Reclam, Philipp Geschichte der deutschen Lyrik A1023388007
Die Zeit seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist in der Lyrikgeschichte eine der vielfältigsten: Günter Eichs sparsame Trümmer-Gedichte wurden populär, Gottfried Benn avancierte mit seinen Gedichten und mit seiner Rede »Probleme der Lyrik« zu einem der einflussreichsten Dichter. Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Ernst Jandl, Hans Magnus Enzensberger, Peter Rühmkorf, Durs Grünbein und Thomas Kling prägten später die vielfältige Landschaft. Hermann Korte gelingt das Kunststück, auf kleinstem Raum die Vielschichtigkeit dieser verschiedenen Strömungen (etwa auch in der Lyrik in der DDR) offenzulegen.
Guillaume Apollinaires Lyrik wird hier aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Dies entspricht nicht der üblichen Praxis, die meist auf das homogene Bild eines nur modernitätsbegeisterten Autors abzielt. Solche Einseitigkeit wird in den zwölf Beiträgen vermieden. Diese widmen sich bislang vernachlässigten Fragestellungen. So sind komparatistische Betrachtungen, die Neugewichtung der Rheinland-Gedichte, das Vermischen der Schreibtechniken und das Überschreiten autofiktionaler Inhalte bis hin zu existentiellen Grundfragen markante Facetten wechselnder Beobachtungsweisen. Folglich entsteht eine teils ungewohnte Physiognomie des Lyrikers, der in seinem poetischen Schreiben weniger für den Widerstreit von »alt« und »neu« zu stehen scheint als für die gegenseitige Durchdringung von beidem. Guillaume Apollinaire’s poetry is examined here from different angles. This does not correspond to the usual practice, which aims at the homogeneous image of an author who is only enthusiastic about modernity. Such one-sidedness is avoided in the twelve contributions. Moreover, they are devoted to hitherto neglected questions. Thus, comparative considerations, the reweighting of the Rhineland poems, the mixing of writing techniques and the transgression of autofictional content towards basic existential questions are striking facets of changing modes of observation. Consequently, a partly unusual physiognomy of the poet emerges, who in his poetic writing seems to stand less for the conflict between »old« and »new« than for the mutual interpenetration of both.
Husum Druck- und Verlagsgesellschaft Lyrik im Schloss A1079463514
Zwanzig Jahre Lyrik im Schloss, gegründet zusammen mit Ulf von Hielmcrone. Zahlreiche Autoren und Autorinnen haben in dieser Zeit ihre Werke vorgestellt. Aber werden bei dem vielfältigen medialen Angebot heute überhaupt noch Gedichte gebraucht? Hilde Domin hat diese Frage in ihrer Poetologie „Wozu Lyrik heute?“ gestellt und u.a. mit einer Beobachtung beantwortet: „Das Gedicht hilft dem Vereinzelten gegen die Vereinzelung“. Das Gedicht werde neu aufgeladen durch die Erfahrungen und das Bewusstsein der Lesenden. Die Lesenden vollziehen einen produktiven Akt, sie werden in einem kreativen Moment zu Mitdichtenden, sie finden sich im Gedicht, das wirkt befreiend und tröstend. So mag jeder seinen eigenen Zugang zu den Gedichten haben. Zu dieser kreativen Erfahrung des Mitdichtens lädt diese Anthologie ein und wünscht Bereicherung und inneren Gewinn.
Der Arbeitsalltag eines professionellen Softwareentwicklers gestaltet sich mitunter recht trocken. In der sterilen Büroatmosphäre klickender Tastaturen, murmelnder Kollegen, klingelnder Telefone und nervigem Kopfhörerkrächzens bleibt nicht viel Platz für die Entfaltung individueller Kreativität. Doch ist gerade die Pflege dieser kreativen Ader ein absolutes Muss für Coder, die in gewisser Weise ja auch Künstler sind und dem alltäglichen Quellcode ihre ganz persönliche Note aufdrücken wollen. Im Bewusstsein dieses Problems schicken sich die Softwareentwickler Andreas Engel und Frank R. Gutacker beim Austausch ihrer Patches ständig kleine Gedichte. Dies hält die lyrisch veranlagten Windungen ihrer Gehirne auf Trab und sorgt dafür, dass sie weiterhin mit unkonventionellen und überraschenden Arbeitsergebnissen aufwarten können. Da diese Werke zu schade für den digitalen Mülleimer sind, wurden sie in diesem Werk veröffentlicht.
