Test: Einzeltest: Neue Mischung
Zitat: Der Atem Mini Pro ist für Game-Streamer und alle Arten von Webinar-Veranstaltern hochinteressant: Blackmagic Design hat ein komplettes Sendezentrum in ein winziges Gehäuse gesteckt, das fast ohne Zubehör auskommt. Anders als beim Atem Mini kommt man beim Mini Pro nicht mehr ohne ein Notebook oder anderes Gerät mit der Steuerungssoftware Atem Software Control aus, denn die Stream-Einstellungen müssen genau wie die restliche Gerätekonfiguration nach jedem Einschalten neu übertragen werden. Dann ist der Mini Pro aber genauso autark wie sein Vorgänger und lässt sich vollständig über die Tasten auf dem Bedienpult steuern.
Der Preis mag mit rund 675 Euro hoch erscheinen, ist aber angesichts der Funktionsvielfalt gerechtfertigt: Bereits ein Streaming-Server kostet genauso viel oder mehr. Wollte man alle Funktionen des Mini Pro aus Einzelkomponenten zusammenstellen, würde man schnell bei einer Summe von über 2500 Euro landen - und hätte dann noch kein intuitives Bedienpult, über das man als Solo-Streamer während der Live-Übertragung leicht zwischen den Signalquellen umschalten kann. Aber es gibt noch Verbesserungspotenzial: So ist die Konfiguration des Streaming-Servers über die grafische Oberfläche noch nicht ausgereift, es gibt keine Makro-Tasten und es fehlt weiterhin ein Kopfhöreranschluss, um die Audiopegel korrekt einstellen zu können. Ganz ohne externes Zubehör geht es also doch noch nicht.