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Eine (auch HDD - Hard Disk Drive genannt) besitzt zahlreiche Sektoren, auf denen Daten gespeichert sind. Die festgelegte Größe des Sektors multipliziert mit der Anzahl aller Sektoren ergibt die gesamte Speicherkapazität. Je nach Modell ist ein Sektor 512, 2.048 oder 4.096 Byte groß. Gesamtvolumen von drei oder vier Terabyte sind bei der klassischen HDD keine Seltenheit. Hierfür sind kurze Zugriffszeiten gefragt. In früheren PC-Systemen haben Festplatten vor allem die IDE-Schnittstelle verwendet, die heute noch in Konsolen verbreitet ist. Viele moderne Varianten nutzen die schnelleren S-ATA-Schnittstellen auf dem Mainboard.
Es gibt PC-Festplatten in verschiedenen Bauformen. Diese sind üblicherweise in Zoll angegeben. Größere Varianten mit 3,5 Zoll kommen sowohl im Desktop-PC als auch in einem externen Gehäuse samt separater Stromversorgung zum Einsatz. Dagegen sind die kompakteren 2,5-Zoll-Festplatten vor allem in Notebooks und als USB-Speichervolumen verbreitet. Computerspeicher mit einer Größe von 1,8 Zoll ist etwas seltener, aber ebenfalls erhältlich. Diese kompakten Speichervolumen kommen seit 2003 in Subnotebooks und größeren MP3-Playern zur Verwendung. Noch kompaktere oder auch große Bauformen haben sich nicht weiter durchgesetzt
In einer handelsüblichen HDD sorgen rotierende Scheiben auf einer magnetisierten Platte für das Speichern und Bearbeiten von Daten. Die mechanische Funktionsweise ist anfällig gegenüber Stößen und höheren Temperaturen. Eine magnetische Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute kann sich in einer ungünstigen Umgebung stark erhitzen und Schaden nehmen. Auch ein Sturz kann zu Datenverlust führen. Solid-State-Drives (SSD) sorgen hier für Abhilfe, denn die Festplatten funktionieren rein elektronisch und nicht mehr mechanisch. Die Basis bildet sogenannter NAND-Flash-Speicher, der ebenso als Grundlage in USB-Sticks oder bei Speicherkarten dient.
SSDs sind aufgrund Ihrer Unempfindlichkeit und der deutlich höheren Schreib- und Lesegeschwindigkeiten optimale Speichervolumen für das Betriebssystem Ihres Computers. Allerdings kostet eine hochwertige und zuverlässige SSD deutlich mehr als eine vergleichbare magnetische Festplatte. Daher können Sie je nach zugrundeliegendem System auch beide Formate kombinieren und auf der HDD Ihre Daten sammeln, die mehr Platz benötigen. Zukünftig können Sie jedoch damit rechnen, dass sich die Preise regulieren. Dann werden Solid-State-Drives zumindest in Notebooks als bevorzugtes Speichermedium fungieren.