Testurteil: "Sehr gut"
Test: Einzeltest: Titan Fenrir TTC-NK85TZ
Zitat: Was die Kühlleistung betrifft, zeigt der Fenrir TTC-NK85TZ von Titan seine Zähne und kann sich gegen ähnlich gebaute Modelle behaupten. Lediglich Xigmateks Thors Hammer kann mithalten (siehe: CPU-Kühler-Charts 2009), muss hierzu aber mit zwei Lüftern bestückt werden. Doch der Grund für die hohe Kühlleistung ist kein innovatives Design, sondern schlicht und einfach ein schneller Lüfter. Wie seit Urzeiten bestimmt primär der Luftdurchsatz die Leistung eines Kühlers. Doch wo gehobelt wird, da fallen auch Späne, und so ist der Lüfter des Fenrir bei voller Drehzahl sehr laut. Reduzieren wir die Drehzahl, wird der Fenrir auf einmal ein Turmkühler unter vielen. Nicht schlechter, aber auch nicht besser. Die Montage gestaltet sich beim Sockel LGA1366 sehr einfach, auf anderen Plattformen wurde die Verschraubung hingegen deutlich umständlicher gelöst. Ein einheitliches Befestigungskonzept wäre wünschenswert. Hinsichtlich der Verarbeitung gibt es kaum Kritikpunkte, lediglich im Bereich der zugestanzten Heatpipes wäre ein kraftschlüssiger Kontakt mit den Kühlblechen wünschenswert. Optisch gibt sich der Fenrir eher zurückhaltend. In die Finnen wurde das Markenlogo gestanzt, das oberste Kühlblech trägt den Namensgeber als Symbol und die Blätter des Lüfters wurden silbern gefärbt. Im Handel finden wir den Fenrir zu Preisen ab 33 Euro, damit liegt er auf dem selben Niveau wie NesteQs Silent Freezer 1200 und der Dark Knight S1283 von Xigmatek. Unsere Wertung lautet "Sehr Gut", denn Titans Fenrir TTC-NK85TZ beisst sich durch - wenn auch mit lautem Geheul.