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Erich Schmidt Verlag Ifrs, Hgb und F&e
Das Werk von Prof. Dr. Claus Ahrens stellt die Systematik des Wettbewerbsrechts anschaulich dar. Europäische Bezüge sowie internationale Aspekte sind berücksichtigt. Auf grundlegende Fallkonstellationen wird ebenso eingegangen wie auf das Sanktionensystem mitsamt dazugehöriger strategischer Aspekte. Ziel dieser Monographie ist die systematische Durchdringung des Wettbewerbsrechts mit praktischem Bezug. Sie wendet sich somit an den wissenschaftlich Interessierten ebenso wie an den Rechtsanwender.
Auf dem Design steht: "Dietitian Because Someone Has To Pretend To Know". Dieses Design ist ein tolles Geschenk für Geburtstage oder Weihnachten. Perfekt für alle, die diätberatung und nahrungsmittelgesundheit leben! Zeige deine Leidenschaft für ernährungspläne mit diesem gesunden Design. Perfektes Geschenk für ernährungsberater, die ernährungscoaching und gesundheitsförderung schätzen. Unterstütze ihre leidenschaft für gesunde diätkonzepte! 8.5 oz, Klassisch geschnitten, doppelt genähter Saum
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GRIN Bilanzierung und Bewertung der Finanzinstrumente nach HGB und IFRS A1037181757
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn dieser Seminararbeit "Bilanzierung und Bewertung der Finanzinstrumente nach HGB und IFRS" werden die Grundlagen der Finanzinstrumente beschrieben. Hierbei wird zunächst der Begriff Finanzinstrument definiert. Anschließend werden die verschiedenen Arten der Finanzinstrumente jeweils nach HGB und IFRS dargestellt. Im nächsten Punkt wird die allgemeine Bewertung und Bilanzierung von Finanzinstrumente erläutert. Hierbei wird nach HGB und IFRS unterschieden. Die Bewertung nach HGB orientiert sich an die allgemeinen Bewertungsvorschriften nach 253 HGB. Die Bewertung nach IFRS erfolgt anhand von Bewertungskategorien nach IAS 39. Danach wird anhand eines Beispiels die Bewertung und Bilanzierung nach beiden Rechnungslegungen veranschaulicht. In diesem Beispiel werden Wertpapiere, insbesondere eine Bundesanleihe, näher betrachtet. Abschließend werden in dem Beispiel das Vorgehen nach HGB und IFRS einander gegenübergestellt, um die Unterschiede der beiden Rechnungslegungen zu verdeutlichen. Diese Seminararbeit endet mit einem Fazit, indem nochmals die wesentlichen Punkte aus dem HGB und dem IFRS zusammengefasst und miteinander verglichen werden
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Bewertungseinheiten nach HGB
Astrid Schüler analysiert die Auswirkungen des, im Rahmen des BilMoG neuformulierten, 254 HGB auf die Zwecke der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Dabei zeigt die Autorin, dass das Ziel des Gesetzgebers, eine wirtschaftlich sachgerechtere Darstellung von Sicherungsbeziehungen bei gleichzeitiger Erhöhung des Informationsniveaus, mit der kodifizierten Regelung nur bedingt erreicht werden kann. Die traditionell prinzipienorientierte Ausgestaltung des 254 HGB macht die neue Regelung auslegungsbedürftig, ermöglicht bilanzpolitische Gestaltungsspielräume und führt, gerade auf Grund der Komplexität dieses Themenfeldes, zu einer Vielzahl von Fragen zur Anwendung und Auslegung der neuen Rechtsnorm.
GRIN Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach HGB, Steuerrecht und IFRS
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Fachhochschule Worms , Veranstaltung: Steuerwesen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die handelsrechtliche Rechnungslegung zeichnet sich durch ihren Einfluss zum Einen aus der Betriebswirtschaftslehre, und zum Anderen durch die Rechtswissenschaft mit der Kodifizierung als handelsrechtliche Verpflichtung aus. Eine zivilrechtliche Rechtsprechung ist im Handelsbilanzrecht nicht sonderlich stark ausgeprägt, im Steuerbilanzrecht hingegen hat sich eine umfangreiche Judikatur entwickelt. Dabei werden handelsrechtliche Wertansätze durch die Steuerrechtsprechung wie dem Bundesfinanzhof (BFH) im Rahmen der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz auf die Steuerbilanz nach 5 EStG angewendet. Folglich ergibt sich quasi eine ¿umgekehrte Maßgeblichkeit¿ der steuerlichen Rechtsprechung auf das Handelsrecht. Durch die immer wichtiger werdenden internationalen Aktivitäten, vor allem von großen Kapitalgesellschaften, ist unser Recht der Rechnungslegung schon längst kein Gebiet des rein nationalen Rechts mehr. Seit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unterliegt die Bilanzierung von Rückstellungen einem großen Wandel. Im Rahmen der Neuregelung durch das BilMoG soll durch die Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen die Bewertung der Rückstellungen dynamischer werden. Des Weiteren soll durch die Abzinsungspflicht die wahre Belastungswirkung dargestellt werden. Jedoch wird auch durch die Änderungen des BilMoG der Jahresabschlusspolitische Spielraum stark eingeschränkt. So sind z. B. die Ansatzwahlrechte für Rückstellungen gestrichen worden. Da Rückstellungen in der Bilanz der Unternehmen häufig einen großen Posten darstellen, ist die Maßgeblichkeit der Einflussnahme auf die Rückstellungshöhe von großer Bedeutung für die Jahresabschlusspolitik. So ist es nicht verwunderlich, dass Rückstellungen als ¿wichtiges bilanzpolitisches Werkzeug¿ bezeichnet werden.
