












































Der Computer-Monitor ist das Anzeigegerät eines PCs und mit unterschiedlicher Bildschirmdiagonale erhältlich. Worauf man beim Kauf eines neuen Modells achten sollte, zeigen wir in unserem Einkaufsratgeber.
Ein neuer Monitor soll angeschafft werden, aber welche Größe ist die richtige? Die gängigsten Modelle messen 19 bis 27 Zoll und besitzen das Widescreen-Format. Letztendlich kommt es auf die Anwendung an, um die richtige Bildschirmgröße zu wählen. Für einfache Büroarbeiten genügt ein kleineres Modell, es sei denn, es wird viel mit Excel gearbeitet und eine optimale Übersicht gewünscht. Dann ist ein größerer Bildschirm oder zwei nebeneinander besser geeignet. Möchte man dagegen das große HDR-Kinoerlebnis aus dem Stream und Computerspiele in ihrer vollen Pracht genießen, sollte man definitiv einen großen Bildschirm favorisieren. Darüber hinaus gibt es auch Bildschirme, die sich um 180 Grad drehen lassen (Pivot-Funktion) und sich so für lange Tabellenkalkulationen oder Layoutarbeiten für Designer eignen. Wir empfehlen beim Kauf eines neuen Monitors ein Modell mit mindestens 22 Zoll zu wählen.
Die Auflösung eines Monitors gibt an, wie viele Bildpunkte sich auf der Displayfläche befinden. Je höher der Wert (FHD, WQHD, UHD), desto schärfer das Ergebnis. Alle Monitore erreichen mindestens Full-HD-Qualität (1.920 x 1.080 Pixel). Je größer ein Display, desto schneller fallen die einzelnen Bildpunkte auf und die Pixeldichte wird geringer. In der Regel ist dies kaum störend, da man schon sehr nahe an den Bildschirm kommen muss, um die Pixel zu sehen. Für Grafiker und Designer kann das jedoch ein wichtiges Kriterium sein. Seit vielen Jahren sind 4K/UHD-Versionen auf dem Markt, die hohe Auflösungen von 3.840 x 2.160 Pixel erreichen. Für den normalen Bürobetrieb ist dies nicht unbedingt notwendig. Wer jedoch viel spielt oder hochauflösende Medieninhalte aus dem Internet streamt, kommt um einen 4K-Monitor nicht herum.
Eine kurze Reaktionszeit ermöglicht die flüssige Wiedergabe schneller Bewegungen. Dies ist vor allem bei actionreichen Computerspielen von Bedeutung. Aber auch Fußballspiele und andere Filme mit schnellen Bewegungen werden mit einer kurzen Reaktionszeit besser dargestellt. Der Wert gibt an, wie schnell ein Bildpunkt seine Farbe ändert. Ist er zu hoch, flimmert eine schnelle Szene oder der Fußball zieht sich wie ein Faden durchs Bild. Heutige Monitore erreichen eine Reaktionszeit von etwa fünf Millisekunden, spezielle Gaming-Monitore bis zu 1 ms, was ein optimales Ergebnis verspricht.
Die Leuchtkraft eines Displays wird als Candela (lat. Kerze) bezeichnet. Die meisten Monitore erreichen 250 cd/m². Je höher der Wert, desto heller der Bildschirm, sodass auch bei starker Sonneneinstrahlung die Inhalte gut ablesbar sind. Der Monitor sollte eine Leuchtkraft von mindestens 200 cd/m² haben.
Dieser Wert gibt das Verhältnis zwischen schwarzen (dunkelsten) und weißen (hellsten) Pixeln an, wenn diese gleichzeitig angezeigt werden. Je höher er ist, desto schärfer und kontrastreicher das Bild. Aktuelle Modelle mit LED-Display erreichen bereits sehr hohe Werte. In den meisten Fällen kommen Monitore auf ein Verhältnis von 1.000:1. Als Richtangabe sollte stets der statische oder native Kontrast betrachtet werden. Manchmal geben Hersteller einen dynamischen Kontrast an, der um ein Vielfaches höher ist (z.B. 1.000.000:1). Hier wird der dunkelsten möglichen Pixel mit dem hellsten verglichen, auch wenn diese nicht gleichzeitig auf dem Display erscheinen. Der dynamische Kontrast ist deshalb kein wirklich vergleichbarer Wert beim Kauf eines neuen Monitors.
Was nützt der neueste Monitor, wenn man ihn nicht anschließen kann. Vor diesem Problem stehen vor allem Besitzer älterer Computer oder Grafikkarten. Mit verschiedenen Adaptern lassen sich aber auch diese Hürden überwinden. In der Regel sollte ein digitaler DVI-Anschluss verwendet werden. Aber auch HDMI-Kabel oder der etwas ältere Display-Port sind gängige Übertragungswege. Vor dem Kauf eines Monitors sollte die Grafikkarte daraufhin überprüft werden, welche Anschlussmöglichkeiten infrage kommen.
Bei allen technischen Geräten ist der Stromverbrauch ein wichtiges Kriterium. Schließlich möchte niemand eine zu hohe Stromrechnung bezahlen müssen. Monitore verbrauchen heutzutage nicht mehr so viel Strom. Das hängt natürlich von der Größe, der Auflösung, der Helligkeit usw. ab. Ein 24-Zöller mit Full-HD-Auflösung und 250 cd/m³ sollte im Betrieb nicht mehr als 30 Watt verbrauchen.
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