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Frölich und Kaufmann Allen Ginsberg. Lyrik / Poetry. 1299387
Allen Ginsbergs wichtigste Gedichte - neu übersetzt als große zweisprachige Ausgabe. Allen Ginsberg war die große Leitfigur der Beat Generation. Mit seinen Werken sorgte er immer wieder für Kontroversen, indem er Drogen, Sex und Politik direkt thematisierte. Wie konnte aus einem gepeinigten jungen Mann einer der einflussreichsten Intellektuellen und Künstler der Nachkriegszeit werden? Ginsberg hat keine Autobiographie veröffentlicht in der Überzeugung, dass sein Werk alles Wesentliche enthält. Die wichtigsten Gedichte werden von großen Lyrikern unserer Zeit neu übersetzt. Das vielschichtige Porträt, das sich so zusammensetzt, kann nicht alle Lebenswidersprüche auflösen, aber dem bisherigen Bild neue Facetten hinzufügen. Vor allem zeigt es, wie sehr es sich lohnt, sich neu mit Ginsberg und seinem herausragenden Werk zu beschäftigen. Neu übersetzt von Carolin Callies, Nora Gomringer, Alexander Graeff, Durs Grünbein, Caroline Hartge, Jonis Hartmann, Stefan Hyner, Anja Kampmann, Michael Kellner, Odile Kennel, Sibylle Klefinghaus, Georg Leß, Hans-Ulrich Möhring, Arne Rautenberg, Monika Rinck, Jürgen Schmidt, Clemens J. Setz, Michelle Steinbeck, Anke Stelling, Sibylla Vrii Hausmann und Ron Winkler. Mit einem Nachwort von Michael Kellner. (Text dt., engl.)
Lyrik-Fieber ist ein wunderschönes Gedichtbuch, dass nicht nur "schöne" Gedichte enthält. Um das besser zu unterscheiden, hat die Autorin es in drei Teile gegliedert. Der erste Teil enthält erheiternde, phantasievolle Gedichte zum Schmunzeln. In diesem Teil geht es leicht und locker zu. Im mittleren Teil handelt es sich um emotionale Gedichte, die unter die Haut gehen. Hierbei geht es um Liebe, Treue, Hoffnungen, Enttäuschungen, Sehnsüchte, Ängste, Freude und Trauer. Eine breite Palette der Gefühle. Im anspruchsvollen dritten Teil findet der/die Leser/in kritische Gedichte zu den Themen Politik, Umwelt- und Tierschutz. Die Autorin, Christa Maria Böckmann, wünscht allen Lesern und Leserinnen viel Freude an den Gedichten in diesem Buch.
Der Arbeitsalltag eines professionellen Softwareentwicklers gestaltet sich mitunter recht trocken. In der sterilen Büroatmosphäre klickender Tastaturen, murmelnder Kollegen, klingelnder Telefone und nervigem Kopfhörerkrächzens bleibt nicht viel Platz für die Entfaltung individueller Kreativität. Doch ist gerade die Pflege dieser kreativen Ader ein absolutes Muss für Coder, die in gewisser Weise ja auch Künstler sind und dem alltäglichen Quellcode ihre ganz persönliche Note aufdrücken wollen. Im Bewusstsein dieses Problems schicken sich die Softwareentwickler Andreas Engel und Frank R. Gutacker beim Austausch ihrer Patches ständig kleine Gedichte. Dies hält die lyrisch veranlagten Windungen ihrer Gehirne auf Trab und sorgt dafür, dass sie weiterhin mit unkonventionellen und überraschenden Arbeitsergebnissen aufwarten können. Da diese Werke zu schade für den digitalen Mülleimer sind, wurden sie in diesem Werk veröffentlicht.
Springer Berlin Migrationen der Lyrik um 1300 und um 1800
Gedichte wandern häufig vom einzelnen Blatt oder Brief in unterschiedliche Lyriksammlungen oder Romane, in denen sie aufgrund der veränderten Umgebung neue Bedeutung erlangen. Ähnliches geschieht, wenn die Kanzone aus dem altokzitanischen Sprachraum oder das Sonett von Sizilien aus in andere Regionen und Sprachen migrieren oder wenn Melodien von geistlichen Liedern neue weltliche Texte erhalten. Der Band untersucht solche lyrischen Migrationen in mediengeschichtlicher, praxeologischer und literaturwissenschaftlicher Hinsicht. Er fragt nach den Akteuren und Institutionen, die diese lyrischen Migrationen ermöglichen, und versucht zu ergründen, weshalb bestimmte Texte und Formen migrationsaffiner sind als andere. Dies geschieht aus einer historisch-konstellativen Perspektive anhand der Schwellenzeiten um 1300 und um 1800. Gefragt wird so auch nach Modellen, wie sich die Kontinuitäten und Diskontinuitäten lyrischer Formationen literarhistorisch gewinnbringend fassen lassen.
Es geht um die kleinen Momente des Lebens, um das Glück, Ängste und Tränen und um die leisen Töne des Alltags, die oft mehr bewegenkönnen als ein Orkan.