GRIN Gründe für die Umstellung der Rechnungslegung von HGB und IAS
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Revision, Prüfungswesen, Note: 2,0, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (ehem. Hochschule für Wirtschaft und Politik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das vorliegende Buch soll dem Leser einen Einblick in die Rechnungslegung nach HGB und IAS geben. Des Weiteren werden die Gründe für die Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IAS angesprochen. Durch die fortlaufende Internationalisierung der Wirtschaftbeziehungen verlangen die Kapitalmärkte verstärkt international vergleichbare Jahres- und Konzernabschlüsse. Deutsche Unternehmen gehen aus diesem Grund vermehrt dazu über Jahres- und Konzernabschlüsse nach den US-Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) oder nach den International Accounting Standards (IAS) zu veröffentlichen. Ab dem Jahre 2005 werden alle börsennotierten Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union zur Aufstellung von Konzernabschlüssen nach IAS verpflichtet. Die IAS werden daher künftig in der Europäischen Union und damit auch in Deutschland eine herausragende Stellung einnehmen.
GRIN Die Bilanzierung langfristiger Fertigungsaufträge nach IFRS und HGB
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Hochschule Pforzheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung der Güter- und Kapitalmärkte gewinnen internationale Rechnungslegungsvorschriften, speziell die IFRS, für deutsche Abschlussersteller und Abschlussadressaten seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung. Insbesondere der stark exportorientierte deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist hiervon betroffen. Da es sich in der Vergangenheit abzeichnete, dass im internationalen Anlagengeschäft neben Bestellerkrediten gerade Lieferantenkrediten ¿ und somit der internationalen Unternehmensfinanzierung über Eigen- und Fremdkapital ¿ eine immer größere Bedeutung zukam, ist insbesondere für Anlagen- und Maschinenbauunternehmen eine Präsenz auf den internationalen Kapitalmärkten eine wesentliche Erfolgsbedingung. Gemäß Art.4 der EU-Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Ministerrats vom 19.07.2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards, müssen alle Unternehmen für Wirtschaftsjahre, die am oder nach dem 01.01.2005 beginnen, ihren Konzernabschluss nach IFRS erstellen, falls am jeweiligen Bilanzstichtag ihre Wertpapiere in einem beliebigen Mitgliedstaat zum Handel an einem geregelten Markt zugelassen sind. Für Unternehmen, die lediglich Fremdkapitaltitel handeln bzw. an einer Börse außerhalb der EU mit einem nach anderen Standards aufgestellten Jahresabschluss gelistet sind, gelten dabei bestimmte Ausnahme- bzw. Übergangsregelungen. Außerdem haben die Mitgliedstaaten gemäß Art.5 dieser IAS-Verordnung das Wahlrecht, die Anwendung der IFRS für Konzernabschlüsse nicht kapitalmarktorientierter Mutterunternehmen und/oder für Einzelabschlüsse aller Unternehmen zu gestatten oder vorzuschreiben. Die Hauptproblematik der bilanziellen Abbildung langfristiger Fertigungsaufträge ergibt sich indes aus der Dauer der Auftragsdurchführung. Da das Intervall der Rechnungslegung nicht mit jenem der Herstellung eines langfristigen Fertigungsauftrags übereinstimmt, stellt sich die Frage welcher Jahresabschlussperiode der Gewinn bzw. der Verlust eines Fertigungsauftrags zuzurechnen ist. Während im System der IFRS mit IAS 11 eine explizite Vorschrift hierzu existiert, gibt es eine solche Vorschrift im deutschen Recht nicht. Insofern müssen sämtliche Lösungsansätze dem Realisationsprinzip gemäß 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB gerecht werden.
