Testurteil: "Bronze-Award"
Test: Einzeltest: Xilence M606
Zitat: Pro: + Lüfter ist komplett entkoppelt
+ bietet Platz für bis zu zwei Lüfter
+ ordentliche Verarbeitung, bis auf...
Contra: - ...die spitzen Zacken an der Seite des Kühlers
- keine Backplate für Sockel 1366 vorhanden
- bei der Demontage können sich die Abstandsbolzen evtl. lösen
Mit dem M606 sorgte Xilence für einen kleinen Evolutionssprung bei den eigenen Kühlerprodukten. Waren frühere Kühler meist im Low-Cost-Segment angesiedelt und überzeugten eher selten durch gute Leistungen, so gelingt mit dem M606 ein guter Sprung nach vorne. Beim Lieferumfang können wir eigentlich nur bemängeln, dass Xilence auf eine Backplate für den Sockel 1366 verzichtet, für uns etwas unverständlich. Der beiliegende Lüfter verfügt nicht nur über einen PWM-Anschluss, sondern ist auch noch gummiert und somit über den gesamten Rahmen entkoppelt. Bei der Verarbeitung sind wir nicht ganz sicher, was wir davon halten sollen. So ist der gesamte Kühler solide aufgebaut und die Heatpipes mit den Lamellen verlötet. Dort aber, wo der Anwender am meisten Kontakt mit dem Kühler - bei der Befestigung der Lüfter - besitzt der Kühler spitze Zacken, welche leicht zu angeritzten Fingern führen können. Die Montage gestaltet sich recht simpel, bei der Demontage muss man aufpassen, dass sich die Abstandshalter nicht mit lösen. Bei den Tests zeigt der M606 kein brillantes aber ein gutes Bild. So liegt der Kühler nahezu gleich auf mit dem Matterhorn Alpenföhn und auch nicht weit weg vom Scythe Yasya. Der Preis des Xilence M606 liegt bei rund 50 Euro, erworben werden kann er unter anderem bei Mindfactory.