Frölich und Kaufmann Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland. 1417630
Wolf Biermanns Ausbürgerung aus der DDR nach dem Kölner Konzert 1976 bedeutete nicht nur einen Kipppunkt in seiner Biografie, sondern ebenso in der Geschichte der DDR. Persönliche und politische Geschichte treffen in Leben und Werk des Liedermachers immer wieder aufeinander. Dabei handelt es sich um zentrale Bezugspunkte deutscher Kulturgeschichte: zwischen Ost und West, deutsch und jüdisch, Kommunismus und Demokratie, Politik und Kunst. Allesamt komplexe Paarungen, die das historische Urteilen herausfordern. Die Beiträge des Bandes reflektieren Wolf Biermanns Werdegang in den politischen Kontexten der Zeit und widmen sich ebenso dem Lyriker und Musiker. Mit Liedern und Gedichten von Wolf Biermann sowie mit zahlreichen, teilweise bislang unveröffentlichten Fotografien.
Karakter Bürgerin. Amerikanische Lyrik – Claudia Rankine
Bürgerin. Amerikanische Lyrik – Claudia RankineDieses außergewöhnliche Buch der jamaikanisch-amerikanischen Autorin bewegt sich an der Grenze zwischen verschiedenen Genres. Claudia Rankine verbindet Elemente der poetischen Prosa, Reproduktionen von Kunstwerken und Fotografien, Zitate und Dokumente sowie quasi-filmische Drehbücher und schafft so eine originelle und ausdrucksstarke Form der poetisch-visuellen Collage. Die Autorin schildert die Erfahrungen Schwarzer in den Vereinigten Staaten auf intime Weise und greift dabei auf dokumentarische Methoden zurück, wobei sie die individuelle und die kollektive Ebene miteinander verbindet. Sie erzählt sowohl von Ausprägungen von Mikroaggressionen als auch von offener Gewalt, die sich im Körper einprägen. Die Erzählung in der zweiten Person schafft eine Atmosphäre der Unmittelbarkeit und Nähe, und der endgültige Effekt entsteht aus der Anhäufung kühler, fast emotionsloser Aufzeichnungen, die in einem nüchternen, wenn auch von Nachhall geprägten Stil verfasst sind. Die Realität und Kör
Mentis Zymner:Eine Globalgeschichte der Lyrik, Sachbücher von Rüdiger Zymner
Der vierte Band der Globalgeschichte der Lyrik umfasst ein Gesamtliteraturverzeichnis, ein Sachregister und ein Namenregister. Neben Vorschlägen zur weiteren Lektüre bietet der Band die Werkzeuge für eine gezielte Suche innerhalb der ersten drei Bände sowie für eine selbständige Überprüfung der dort konstruierten Globalgeschichte. Darüber hinaus stellt er im Zusammenspiel mit den Darstellungen und Informationen der ersten drei Bände Grundbausteine für weitere, andere und neue Globalgeschichten der Lyrik zur Verfügung, die Leserinnen und Leser nun selbstständig entwickeln können.
Tauche ein in die stille Tiefe dieser Gedichtsammlung, die von Buddhas Weisheit inspiriert ist. Diese lyrischen Zeilen fangen die Magie der Meditation ein. Ein Funke von Erleuchtung ruht in jedem Vers. Es sind Worte, die auf dich warten, um dir das Glück zurückzubringen.
BoD – Books on Demand Visualisierte Lyrik A1072303509
In diesem Band findet man in Optik übersetzte Sprache, Buchstaben werden zu Bildern, mitunter filigrane Gebilde entfalten ihre eigene Fantasie. Dabei ist kaum vorherzusagen wie die Symbolsprache und Muster von der Leserin, dem Leser aufgenommen werden. Was sehen wir wirklich und was bleibt uns womöglich verborgen? Manche Erkundung der physisch-metaphysischen Welt erscheint zunächst simpel, kann aber Spuren komplexerer Assoziationen mit sich führen. Einiges lässt sich wie ein exotisches Stillleben auffassen. Da werden Höhen und Tiefen verzeichnet, die Liebe verzweigt sich und bildet ihre eigenen Gewebe. Ein Komet rauscht an uns vorbei, wir begegnen Vögel, Schlangen und Pilzen. Emoji-Art forscht nach ganz gewöhnlichen Alltagsdingen, die uns als Piktogramm entgegentreten. Der Band versucht die Gegenstände zugleich visuell als auch literarisch einzunorden, ein Konzept das nicht allzu oft versucht wird.