Vahlen, Franz Bilanzierung nach HGB in Schaubildern A1053063177
Der Einstieg in die Grundlagen von Jahresabschlüssen Die Jahresabschlusserstellung sowie die Abschlussprüfung erfordern den sicheren Umgang mit den gesetzlichen Bilanzierungsregeln, die das Handelsgesetzbuch (HGB) Anwendern und Abschlussprüfern gleichermaßen auferlegt. Ziel dieses Buches ist es, Ihnen eine strukturierte Durchdringung der doch sehr komplexen gesetzlichen Regelungen der einzelnen Bilanzposten des Einzelabschlusses zu ermöglichen. Dabei soll nicht jedes Detail umfassend erklärt, sondern vielmehr ein Grundverständnis für die Erstellung von Jahresabschlüssen nach HGB geschaffen werden. Die Übersetzung der einzelnen Bilanzierungsnormen in fast 200 Schaubilder ermöglicht Ihnen einen schnellen Überblick sowohl über den spezifischen Regelungsgehalt einer Bilanzierungsnorm als auch über den Gesamtkontext der nationalen Rechnungslegung. Aus dem Inhalt Grundlagen der Buchführung und Abschlussvorbereitung Grundlagen der Bilanzierung Bilanzinhalte Ansatz- und Bewertungs- und Gliederungsvorschriften Bilanzposten im Einzelnen Gewinn- und Verlustrechnung Spezielle Bilanzsachverhalte Anhang Lagebericht Die Autoren Prof. Dr. Reinhard Heyd ist Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Bilanzierung, an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen sowie Honorarprofessor an der Universität Ulm. Dr. Michael Beyer ist Referent für renommierte Akademien, Dozent an der Frankfurt School of Finance and Management sowie Autor diverser Fachbeiträge und -bücher. Seit 2018 ist er zudem Standortleiter für die FAS AG in Berlin und verantwortet die Service Line Board Advisory, also insbesondere die Beratung von Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräten. Prof. Dr. Daniel Zorn, LL.M. ist Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Controlling, an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und Gastprofessor an der Babes-Bolyai-Universität Cluj. Dieses Buch richtet sich insbesondere an Studierende an Universitäten, Hochschulen und Dualen Hochschulen. Darüber hinaus erlaubt es auch Abschlussprüfern sowie interessierten Neueinsteigern einen anschaulichen Zugang zu der komplexen Bilanzierungsmaterie.
GRIN Umstellung der Rechungslegung von HGB auf IAS/IFRS A1033185131
Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V. (unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: In der deutschen Rechnungslegung gewinnen die International Accounting Standards (IAS) immer mehr an Bedeutung. Indizien hierfür sind die Globalisierung der Kapitalmärkte und die Verpflichtung des Gesetzgebers für Muttergesellschaften den Konzernabschluss 2005 nach IAS aufzustellen. Der Gläubigerschutz des HGB tritt zu Gunsten einer investororientierten Berichterstattung in den Hintergrund. Der Umstellungsprozess der Rechnungslegung auf IAS ist kein Spaziergang für das umstellende Unternehmen. Neben den fachtechnischen Problemen können viele andere Hindernisse die Umstellung erschweren. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, dem Leser einen Einblick zu ermöglichen, wie ein Umstellungsprojekt durchgeführt werden kann und welche Besonderheiten dabei berücksichtigt werden müssen. Der Leser erhält im ersten Teil der Arbeit einen Einblick in die Welt der IAS und im zweiten Teil Erläuterungen zu den Bestandteilen eines Jahresabschluss nach IAS. Schwerpunkt bildet im dritten Teil das Umsetzungsprojekt, wobei in der Umsetzungsphase auf die Besonderheiten und Abweichungen zum HGB eingegangen wird. Spezielle Fälle wie z. B. die Behandlung von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen1, Leasing2 und Lease-Back3 werden im Rahmen dieser Diplomarbeit nur angeschnitten und nicht ausführlich behandelt. Die Besonderheiten und die Abweichungen zum deutschen Recht würden den Rahmen überschreiten. Im Anhang ist eine Checkliste zur Vorbereitung der Umstellung beigefügt, in der zum Teil auf diese Fälle eingegangen wird. Zum tieferen Einstieg in diese Besonderheiten empfiehlt sich ein IAS-Kommentar. