet hatte, danach lief alles problemlos. Leider steht dies nirgendwo dokumentiert. Für mich eine klare Kaufempfehlung, wenn es nicht auf die letzten 5% bei einer Aufnahme ankommt.
5,0 von 5 Sternen
Gut, aber im Vergleich zum Vorgänger…
Das Gerät ist nach wie vor super vielseitig einsetzbar. Hauptvorteil beim LS-P5: die verlängerte Batterielaufzeit. Jetzt sind zwei AAA Batterien verbaut.
Das Gehäuse besteht leider nicht mehr aus Metall, sondern aus Kunststoff. Das Gewinde auf der Rückseite sitzt jetzt mittiger und ist ohne Adapter wie beim Vorgänger direkt auf ein Stativ schraubbar. Der ausschiebbare Standard-USB-Anschluss wurde ersetzt durch einen Micro USB-Anschluss. Das ist gut, denn beim Vorgängermodell schwächelten die Kontakte in meinem Fall, was einen Umtausch erforderlich machte. Die blinde Bedienung ist nach wie vor möglich, allerdings empfand ich sie beim LS-P4 als leichtgängiger. Das Steuerkreuz hatte am Rand eine Vertiefung, was das sichere Ertasten mit dem Daumen leichter machte. Gleiches gilt für die unteren beiden Tasten für Erase und List. Außerdem sind die oberen beiden Tasten STOP und REC jetzt flacher. Auch die drei Tasten am unteren Rand des Bildschirms waren beim Vorgänger Modell eindeutiger greifbar. Und: das LS-P4 konnte man noch senkrecht aufstellen. Beim neuen LS-P5 geht das nicht mehr.
Gut ist, dass beim neuen Modell der Zugriff auf die Speicherkarte von der rechten Seite erfolgt, und man nicht mehr wie beim Vorgänger zunächst das Batteriefach entfernen muss.
Alles in allem eine gute und sinnvolle Weiterentwicklung eines vielseitigen Recorders mit guter Klangqualität, die aber ruhig die Vorteile des Vorgängers hätte mitnehmen dürfen.
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