Testurteil: "Bronze-Award"
Test: Einzeltest: Xilence M612 Pro
Zitat: Pro: + sehr gute Verarbeitung
+ bietet Platz für bis zu zwei Lüfter im 120-mm-Format
+ leichte und sichere Montage
+ sehr schmale Bauweise
Contra: - unterstützt keine reinen 140-mm-Lüfter
- keine Backplate für Sockel 1366 beiliegend
Der M612 Pro leitet eine neue Ära an CPU-Kühlern bei Xilence ein. Ein umfangreicher Lieferumfang, bei welchem wir allerdings Lüfterklammern für 140-mm-Lüfter vermissen, und die sehr gute Verarbeitung hinterlassen bereits einen guten ersten Eindruck. Bei der Montage können sich AMD-Anwender freuen, zwar ist der Kühler nicht frei ausrichtbar, jedoch zeigt er zur Gehäuse-Rückseite und unterstützt so den Luftfluss im Gehäuse. Auf Intel-Systemen kann der Kühler, auf Grund der quadratischen Bohrungen, frei ausgerichtet werden. Leider liegt für den Sockel 1366 keine Backplate bei. Dank der schmalen Bauweise könnte der Kühler gerade für Anwender interessant sein, welche Arbeitsspeicher mit hohem Heatspreader einsetzen wollen. Beim wohl interessantesten Teil des Reviews - den Leistungstests - konnte der M612 Pro sich leider nicht von der Masse absetzen. Attestieren können wir ihm aber, dass er mit niedrigen Drehzahlen besser klar kommt als mit Mittleren oder Hohen. Preislich siedelt sich der Xilence M612 Pro bei rund 50 Euro an, was weder besonders günstig noch übertrieben teuer ist, sondern angemessen, auch wenn es günstigere Konkurrenz gibt, welche bei den Leistungswerten besser abschneidet.