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: INHALTSVERZEICHNIS2 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS3 ABBILDUNGSVERZEICHNIS4 A.ZIEL DIESER ARBEIT5 B.GRUNDLAGEN INTERNATIONALER RECHNUNGSLEGUNG6 1.EINFÜHRUNG IN DIE INTERNATIONALE RECHNUNGSLEGUNG6 2.ORGANISATIONEN DER INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS8 3.RECHNUNGSLEGUNGS-GRUNDSÄTZE11 3.1Grundprinzipien11 3.2Qualitative Anforderungen12 3.3Weitere wichtige Prinzipien14 3.4Materiality-Grundsatz15 4.RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS16 4.1IASC-Regelwerk16 4.2Aufbau eines Standards17 4.3Formelles Verfahren zur Entwicklung eines IAS-Standards17 C.INHALT UND DARSTELLUNG DES IAS-ABSCHLUSSES20 1.GLIEDERUNG DER BILANZ20 2.GLIEDERUNG DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG22 3.EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG24 4.KAPITALFLUSSRECHNUNG25 5.ANHANG28 6.SEGMENTBERICHT30 D.PROJEKT: EINFÜHRUNG DER IAS-RECHNUNGSLEGUNG33 1.ERSTE PHASE: PROBLEMFORMULIERUNG UND GRUNDSATZENTSCHEIDUNG33 1.2Mögliche Motive für die Umstellung auf IAS33 1.3Grundentscheidung38 1.4Handlungsalternativen39 2.ZWEITE PHASE: PROJEKTPLANUNG39 2.1Quick-Scan40 2.2Teile der Planung41 3.DRITTE PHASE: PROJEKTUMSETZUNG51 3.1Erste IAS-Bilanz52 3.2Umzustellende Rechnungslegungsbestandteile von HGB nach IAS53 4.VIERTE PHASE: ABSCHLUSSPHASE84 E.ZUSAMMENFASSUNG86 F.ANHANG87 LITERATURVERZEICHNIS108
GRIN Bilanzpolitik im Einzelabschluss nach HGB und IAS im Vergleich A1033173587
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, AKAD-Fachhochschule Pinneberg (ehem. Rendsburg) (Betriebswirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die internationalen Bemühungen um eine Harmonisierung der Rechnungslegung berühren immer mehr auch die deutsche Rechnungslegung. Ab 2005 ist die Anwendung der IAS/IFRS für börsennotierte Konzerne Pflicht und für den Einzelabschluss kommt sie zumindest zu Informationszwecken in Betracht. Zwischen den Rechnungslegungssystemen gibt es grundsätzliche Unterschiede. Dem Einzelabschluss nach deutschem Bilanzrecht kommen vor allem die Funktionen der Bemessung von Ausschüttungen und Steuern zu. Er stellt Kapitalerhaltung und Gläubigerschutz in den Vordergrund, was sich in der starken Betonung des Vorsichtsprinzips niederschlägt. Der IAS/IFRS-Abschluss dagegen dient vorrangig der Information von Investoren. Der periodengerechten Gewinnermittlung kommt eine dominante Bedeutung zu, während das Vorsichtsprinzip nachgeordnet ist. Dabei soll die gezielte Bildung stiller Reserven unterbunden werden. Ob der IAS/IFRS-Abschluss für die deutsche Rechnungslegung geeignet ist, ist derzeit in der Diskussion. Einer der Aspekte ist die Bilanzpolitik, bei der schon allein aus den unterschiedlichen Grundphilosophien der Rechnungslegungssysteme Unterschiede zu erwarten sind. Das HGB bietet eine große Zahl von Gestaltungsspielräumen in Form von Wahlrechten und Ermessensspielräumen. Sie erlauben zu einem großen Teil die Bildung stiller Reserven und sind wegen der umgekehrten Maßgeblichkeit auch steuerlich motiviert. Der IASB betont seine Bestrebungen für eine Reduzierung der Wahlrechte in IAS/IFRS-Abschlüssen und erweitert Offenlegungspflichten. Trotzdem wird in der Literatur von einer verdeckten und neuen gefährlicheren Form der Bilanzpolitik im Zuge der internationalen Bilanzierung gesprochen, die aus Sachverhaltsgestaltungen, Ermessensspielräumen, Wahlrechten und unbestimmten Rechtsbegriffen resultiert und sich dem Bilanzleser weitgehend entzieht. Die Aufgabe dieser Arbeit ist die Gegenüberstellung der bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten nach HGB und IAS/IFRS. Im ersten Teil der Arbeit wird auf grundlegende Unterschiede der Rechnungslegungssysteme und die theoretischen Grundlagen der Bilanzpolitik eingegangen. Im Anschluss daran werden die bilanzpolitischen Möglichkeiten nach HGB und IAS/IFRS gegenübergestellt. Nach der Betrachtung zentraler Vorschriften für Ansatz, Bewertung und Ausweis werden einzelne Bilanzposten dargestellt. Es wird untersucht, welche Unterschiede sich in der Bilanzpolitik ergeben, wenn nach IAS/IFRS bilanziert wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der materiellen sachverhaltsabbildenden Bilanzpolitik. In einem abschließenden Kapitel werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und die herausgearbeiteten Gemeinsamkeiten und Unterschiede tabellarisch gegenübergestellt. Als Quellen wurden die IAS/IFRS 2003 in deutscher Fassung sowie die einschlägige Literatur verwendet. Wegen des großen Umfangs und der zahlreichen Aspekte und möglichen Sichtweisen des Themengebiets der Bilanzpolitik kann hier keine abschließende Betrachtung vorgenommen werden. Aus diesem Grund wurden einige Abgrenzungen vorgenommen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass auch nach den IAS/IFRS Bilanzpolitik nicht ausgeschlossen ist, jedoch haben sich die Instrumente im Gegensatz zum HGB verändert. Wahlrechte existieren nur sehr begrenzt und im Mittelpunkt stehen Sachverhaltsgestaltungen und Ermessensspielräume. Unter den verbliebenen Wahlrechten sind die Wahlmöglichkeiten zwischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und Zeitwerten von zentraler Bedeutung. Insgesamt sind die Möglichkeiten der Bildung stiller Reserven, denen im HGB-Abschluss eine vorrangige Stellung zukommt, deutlich verringert. Demgegen...
