5,0 von 5 Sternen
Bester 7,8-Zoll-E-Reader 2023
Dies ist ein fortschrittliches Spitzenmodell mit einem Minimum an Kompromissen. Hergestellt im neuen PocketBook-Unternehmensstil.
Die Oberfläche des Glases fühlt sich angenehm an – sie ist glatt und man kann bequem mit dem Finger darüber gleiten. Das Gehäuse ist mit 8 mm recht dünn und besteht komplett aus Kunststoff.
Aber im Inneren befindet sich, wie der Hersteller sagt, ein Chassis aus einer Legierung, darunter Titan. Dadurch wird eine erhebliche Steifigkeit erreicht – ein Biegen des Körpers ist, wenn nicht sogar unmöglich, unwahrscheinlich. Der Anschluss am Gehäuse des PocketBook InkPad 4 ist USB Typ-C.
Dieser E-Reader kann bei Verschmutzung unter fließendem Wasser gewaschen werden. Auch Lesen am Strand, wo es ständig planscht, ist willkommen.
Der Bildschirm des PocketBook InkPad 4 ist die bestmögliche Schwarz-Weiß-Version der E-Ink-Technologie. Das Modell verwendet eine 7,8-Zoll-Matrix E Ink Carta 1200. In der Version unter diesem Index 1200 hat E Ink, der Hersteller der gleichnamigen Bildschirme, die Reaktionszeit um 20 % verkürzt und den Kontrast um 15 % erhöht – Dies ist im Vergleich zu E Ink Carta 1000-Displays direkter, das Bild ist klarer geworden und Animationen (z. B. das Wechseln der Schriftarten beim Umblättern) sind jetzt flüssiger. Auf die eine oder andere Weise ist der Bildschirm des PocketBook InkPad 4 hervorragend, er ähnelt optisch einem Buch aus Papier.
Lehrbücher, Geschäftsdokumente mit Tabellen usw. – all das lässt sich auf dem PocketBook InkPad 4 ganz angenehm lesen, genau wie normale Lehrbücher. Und für diesen Komfort sorgt die große Diagonale. De facto handelt es sich hierbei in erster Linie um ein elektronisches Buch zum Lesen einiger spezieller Fachpublikationen.
Das Modell verfügt über einen Musikplayer, eine separate Anwendung für Hörbücher und das gleiche Text-to-Speech. Der Lautsprecher ist nicht sehr laut, für Hörbücher oder Text-to-Speech reichen seine Fähigkeiten aber völlig aus.
Gleichzeitig können Sie externe Geräte zur Wiedergabe an das PocketBook anschließen – seien es Kopfhörer, Lautsprecher oder sogar ein Auto-Media-System. Für all dies wird Bluetooth verwendet (die Entwickler geben keine Angaben zur Version). Sie können die Verbindung auch mit einem Kabel herstellen, aber ... Hier gibt es eine Schwierigkeit. Das Gehäuse des PocketBook InkPad 4 verfügt nicht über eine standardmäßige 3,5-mm-Audiobuchse. Ein Adapter auf 3,5 mm mit Typ-C liegt dem Lesegerät hingegen nicht bei. Das bedeutet, dass Sie für eine Kabelverbindung denselben Adapter kaufen müssen.
Die Benutzeroberfläche des PocketBook InkPad 4 kann getrost als benutzerfreundlich bezeichnet werden.
Besonders hervorheben möchte ich den Dienst PocketBook Cloud. Es gewährleistet die Synchronisierung aller auf dem Lesegerät geöffneten Bücher mit Smartphones, Tablets und Computern. Wir installieren die PocketBook Reader-Anwendung auf dem Android- oder iOS-Gerät, und im Falle eines PCs spielt der Browser seine Rolle. Als nächstes öffnen Sie das Buch einfach auf einem beliebigen Gerät mit einem eingegebenen Pocketbook-Konto, damit es auf allen anderen Geräten angezeigt wird. Darüber hinaus wird nicht nur die Bibliothek synchronisiert, sondern auch die Orte, an denen Sie aufgehört haben, das Buch zu lesen.
Der Reader kann Dateien vom Typ CBR, CBZ, PDF, PDF (DRM), EPUB, EPUB (DRM), DJVU, FB2, FB2.ZIP, DOC, DOCX, RTF, PRC, TCR, TXT, CHM, MOBI, ACSM, HTM öffnen , HTML, AZW und AZW3. Doch seit einiger Zeit eröffnen sich auch Formate der Marke Amazon auf neuen Taschenbüchern.