Worte sind mehr als bloßes Mittel zum Zweck. Als wichtigster Grundstein der modernen, zwischenmenschlichen Kommunikation sind sie gleichsam Heilung und Waffe, ermöglichen Bildung, Unabhängigkeit und Freiheit, helfen Träume zu verwirklichen, lösen Leiden (auf sowie aus) und unterhalten. Was Worte auch sind: individuell und vielfältig. Die Reichhaltigkeit von Worten und ihrer Wirkung und Leistung ist ihr größtes Gut und das, was wir festhalten. Die EASTWORD-Anthologie »Lyrik des Jahres 2021« ist unser erster Sammelband moderner, zeitgenössischer Lyrik und Prosa und beinhaltet Texte von insgesamt 60 verschiedenen Autorinnen und Autoren aus vier europäischen Ländern: Alba S. (Jhg. 1998), Amila Audry (Jhg. 1992), Andrea Gänzler (Jhg. 1974), Andreas Köllner (Jhg. 1992), Andreas Wirsz (Jhg. 1992), Bastian Kienitz (Jhg. 1975), Bianca Körner (Jhg. 1990), Birgit Oßwald-Krüger (Jhg. 1959), Blanca Balster (Jhg. 2002), Carmen Voss (Jhg. 1970), Christian Dinse (Jhg. 1981), Christiane Schwarze (Jhg. 1960), Christine Steindorfer (Jhg. 1973), Daniela Chmelik (Jhg. 1980), Dorothee Hövel-Kleibrink (Jhg. 1971), Elisa Nowak (Jhg. 1991), Elisabeth Arnold (Jhg. 1995), Eva Joan (Jhg. 1960), Ferdinand Uth (Jhg. 1999), Florian Meurer (Jhg. 1987), Friederike Bosch (Jhg. 2000), Gwendolin Simper (Jhg. 1992), Heiner Brückner (Jhg. 1949), Henrike Biermann (Jhg. 2000), Holger Vos (Jhg. 1978), Irmgard Wackerzapp (Jhg. 1950), István Cseh jr. (Jhg. 1971), Jan-Olaf Moede (Jhg. 1969), Jennifer Hilgert (Jhg. 1986), Johanna Grötz (Jhg. 1985), Julia Dietze (Jhg. 1996), Karen Schröder (Jhg. 1961), Katharina Holt (Jhg. 1975), Katharina Spengler (Jhg. 1983), Kerstin F. Wolff (Jhg. 1958), Leah-Verena Voigt (Jhg. 2001), Leona Helen Drescher (Jhg. 1999), Leslie Wegers (Jhg. 1978), Lukas Vautz (Jhg. 1987), Marc Schalon (Jhg. 1975), Margit Huber (Jhg. 1969), Marie Fenzl (Jhg. 1998), Marina Berin (Jhg. 1985), Maurice Richardson (Jhg. 1994), Mechthild Matthias (Jhg. 1985), Nicole Weber (Jhg. 1982), Nina Dahlkamp (Jhg. 1999), Olivér Meiser (Jhg. 1970), Patrick Kaltwasser (Jhg. 1986), Regina Berger (Jhg. 1961), Rike Sauer (Jhg. 2000), Sabrina Ebertsberger (Jhg. 1991), Samira Vinciguerra (Jhg. 1995), Silvana E. Schneider (Jhg. 1953), Stefanie Achenbach (Jhg. 1985), Tanja Gast (Jhg. 1970), Tina Gutberlet (Jhg. 1978), Tobias Grimbacher (Jhg. 1975), Una López-Caparrós Jungmann (Jhg. 1999), Virginia Lehmann (Jhg. 2001)
Epubli Seelenwerke / Lyrik einer verletzten Seele A1053474745
In meinem Buch, sind diesmal rund dreißig kurze lyrische Gedichte (ohne Reim), von meinen persönlichen Gefühlen und Gedanken geleitet, in Verbindung mit einer komplexen Traumastörung und anderen psychischen Schmerz, niedergeschrieben. Das Buch ist der zweite Band von der Reihe "Seelenwerke". Diesmal gehen die Texte mehr ins melancholische. Die Bücher meiner Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.
Epubli Wege durch die Einsamkeit - Lyrik 1 A1057455962
Es geht um Gedichte aus dem Leben, Träume, Liebe Trauer und Einsamkeit Bewältigung. Ich liebe Gedichte auch wenn sie traurig sind. So ist das Leben man kann mit Gedichten zeigen wie es in einem aussieht. Aus der Einsamkeit heraus bringen mich nur Gedichte. Gedichte zum Lachen, Nachdenken niemals möchte ich auf Gedichte verzichten. --------------
Klett Schulbuchverlag Lyrik des Expressionismus A1006690667
Mit den Editionen erleichtern Sie Ihren Schülerinnen und Schülern die Lektüre und vermitteln Lust zum Lesen: Individuell und leserfreundlich mit den zum Verständnis notwendigen Wort- und Sacherklärungen sowie einem Materialteil, der zeitgeschichtliche und literarische Originaltexte anbietet. „Ihnen entfaltete das Gefühl sich maßlos. Sie sahen nicht. Sie schauten. Sie fotografierten nicht. Sie hatten Gesichte. Statt der Rakete schufen sie die dauernde Erregung.“ Kasimir Edschmid über die expressionistischen Dichter, 1917
Verlag an der Ruhr Schnipsel-Gedichte, Comic-Lyrik und Insta-Poetry A1057687970
Unterrichtsmaterial für Lehrer und Lehrerinnen an weiterführenden Schulen, Fach: Deutsch, Klasse 5-10 +++ Lyrik muss nicht langweilig sein! Diese Kopiervorlagen ermöglichen Ihnen mit erfrischend neuen Zugängen, Ihre Schüler*innen für Gedichte zu begeistern: Egal ob die Jugendlichen einen „Zauberlehrling“-Comic zeichnen, auf Lautpoesie-Geräuschejagd gehen oder die „Augen in der Großstadt“ in einer Fotocollage interpretieren – mit diesen Arbeitsblättern erreichen Sie maximale Schülermotivation und decken gleichzeitig die Lehrplanthemen jeder Sek-I-Doppeljahrgangsstufe ab. Auf den Kopiervorlagen finden Sie alles, was Sie für Ihre Lyrikstunde brauchen: Gedichttext, Aufgaben und Methoden-Anleitungen. Zeigen Sie Ihren Schüler*innen, wie cool Lyrik sein kann!