AV Akademikerverlag Umstellung von HGB auf IAS/IFRS A1024926421
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Bis 2005 mussten kapitalmarktorientierte Konzerne ihren Jahresabschluss auf IFRS umstellen. EU-weit waren das 7000 Unternehmen, 750 allein in Deutschland. Aber auch ohne Umstellungszwang erhalten die IFRS immer mehr Einzug in den Rechnungswesenalltag. Durch die Verschärfung der Kreditvergabe (Basel II) werden internationale Kapitalgeber, die das HGB nicht kennen, immer wichtiger, so dass eine Umstellung auf IFRS ohne Zwang zur Pflicht werden kann. Somit bleibt der Umstellungsprozess von HGB auf IFRS nach wie vor ein aktuelles Thema. Das Buch zeigt einführend, welche Aspekte bei der Umstellung beachtet werden müssen, bevor die Auswirkungen auf das Controlling dargestellt werden. Parallel wird anhand von Rechenbeispielen die Umstellung praktisch nachvollzogen. Neben den Vor- und Nachteilen einer Umstellung werden für den Controller relevante Aspekte wie Harmonisierung, Veränderungen der Unternehmenskennzahlen und die neuen formalen Anforderungen an das Controlling analysiert. Eine abschließende Gesamtbetrachtung resümiert, welcher Fokus in bestimmten Bereichen gesetzt werden muss, um die Umstellung erfolgreich abzuschließen. Das Buch richtet sich an Entscheidungsträger im Rechnungswesen, an Unternehmensberater und Wirtschaftswissenschaftler.
GRIN Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach IAS und HGB. Ein Vergleich A1043253196
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Hochschule Weserbergland, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Arbeit wird das Thema ¿Ansatz und Bewertung von Rückstellungen nach IAS und HGB im Vergleich detailliert betrachtet. Das primäre Ziel der Arbeit, sich kritisch mit dem Thema Rückstellungen auseinanderzusetzen, soll durch eine exakte Darstellung der aktuellen Rechtslage nach IFRS/IAS und HGB erfolgen. Die IAS bilden zusammen mit den IFRS die Gesamtheit aller Standards. Dabei ist es im weiteren Verlauf unerheblich, ob von IAS oder IFRS die Rede ist. Änderungen durch das BilMoG werden als gegeben angesehen. Weiterhin wird angestrebt, Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungsformen bezüglich des Ansatzes und der Bewertung von Rückstellungen aufzuzeigen und zu erläutern. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorliegende Arbeit keineswegs die einzelnen Arten von Rückstellungen beschreiben wird, sondern vielmehr versucht, die Besonderheiten der Rückstellungen zu thematisieren. Pensions- und Steuerrückstellungen spielen im Folgenden keine signifikante Rolle. Es ¿bietet kein anderer Bilanzposten derart viele Möglichkeiten, Bilanzpolitik zu betreiben¿. Allein dieses Zitat des renommierten Wirtschaftsprüfers Christian Zwirner zeigt die wirtschaftliche Bedeutung von Rückstellungen für bilanzierende Unternehmen. Daher werden Rückstellungen in der Literatur auch häufig als ¿wichtiges bilanzpolitisches Werkzeug¿ bezeichnet. Mit dem BilMoG aus dem Jahr 2009 ist das Handelsrecht an IFRS angenähert worden, um eine kostengünstigere Alternative für kleine und mittelständische Unternehmen zu schaffen. Davon sind die Rückstellungen als Bilanzposten ebenfalls betroffen. Im Folgenden sollen die einzelnen Bestandteile der Rückstellungsbilanzierung nach IFRS und HGB erläutert werden. Im Allgemeinen sind Rückstellungen Passivposten, die aufgrund zukünftiger Handlungen, beispielsweise der Verlust von liquiden Mitteln, zu bilanzieren sind. Hierbei ist zu beachten, dass die exakten Höhen und Zeitpunkte der zu beurteilenden Tatsachen lediglich hinreichend sicher sind. Ist die Wertminderung tatsächlich eingetreten, ist diese als Aufwand innerhalb des Geschäftsjahres zu erfassen. In der Literatur ist der Rückstellungsbegriff allerdings nicht eindeutig definiert. Das liegt in erster Linie daran, dass Rückstellungen an den Zweck einer Bilanz gebunden sind.