GRIN Eichendorff und die Psyche? - Auf der Suche nach romantischer Psychologie in der eichendorffschen Lyrik
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, , Veranstaltung: Joseph von Eichendorff: Naturverbundenheit, Weltoffenheit und unorthodoxe Frömmigkeit. Ein poetisches Konzept im Zeichen der Spätromantik., Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Traumsequenz in Novalis': "Heinrich von Ofterdingen" war es, die der Romantik zu einem der zentralen Symbole, der blauen Blume, verhalf. Aber in dem Traum des Jünglings Heinrich steckt noch mehr. Hier wird ebenso die Psychologisierung der Romantik deutlich, denn Romantik ist nicht nur die Sehnsucht oder das Streben nach der Vollkommenheit mit der Natur vor dem Sündenfall, sie ist auch die Reise in das unbekannte Land, eine Reise in das innerste Ich eines jeden Menschen. Die weißen Flecken der psychischen Landkarte sollen gefunden und kartographiert werden. Diese Reisen in unbekanntes Land bringen viele verborgene Wünsche und Verhaltensweisen ans Tageslicht und nicht immer sind alle von der "angenehmen Sorte", sondern von der Sorte, die die Gesellschaft moralisch ächtet. Das lustvolle Begehren des Heinrichs nach einer wundervollen Blume, ist, so scheint es zumindest, eigentlich das erotische Begehren nach seiner Mutter. Novalis zielt damit auf Inzest und den Ödipuskomplex ab, eine literarische Spielart, der sich auch andere Romantiker bedienen und das Thema im weitesten Sinne bearbeiten. Die vorliegende Arbeit wird die Erforschung eines ödipalen Motivs in der Lyrik Eichendorffs zur Aufgabe haben und nach Beweisen dafür suchen. Am Ende wird bewiesen sein, dass auch Eichendorff sich nicht völlig dagegen wehren konnte, bewusst oder unbewusst, romantische Psychologie zu verarbeiten.
BoD – Books on Demand Mein Lyrik Tagebuch A1060750347
Ein Buch für die Seele. Mit kurzen und langen Gedichten fesselt die Autorin des Lesers Aufmerksamkeit und berührt ihn zuweilen an seinen wunden Punkten. Dabei geht es um Alltägliches, Fantastisches und Lebensweises. Die Momente und Stimmungen dieses besonderen Monats fing Birgit Sparenberg im Rahmen einer Schreib-Challenge ein. Ein Tag - ein Thema, und das Abenteuer begann.
Epubli Cahiers elektronische lyrik / DRUCK II A1051792761
#8243. gesicht. spiegel von g. grauleisten vermutlich darin, oder warum hält man die blackness sonst aus die deprivation. also im gesicht: musz jetzt grau sein welches den ausschlag im sehpurpur normalisiert. früher hier kollaps wenn ich deinen fokus bemerkte. die sichtschiene ist abgeschliffen, darauf der schlitten zwischen uns in programmierter fahrt. zurückhaltung der elektronen auf der auszenschale, so dasz reaktionen ausbleiben wertveränderungen. ich gehe durch ein tor. anspringende leuchtanlagen im purpur der augen. presse alle knöpfe gleichzeitig. höre alle stimmen, deine nicht. nach dem geräusch: blackness deprivation, verhinderte einschränkung des (sell out.)
Fischer, Karin Lyrik und Prosa unserer Zeit A1073492165
Mit Beiträgen von: Horst Apel · Fred Bannwarth · Siegfried Baudach · Friedhold Bauer · Peter Biqué · Bianca Broschek · Hanne Frangoul · Chris Grünberger · Till Hering · Roland Holzmair · Jiafeng Ji · Kristina mit K. · Lieselotte Lehnig · Daniel Mann · Marianne Odok · Manfred Pitterna · Friedrich Rentschler · Hermann Rodenhausen · Gerlinde Roth · C. D. Schmidt · Marion Schwarz · Alice Stern · Rudolf Welter · Zygmunt Wielowiejski · Zett, Tina · Milica Zivotic
BoD – Books on Demand Lyrik in den Jahreszeiten A1038917120
Erich Meyers Gedichte in dem neuen Buch "Lyrik in den Jahreszeiten" sind wie leise Lieder voller Zartheit und Zauberkraft. Sie führen in die Stille, ins achtsame Lauschen und verzaubern das Träumen. Aus dem Vorwort von: Helge Adolphsen, Hauptpastor em., früherer Hauptpastor an der Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg.
Der Versuch, das Handwerkszeug der Literaturwissenschaften zu erneuern, war in der Moderne von jeher Sache der Lyriker selbst, von Mallarmé bis hin zu Benn und Brecht. In diese Reihe hat die Kritik das Buch von Hilde Domin gestellt, das seit seinem Erscheinen, 1968, nichts von seiner Brauchbarkeit eingebüßt hat. Arbeitsprinxip war, die Materie, soweit nur möglich, zu entgeheimnissen. Im dauerndem Positionswechsel wird die Problematik abgeleuchtet: Was an der zeitgenössischen Dichtung »zeitgenössisch« ist, wie - und wieweit - sie »gemacht« wird und welche Funktion sie in der Wirklichkeit unsere Zeit hat. »Gewichtige Argumente, mit denen man all jenen begegnen kann, die dafür plädieren, der Kunst den Abschied zu geben.« (WDR)