Die Auswahl an Büchern ist sehr groß.
Leistung 1 GB RAM und 32 GB Speicher, davon stehen dem Nutzer etwa 30 zur Verfügung.
Das PocketBook InkPad 4 ist mit einem 2.000-mAh-Akku ausgestattet.
Meiner Meinung nach ist dies der beste 7,8-Zoll-E-Reader des Jahres 2023.
5,0 von 5 Sternen
Toller eBook-Reader!
Ein wirklich super eBookreader. Gestochen scharfes Schriftbild - bin absolut zufrieden!
4,0 von 5 Sternen
Inkpad 4 vs Color 3
Dies ist keine fachmännische Rezension, da ich hierfür technisch nicht genug bewandert bin, sondern soll nur als Entscheidungshilfe dienen, falls jemand wie ich schwankt zwischen Inkpad 4 und Inkpad Color 3.
Ich hatte zuerst das Color 3 gekauft (wg günstigem Black Friday-Angebot direkt bei PB). Das Display ist des Color 3 finde ich sehr dunkel, man benötigt _immer_ die zusätzliche Beleuchtung, und diese in stärkerer Einstellung als beim Inkpad 4 (damit auch höherer Batterieverbrauch).
Blaulicht ist schlecht für die Augen und schlecht für die Haut, weshalb ich das Licht auf gelblich und eher niedrig eingestellt hatte, so daß der Eindruck ähnlich wie bei einem lampenbeschienenen Buch war. Trotzdem habe ich das Lesen auf dem Color 3 als unangenehm anstrengend für die Augen empfunden.
Daraufhin bestellte ich zum Vergleich doch noch das Inkpad 4 (bei Amazon), und dieses ist unbeleuchtet _wesentlich_ heller, siehe Vergleichsfoto (beide ausgeschaltet, also ohne Beleuchtung).
Ich behalte das Inkpad 4 und schicke das Color 3 zurück.
Wenn ich unbedingt Farbe wollte und nicht sofort ein Gerät bräuchte, würde ich auf das Pocketbook Viva warten, das ja nun wohl bald endlich herauskommen soll.
Ein Stern Abzug, weil es keinen Blocksatz gibt, wie schon andernorts bemängelt wurde.
Der Telefonservice von PB hingegen ist _sehr_ gut, wenn man Unterstützung benötigt (2x in Anspruch genommen, 1. weil auf Color 3 die Onleihe-App fehlte, 2. wg Umstellung von Send-to-Pocketbook vom einen auf das andere Gerät). Keine endlosen Menüs und Warteschleifen, kompetente Mitarbeiter am Telefon, die die Probleme jeweils sofort verstanden und lösten.
3,0 von 5 Sternen
Solides Gerät, das bei den Kernkompetenzen eines eBook-Readers versagt...
Hallo zusammen, ich möchte an dieser Stelle meine Erfahrung mit dem InkPad 4 teilen. Zuerst einmal ist das Gerät tadellos verarbeitet. Software und Arbeitsgeschwindigkeit sind auch performant. Ausleuchtung ist ebenfalls top. Was mich jedoch zutiefst enttäuscht hat, ist das Fehlen der Möglichkeit im Blocksatz zu lesen... Man kann das Gerät zwar per Calibre dazu überreden, jedoch sollten man dann nichts mehr ändern, wie z.B. die Schriftart... Dann hat man sofort wieder Flattertext... Für einen Reader dieser Preisklasse ein massiver Patzer... Auch den Schriftkontrast kann man nicht einstellen, wie z.B. mit meinem fast 10 Jahre alten Kobo. Zeilenabstand und Abstände zum Rand sind auch lediglich per Preset einstellbar... Auch ein Feature das mir wichtig gewesen wäre. Das Display ist superscharf, solange man die Beleuchtung nicht einschaltet, dann verliert man subjektiv 10-15% der zuvor beeindruckenden Darstellungsschärfe. Audiofeatures habe ich nicht getestet, da ich alle meine Hörbücher per Smartphone höre. Meines Erachtens sollte hier auch gar nicht erst versucht werden, diese Funktionalität einzubauen, da das andere Geräte einfach besser machen. Vielleicht schafft es ja das InkPad 5 den richtigen Fokus für einen eBook-Reader zu finden...