GRIN EVA-Ermittlung auf Basis von IFRS- und HGB-Abschlüssen A1008857098
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Controlling, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Sprache: Deutsch, Abstract: Wertorientierte Steuerungskonzepte nehmen immer mehr an Bedeutung zu. Das Herzstück solcher Steuerungskonzepte sind Kennzahlen, die als Messinstrument und Erfolgskontrolle unternehmerischer Entscheidungen fundieren. Diese Gruppe von Kennzahlen1 hat gegenüber herkömmlich verwendeter Erfolgsmaße, wie zum Beispiel den EBIT (Earnings Before Interest und Taxes), Umsatzrendite oder Jahresüberschuss den Vorteil, dass sie die Verzinsungsansprüche der Eigenkapitalgeber mit berücksichtigen. Ohne diese Berücksichtigung wird implizit die Annahme gesetzt, dass das Eigenkapital kostenfrei zur Verfügung steht. Die Folgen könnten sein, dass Investitionen mit zu niedriger Rentabilität getätigt werden und dass die Erfolgsvorgaben für das Management zu niedrig ausfallen. Wertorientierte Unternehmensführung ist somit eine Ausrichtung auf die Interessen der Shareholder (Anteilseigner). Durch die Globalisierung und der dadurch zunehmende Wettbewerb auf den Kapitalmärkten wird es für das Management immer wichtiger den Fokus auf Wertmaximierung und nicht nur auf Gewinnmaximierung zu legen, um den Anforderung von Investoren Genüge zu leisten. Eine sehr verbreitete wertorientierte Kennzahl ist der Economic Value Added (EVA). Bereits im Jahr 2000 haben 36 Prozent der DAX-100-Unternehmen, die wertorientierte Kennzahlen implementiert haben, den EVA als Spitzenkennzahl ausgewählt. Dieser Vormarsch der EVA-Kennzahl wird damit begründet, dass sie eine enge Anbindung zum betrieblichen Rechungswesen hat und daher leicht verständlich und kommunizierbar ist.
GRIN Latente Steuern nach HGB und IFRS A1005623017
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Veranstaltung: Internationale Rechnungslegung, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 wurde vorgeschrieben, dass kapitalmarktorientierte Gesellschaften, die dem Recht eines der Mitgliedstaaten unterliegen, für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2005 beginnen, ihre konsolidierten Abschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufzustellen haben. Die IFRS umfassen im Allgemeinen auch die älteren International Accounting Standards (IAS). Gemäß der Zielsetzung des International Accounting Standards Board (IASB) sollen durch die Standards entscheidungsnützliche Informationen (decision usefulness) vermittelt werden. Maßstäbe dafür sind die Informationsbedürfnisse der Adressaten, insbesondere der Investoren, Arbeitnehmer, Kreditgeber etc. Die IFRS werden durch das IASB entwi-ckelt und verabschiedet. Für viele Unternehmen stellt die Umstellung auf IFRS noch heute, fast zwei Jahre nach dem Erstanwendungsstichtag, eine Herausforderung dar. Insbesondere bei der Berichterstattung über latente Steuern ist Fachwissen über nationales, internationales Steuerrecht und die Rechnungslegungsvorschriften notwendig. Da die Abgrenzung latenter Steuern nach IFRS von den nationalen Regelungen abweicht, werden in dieser Arbeit zunächst die Konzeptionen der Abgrenzung und die Bewertung latenter Steuern erläutert. Die Behandlung latenter Steuern im deutschen Recht wird in Gliederungspunkt 4 kurz skizziert. Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung der Steuerabgrenzung nach IAS 12 im internationalen Abschluss in Gliederungspunkt 5. Der IAS 12 wird nicht abschließend behandelt. Es sollen die wesentlichen Regelungen veranschaulicht werden.