Husum Druck- und Verlagsgesellschaft Lyrik im Schloss A1079463514
Zwanzig Jahre Lyrik im Schloss, gegründet zusammen mit Ulf von Hielmcrone. Zahlreiche Autoren und Autorinnen haben in dieser Zeit ihre Werke vorgestellt. Aber werden bei dem vielfältigen medialen Angebot heute überhaupt noch Gedichte gebraucht? Hilde Domin hat diese Frage in ihrer Poetologie „Wozu Lyrik heute?“ gestellt und u.a. mit einer Beobachtung beantwortet: „Das Gedicht hilft dem Vereinzelten gegen die Vereinzelung“. Das Gedicht werde neu aufgeladen durch die Erfahrungen und das Bewusstsein der Lesenden. Die Lesenden vollziehen einen produktiven Akt, sie werden in einem kreativen Moment zu Mitdichtenden, sie finden sich im Gedicht, das wirkt befreiend und tröstend. So mag jeder seinen eigenen Zugang zu den Gedichten haben. Zu dieser kreativen Erfahrung des Mitdichtens lädt diese Anthologie ein und wünscht Bereicherung und inneren Gewinn.
Stiftung Lyrik Kabinett Im freien Flug A1074811659
Mit seinen Liedern hat Herbert Grönemeyer Millionen von Menschen erreicht. In seiner „Münchner Rede zur Poesie“ gibt er Auskunft über die Texte und die Geschichte seiner Songs: Anschaulich und mitreißend spricht er über ihre Entstehung, über die Emotionen in der Musik und das Ringen mit der Sprache. Und er denkt nach über die Wirkung seiner Kunst, die ihn manches Mal selbst überrascht. Der Text geht zurück auf ein Gespräch, das Michael Lentz auf Einladung des Lyrik Kabinetts mit Herbert Grönemeyer in München geführt hat. Offen spricht Grönemeyer hier über seinen künstlerischen Weg. Daraus ergibt sich nichts weniger als eine sehr persönliche Poetik der Songpoesie.
"Ein Begleiter sollte dies Hausbuch werden durch die Gotteswelt draußen vom Erblühn bis zum Verschnein, aber auch durch die Gotteswelt drinnen vom Reifen der Seele durch Liebescherz und Liebesernst und Ehe, durch Freude und Trauer und Zweifel und Festigung bis zum Scheiden und bis zu dem Ausblick darüber hin auf das Bleibende." Die Gedichtsammlung von Ferdinand Avenarius, Gründer der Zeitschrift "Der Kunstwart", erhebt keinen literaturwissenschatlichen Anspruch, sondern möchte Lyrik für den "Hausgebrauch" zugänglich machen. Die themenbezogene Zusammenstellung der Gedichte ermöglicht den Lesern ausgewählte Texte zu Jahreszeiten und zu verschiedenen Lebenssituationen von Goethe, Mörike, Droste-Hülshoff, Storm, Fontane und vielen weiteren Dichtern zu lesen. Nachdruck der Originalausgabe von 1902.
185 dem Bier und dem Leben gewidmete Biergedichte, mit viel Liebe gebraut. Ich hole mir jetzt ein Bier und auch ein Blatt Papier. Das Bier ist am Schäumen. Ich fange an zu träumen. Manchmal wird aus dem Traum dann ein Gedicht. Manchmal aber auch nicht. Bier-Lyrik enthält ein Sammelsurium an bierigen Höhenpunkten, Begebenheiten und Erkenntnissen. Die Gedichte haben meist mit Bier und Liebe, Bier und Zeitgeschehen bzw. Bier und Alltäglichem zu tun…
Obwohl der Staatssicherheitsdienst der DDR im Januar 1990 auf dem Buchenberg bei Pößneck (Thüringen) Aktenmaterial über den Schriftsteller Reiner Kunze verbrannt hatte, fand sich im Archiv die vollständige Originalakte von zwölf versiegelten Bän-den zu insgesamt 3491 Blatt, die bis zur Übersiedlung Reiner Kunzes in die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1977 reicht. Mit einem Bruchteil dieses Materials macht Reiner Kunze sichtbar, was wohl, wenn überhaupt, nur mit Dokumenten und nur in dieser »Brechung« sichtbar gemacht werden kann. Dieses Buch ist die Dokumentation eines Lyrikers, der »nicht geeignet« war, einen Decknamen zu tragen, und deshalb in einem Operativ-Vorgang mit dem zynischen Deck-namen »Lyrik« zermürbt werden sollte. Dieses Buch überführt, und es liegt an uns, den Überführten, ob wir bereit sind, uns der Wirklichkeit zu stellen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: Adornos Schriften zur Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: In den 1958 bis 1961 erschienenen Bänden der ¿Noten zur Literatur¿ wendet Adorno Überlegungen aus der ¿Negativen Dialektik¿, der ¿Dialektik der Aufklärung¿ und anderer seiner Werke auf Literaturphänomene der Moderne an. Zahlreiche von ihm geschätzte