GRIN Rechnungslegungskonzeptionen nach IAS/IFRS und HGB im kritischen Vergleich A1033180385
Masterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, FernUniversität Hagen (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die Suche deutscher, expandierender Unternehmen nach Investoren macht eine internationale Ausrichtung notwendig. Der nationale Kapitalmarkt reicht nicht mehr aus. Dieses wird deutschen Unternehmen jedoch erschwert: HGB-Abschlüsse enthalten für potentielle Investoren des internationalen Kapitalmarktes keine entscheidungsrelevanten, international vergleichbaren Informationen. Die deutsche Rechnungslegung wird stark durch steuerliche Aspekte und die Ausnutzung von Gestaltungsspielräumen geprägt, internationale Rechnungslegungsvorschriften, wie z. B. die International Accounting Standards (IAS), trennen strikt zwischen Handels- und Steuerbilanz und bieten kaum Gestaltungsspielräume. Für Personen mit allgemeinwirtschaftlichen Erfahrungen und Wissen ist die internationale, betriebswirtschaftlich ausgerichtete Rechnungslegung einfacher zu verstehen.In der Verfassung des International Accounting Standards Committee (IASC) wurde das Ziel gesetzt, mit den IAS qualitativ hochwertige Rechnungslegungsstandards herauszugeben. Hiermit sollen den Adressaten Abschlussinformationen bereitgestellt werden, die sie in ihren wirtschaftlichen Entscheidungen bestmöglich unterstützen. Die Rechnungslegung nach HGB ist logisch kaum erklärbar und entspricht nicht den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen. Im Ausland begründete dies in der Vergangenheit das totale Unverständnis der Rechnungslegung deutscher Unternehmen nach dem HGB. Durch den Zusammenschluss europäischer Staaten in der Europäischen Gemeinschaft wurde das Handelsrecht angepasst. Mit Wirkung ab 1986 trat das Bilanzrichtlinien-Gesetz, als Folge der 4. (Einzelabschluss), 7. (Konzernabschluss) und 8. (Prüfung) EG-Harmonisierungsrichtlinie, in Kraft. Die weiter zunehmende Globalisierung der Märkte führte schließlich zur Weiterentwicklung der Rechnungslegung. Rechnungslegende Unternehmen forderten immer mehr die Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse und der Gesetzgeber befasste sich mit der Legitimation der Rechnungslegung nach internationalen Maßstäben. Eine Übernahme der IAS in die deutsche Rechnungslegung ist so nicht möglich. Das Handelsrecht ist in das gesamte deutsche Rechtssystem eingebunden. So nimmt es z. B. durch die Ergebnisverwendungsregelungen erheblichen Einfluss auf das Gesellschaftsrecht und durch die Maßgeblichkeit in der Ergebnisbesteuerung wirkt es im Steuerrecht. Beginnend mit der Entstehungsgeschichte der Rechnungslegungskonzeptionen nach IAS und HGB werden in dieser Arbeit die unterschiedlichen Ausrichtungen herausgearbeitet. Es folgt ein Kapitel über die Träger der Rechnungslegungen, in dem verdeutlicht wird, dass auch diese die Unterschiede begründen. Die Zielsetzungen und Adressaten der Jahresabschlussinformationen nach HGB und IAS werden im darauf folgendem Kapitel konkretisiert. Es folgt eine Vorstellung der Rechnungslegungsnormen dieser Konzeptionen. Mit dem Fokus auf die Relevanz zur Zielerreichung werden dann die Prinzipien der Rechnungslegungen nach IAS vorgestellt und mit denen des HGB verglichen. Markante Unterschiede werden anhand von einzelnen Bilanzpositionen verdeutlicht. Auch die Ansatzkriterien und die Wertmaßstäbe werden hierbei auf ihren Beitrag zur Zielerreichung geprüft. Im letzten Kapitel werden schließlich die Erkenntnisse zusammengefasst und ein Ausblick wird gewagt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: INHALTSVERZEICHNISI VERZEICHNIS DER ABBILDUNGENIII VERZEICHNIS DER ABKÜRZUNGENIV 1.Einführung1 2.Entstehung und Institutionen der Rechnungslegungen3 2.1Entstehung und Träger der deutschen Rechnungslegung3 2.2Entstehung und Träger der internationalen Rechnungslegung4 3.Ziele und ...
GRIN Gegenüberstellung der Kapitalkonsolidierung nach HGB und IFRS A1025554257
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,0, Hochschule Pforzheim (Fakultät für Wirtschaft und Recht), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Notwendigkeit der Konzernrechnungslegung ist in der heutigen Wirtschaftswelt unumstritten! Eine Vielzahl von Unternehmen agiert längst nicht mehr komplett selbständig, sondern in den unterschiedlichsten Arten von Unternehmensverbindungen. Eine Art dieser Zusammenschlüssen ist der Konzern. [...] Sowohl nach dem deutschen Handelsrecht (HGB) als auch nach den internationa-len Vorschriften zur Rechnungslegung (IFRS) ist vom Mutterunternehmen ¿ welches den beherrschenden Einfluss auf ein oder mehrere abhängige Unternehmen ausübt ¿ ein Konzernabschluss aufzustellen. Dabei soll der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter der Prämisse vermitteln, als ob die einbezogenen Unternehmen insgesamt ein einziges wären. [...] In diesem Bereich der Rechnungslegung haben sich in jüngster Vergangenheit gravierende Änderungen vollzogen. Das BilMoG revolutionierte erstmals seit dem Bilanzrichtliniengesetz das HGB, um eine kostengünstigere, aber dennoch konkurrenzfähige Alternative zu den IFRS zu schaffen. Aber auch die Bilanzierung nach den internationalen Rechnungslegungsstandards blieb nicht unverändert. So trat beispielsweise für Unternehmenszusammenschlüsse nach dem 1. Juli 2009 der überarbeitete IFRS 3 in Kraft. Weiterhin wurde IAS 27 i.R.d. sog. ¿Business Combinations-Projekt¿ umfassend überarbeitet. Die aktuellste Änderung ist aber die Einführung der neuen IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12 & IFRS 13 und die mit ihnen verbundene Anpassung bereits vorhandener Standards. [...] Nachfolgend wird in der vorliegenden Arbeit detailliert auf die unterschiedlichen Konsolidierungsmethoden ¿ Voll- und Quotenquotenkonsolidierung ¿ sowie auf die Bilanzierung ¿at equity¿ eingegangen. Zur Verdeutlichung werden zu den jeweiligen Themengebieten Beispiele zur Hilfe genommen. Die Ausführungen beziehen sich stets auf die für die aktuelle Rechnungsperiode gültigen Vorschriften. Neuregelungen, die auf künftige Berichtsjahre Anwendung finden, werden begleitend erläutert.
Diese Ausgabe enthält den vollständigen Gesetzestext in aktueller Fassung. Der Text wurde nach dem geltenden Rechtsstand zusammengestellt und systematisch gegliedert. Die übersichtliche Struktur ermöglicht eine sachliche Nutzung als Nachschlagewerk. Die Veröffentlichung enthält ausschließlich den Gesetzestext ohne Kommentare, Erläuterungen oder weiterführende Hinweise und dient der Information über die geltende Rechtslage.
GRIN Bilanzierung von Immobilienvermögen nach HGB und IFRS A1030963727
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Revision, Prüfungswesen, Note: 1,3, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Die International Accounting Standards gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Seit 2005 besteht für kapitalmarktorientierte Unternehmen die Pflicht den Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsstandards aufzustellen. Eine solche Aufstellung ist zudem für alle übrigen Unternehmen sinnvoll, um eine Transparenz der entscheidungsrelevanten Informationen für die Bilanzadressaten zur Verfügung zu stellen, um diese bei ihren Entscheidungen am Kapitalmarkt zu unterstützen. Ferner sind Immobilien von enormer Bedeutung, da sie meist einen dominierenden Anteil am Gesamtvermögen eines Unternehmens ausmachen. Dadurch, dass sich die beiden größten privaten Wohnungsunternehmen, die Deutsche Annington und die GAGFAH, in der Hand ausländischer Investoren befinden, kommt es zudem zu einer verstärkten Nachfrage einer internationalen Bilanzierung. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bilanzierung von Immobilienvermögen nach HGB und IFRS. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Folgebewertung dieser Vermögenswerte. Die Intention ist die Einordnung der Immobilien in den jeweiligen entsprechenden Klassifizierungsbereich und die Anwendung der Bewertungsgrundsätze, dementsprechend der Ansatz und die Bewertung von IAS 16, IAS 40, IFRS 5 und desgleichen nach HGB. Überdies ist der Untersuchungsgegenstand ein konkretes Rechnungslegungsproblem innerhalb der IFRS aufgrund der fair value Bewertung von Anlageimmobilien. Die Bilanzierung von Leasingverhältnissen, der Einbezug latenter Steuern sowie die Bilanzierung von Immobilien des Vorratsvermögens (gemäß IAS 2) soll nicht Gegenstand der nachfolgenden Betrachtung sein. Zudem wird auf die Bilanzierung von Immobilienvermögen nach HGB nur kurz eingegangen.