Autoren wie Kafka, Beckett und Thomas Mann, unterzieht er auf diese Weise einer kritischen Analyse. Ein Beitrag zu Paul Celan ist jedoch, obwohl dies denkbar wäre, nicht vorhanden. Adorno ist dabei durchaus unter die Bewunderer Celans zu rechnen: für ihn vollbrachte Celan auf dem Gebiet der Lyrik das, ¿was Beckett auf dem Gebiet des Theaters und Romans leistete¿. So trug er sich lange Zeit mit Plänen zur Niederschrift eines Essays über Sprachgitter, worüber Celan, gerade vor dem Hintergrund der Goll-Affäre, äußerst erfreut war. Zu einer Umsetzung des Aufsatzprojektes kam es jedoch nicht mehr: ein Fragment in der Ästhetischen Theorie sowie einige Anstreichungen und Kommentare in Adornos Sprachgitter-Exemplar bleiben die einzigen Zeugnisse seiner Beschäftigung mit Celan. Der engere Kontakt zu dem Dichter entwickelte sich 1959 nach der Publikation von dessen viertem Gedichtband Sprachgitter - dem einzigen Gedichtband, den Celan Adorno persönlich zukommen ließ. Gleichzeitig ist es neben dem ¿Meridian¿ das einzige Buch Celans, das nach Adornos Tod in dessen Bibliothek zu finden war. Umgekehrt stellten für Celans Poetik die Werke Adornos neben denen Heideggers einen wichtigen Bezugspunkt dar. Zahlreiche Werke des Philosophen waren in Celans Besitz und ihre vielfachen Lektürespuren lassen auf eine intensive Auseinandersetzung schließen. Insbesondere die, im Vergleich zu den vorherigen Gedichtbänden stark veränderte Ästhetik des Sprachgitter-Bandes, ist auch als ein Resultat der Auseinandersetzung mit den Texten Adornos zu sehen. Aus diesem Grund bezeichnet es Joachim Seng nicht als Zufall ¿[¿], daß der Dichter gerade nach der Publikation des neuen Gedichtbandes »Sprachgitter« die Begegnung mit dem Philosophen sucht.¿ Mit dem Begriff Involution hat Celan selbst ein entscheidendes Stichwort zum Verständnis der Lyrik des Sprachgitters aufgebracht. Inwieweit Celan diese Gedankenfigur in derfruchtbaren Auseinandersetzung mit Adornos Kafka-Aufsatz gewann und in welcher Form Adorno wiederum auf ein Verfahren der Rückbildung ins Anorganische zur Analyse von Celans Lyrik in der Ästhetischen Theorie zurückgriff, versucht diese Arbeit aufzuhellen.
Band II von Reiner Wilds Gesamtdarstellung der Alterslyrik Goethes gilt den Jahren 1814 bis 1819. Lyrisches Hauptgeschäft ist der West-östliche Divan (1819). Goethes bedeutendste Gedichtsammlung ist ein Werk der interkulturellen Begegnung mit dem Orient und zugleich einer der großen Liebeslyrikzyklen der europäischen Dichtung. Darüber hinaus werden Religion, Politik, Geschichte und nicht zuletzt die Dichtung selbst verhandelt. Neben den Divan treten Geselligkeitslyrik und Sprüche sowie vor allem Lehrdichtung zu naturwissenschaftlichen und philosophischen Themen. Auffällig ist die Gruppierung in Ensembles und die Inszenierung von Kommunikation mit den Lesern. Teile dieses späten Schaffens, das Goethe oftmals zuerst in seinen Zeitschriften veröffentlicht, gehören nicht in den klassischen Kanon und wurden bisher nur marginal behandelt. Band II erschließt diese Werke nun umfassend als Gegenstand literaturwissenschaftlicher Analysen
Aufbau Lyrik / Poetry, Belletristik von Allen Ginsberg
»Amerikas Ikone« DIE ZEIT Die wichtigsten Gedichte - neu übersetzt Allen Ginsberg, die grosse Leitfigur der Beat Generation, gehört zu den bedeutendsten Dichtern der US-Literatur des 20. Jahrhunderts. Doch gleich sein erstes Gedicht »Howl« (»Geheul«) wurde verboten - so direkt hatte noch niemand über Drogen, Sex und Politik geschrieben. Wie sehr es sich lohnt, sich neu mit diesem grossen poète maudit und seiner Lyrik zu beschäftigen, zeigen die Neuübersetzungen namhafter Lyrikerinnen und Lyriker, die den Originalen treu bleiben und zugleich vielschichtige Perspektiven auf ein Werk bieten, das die Welt verändert hat. Neu übersetzt von Carolin Callies, Nora Gomringer, Alexander Graeff, Durs Grünbein, Caroline Hartge, Jonis Hartmann, Stefan Hyner, Anja Kampmann, Michael Kellner, Odile Kennel, Sibylle Klefinghaus, Georg Less, Hans-Ulrich Möhring, Arne Rautenberg, Monika Rinck, Jürgen Schmidt, Clemens J. Setz, Michelle Steinbeck, Anke Stelling, Sibylla Vricic Hausmann und Ron Winkler.